Umsetzung des CO2-Gesetzes

Zwei Mitteilungen zum Konkretisieren der Praxis des BAFU

Seit 1. Januar 2013 sind das revidierte CO2-Gesetz und die dazugehörige CO2- Verordnung in Kraft. CO2-Abgabebefreiung ohne Emissionshandel und Projekte zur Emissionsverminderung im Inland sind die zwei Module, welche das BAFU als Vollzugsbehörde veröffentlicht hat. Die Mitteilungen sollen ein übersichtliches Hilfmittel sein für die Gesuchstellung und die Umsetzung im Kontext der Emissionsverminderungen.

Teaser: Umsetzung des CO2-Gesetzes

CO2-Abgabebefreiung ohne Emissionshandel
Ein Modul der Mitteilung des BAFU als Vollzugsbehörde zur CO2-Verordnung
In der Schweiz wird auf energetisch genutzten fossilen Brennstoffen eine CO2-Abgabe erhoben. Unternehmen aus vom Bundesrat bezeichneten Wirtschaftszweigen können sich von der CO2-Abgabe befreien lassen, indem sie sich gegenüber dem Bund zur Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen verpflichten (Verminderungsverpflichtung). Die vorliegende Mitteilung konkretisiert die Praxis des BAFU als Vollzugsbehörde in Bezug auf die Umsetzung der Abgabebefreiung ohne Teilnahme am Emissionshandelssystem.

> CO2-Abgabebefreiung ohne Emissionshandel (PDF, 3,3 MB)

Projekte zur Emissionsverminderung im Inland
Ein Modul der Mitteilung des BAFU als Vollzugsbehörde zur CO2-Verordnung
Hersteller und Importeure fossiler Treibstoffe sowie Betreiber fossil-thermischer Kraftwerke sind gemäss CO2-Gesetz dazu verpflichtet, einen Teil der verursachten CO2-Emissionen durch Massnahmen im Inland zu kompensieren. Zur Erfüllung dieser Pflicht können Projekte zur Emissionsverminderung im Inland durchgeführt werden. Zugelassen sind Projekte zur Verminderung aller in Artikel 1 der CO2-Verordnung aufgeführten Treibhausgase sowie zur biologischen CO2-Sequestrierung in Holzprodukten.

> Projekte zur Emissionsverminderung im Inland (PDF, 840 KB)

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