Der Klimawandel verschärft die Naturgefahren

Als Alpenland ist die Schweiz überdurchschnittlich von der globalen Klimaerwärmung betroffen. Sie muss sich darauf einstellen, dass die Risiken durch Hochwasser, Murgänge, Erdrutsche, Steinschlag, Winterstürme und Hitzewellen zunehmen. Gefragt sind deshalb neue Denkansätze für eine bessere Vorsorge.

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Auszug aus dem 4seitigen Dokument:

Was heute im Hochgebirge für die Alpinisten gilt, trifft künftig verstärkt auch für den Umgang mit Naturgefahren im Generellen zu: Die öffentliche Hand kann der Bevölkerung keinen absoluten Schutz garantieren, und es besteht auch kein solcher Anspruch. «Mit technischen Massnahmen allein sind die Naturgefahren nicht in den Griff zu bekommen», sagt Hans Peter Willi, Chef der Abteilung Gefahrenprävention beim BAFU. «Der Klimawandel unterstreicht vielmehr die Notwendigkeit eines umfassenden Risikomanagements, das neben robusten und überlastbaren Schutzbauten eine breite Palette von Massnahmen zur Schadenminderung erfordert.»

Quelle: Meuli, Kaspar. 2007. Der Klimawandel verschärft die Naturgefahren, In: BAFU (Hrsg.) Magazin Umwelt. 02/2007.

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