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18.6.2019: Aufgegriffen
Temporäre Flutungen von Äckern auf Moorböden: Gut für die Zugvögel und die Landwirtschaft

Watvögel auf ihrer langen Reise von Afrika nach Nordeuropa finden bei Yverdon-les-Bains einen neuen Platz zum Auftanken: Von März bis Mai werden fünf Hektaren torfiges Kulturland vorübergehend geflutet. 2019 nutzten zahlreiche Arten und Vögel das Gebiet. Die Überflutung könnte auch der Fruchtbarkeit des Bodens zugutekommen.
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18.6.2019: Aufgegriffen
Ideen für naturnahe Spiel- und Bewegungsräume

Wie sollen naturnahe, abwechslungsreiche und sichere Spiel- und Bewegungsräume für Kinder gestaltet sein? Auf der neuen Internetseite «spielplatzaargau.ch» finden Gemeinden, Schulen, Planungs- und Projektierungsbüros, Investoren, Eltern und weitere Interessierte Anregungen, Best-practice-Beispiele, Links zu weiteren Informationen und Arbeitshilfen sowie ein Beratungsangebot.
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18.6.2019: Aufgegriffen
Ferien zugunsten der Schweizer Natur

Immer mehr Menschen berücksichtigen bei der Wahl ihres Ferienziels ethische und ökologische Kriterien. Pro Natura und die Stiftung Umwelteinsatz bieten seit fast 30 Jahren Ferien an, die den Kriterien nachhaltiger Entwicklung entsprechen. In einem Umwelteinsatz lässt sich die Freude an der Natur mit praktischem Engagement verbinden.
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18.6.2019: Aufgegriffen
Eawag-Infotag 2019: Gewässer in Zeiten der Energiewende, 3. September 2019, Luzern

Die Nutzung unserer Gewässer für die Stromproduktion, die Energiespeicherung, zum Heizen und Kühlen beeinflusst den Wasser-, Geschiebe- und Feststoffhaushalt sowie die Wassertemperatur und damit die Lebensgemeinschaften in den Gewässerräumen. Zudem stellen Wasserkraftwerke für viele Wasserorganismen unüberbrückbare Hindernisse dar. Vor diesem Hintergrund werden am Eawag-Infotag Auswirkungen der Energienutzung auf die Gewässer und ihre Lebensgemeinschaften aufgezeigt. Es werden Möglichkeiten diskutiert, wie die Ansprüche an die Gewässer und ihr ökologischer Wert besser aufeinander abgestimmt werden könnten.
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18.6.2019: Aufgegriffen
Forschungspreis für Natur- und Landschaftsschutz

Jährlich prämiert die Hintermann & Weber AG eine herausragende, originelle und besonders praxisrelevante wissenschaftliche Leistung von Nachwuchsforschenden im Bereich Natur- und Landschaftsschutz. Bewerbungsfrist ist der 15. August 2019
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18.6.2019: weitere Publikationen
Erfolgsfaktoren im Vollzug verschiedener Umweltbereiche

Während die Gesetzgebung in einigen Umweltbereichen erfolgreich vollzogen wird, bestehen in anderen Bereichen teils massive Vollzugsdefizite. Der Bericht «Erfolgsfaktoren im Vollzug», der im Auftrag des BAFU erstellt wurde, zeigt Erfolgsfaktoren für einen guten Umweltvollzug auf. Aus den identifizierten Schlüsselfaktoren wurden Massnahmen abgeleitet, um den Vollzug in den defizitären Bereichen – etwa der Biodiversität – zu verbessern.
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18.6.2019: weitere Publikationen
Investitionen von Bund und Kantonen in die Biodiversität lohnen sich – für alle!

Auf Basis einer Umfrage bei den Kantonen zeigt das BAFU Mittelfluss, Empfänger und Wirkung der Investitionen in Naturschutz und Waldbiodiversität auf. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Wirkung der zusätzlich gesprochenen Bundesmittel für Sofortmassnahmen, welche die grössten Vollzugsdefizite beheben sollen. Die Resultate zeigen insbesondere, dass die Naturschutzausgaben nicht nur der Natur zugutekommen, sondern der ganzen Gesellschaft.
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18.6.2019: weitere Publikationen
Die Böden der Schweiz und Mitteleuropas im Überblick: Bodentypen, Bodenfunktionen und Nutzungsarten

Dieses reich bebilderte Lehrbuch stellt am Beispiel ausgewählter Landschaften insgesamt 50 Bodenypen der Westschweiz vor, die für Mitteleurpa charakteristisch sind. Besonderes Gewicht wird auf die Bodenbildung, die Interaktionen mit der Vegetation, die Bodenfunktionen und die Nutzung der Böden gelegt. Das Werk richtet sich an Studierende und Fachleute sowie weitere Interessierte.
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18.6.2019: weitere Publikationen
Evaluation der Vernetzungsprojekte im Kulturland – Top oder Flop?

Vernetzungsprojekte decken heute mehr als 75 % der Landwirtschaftlichen Nutzfläche ab. Die Schweizerische Vogelwarte hat 2018 im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt BAFU den Vollzug und die Wirkung dieses Instruments evaluiert. Die Resultate zeigen, dass viele Akteure mit den komplexen Aufgaben überfordert sind, und dass die Optimierung von Direktzahlungen in finanzieller Hinsicht oft stärker gewichtet wird als die Förderung der Biodiversität. Die Wissenschaftler fordern eine rasche Behebung der festgestellten Schwachstellen bei der Beratung und der Qualität der Fördermassnahmen.
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18.6.2019: IPBES
Enormes Medienecho zum globalen Bericht des Weltbiodiversitätsrates IPBES in der Schweiz

Der anfangs Mai erschienene globale Bericht des Weltbiodiversitätsrats IPBES, den das Forum Biodiversität Schweiz medial begleitete, hat in der Schweiz ein ausserordentli-ches Medienecho ausgelöst. Die wichtigsten Resultate zum dramatisch schlechten Zu-stand der Natur, dem damit verbundenen Rückgang der Ökosystemleistungen sowie die daraus folgenden Risiken für die Menschheit wurden von praktisch allen Schweizer Me-dien aufgenommen. Unter anderem gab es 9 TV- Sendungen, mehrere Radiobeiträge und mindestens 30 Zeitungsartikel in allen wichtigen Tages- und Wochenzeitungen, die ausführlich darüber berichteten. Insgesamt zählten wir in der Woche nach der Veröffent-lichung 142 Beiträge. Die wichtigsten haben wir für diesen Newsletter zusammenges-tellt.
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18.6.2019: Forschung international
Ökologische und wirtschaftliche Vorteile einer vielfältigen Landwirtschaft

Eine Diversifizierung in der Landwirtschaft ist für die Artenvielfalt und viele ökologische Prozesse von Vorteil. Oft ist sie aber mit höheren Kosten für die LandwirtInnen verbunden. Ein systematisches Review aus Deutschland zeigt nun, dass insbesondere Massnahmenpakete, die verschiedene Ansätze der Diversifizierung kombinieren, sowohl in ökologischer als auch in ökonomischer Hinsicht Vorteile bringen.
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18.6.2019: Forschung international
Hilfe zur Selbsthilfe für gestörte Ökosysteme – für Mensch und Natur

Ob kleinere Auenlandschaften oder ganze Nationalparks: Der Erfolg von Renaturierungsprojekten hängt nicht nur davon ab, ob einzelne Pflanzen- oder Tierarten in einem Gebiet wieder langfristig leben können. Wie ein internationales Forscherteam zeigt, geht es vielmehr darum, dem geschädigten Ökosystem zu helfen, sich selbst zu regenerieren und zu erhalten. In ihrer Publikation beschreiben sie, wie sogenannte «Rewilding»-Massnahmen besser geplant und umgesetzt werden können – und welche Vorteile sich daraus für den Menschen ergeben.
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18.6.2019: Forschung CH
Mehr Flussdynamik dank künstlicher Flut unterhalb eines Staudamms

Das Restwasser in der Saane unterhalb des Damms, der den Lac de La Gruyère aufstaut, reicht nicht aus, um den Flusslauf dynamisch zu halten. Künstliche Kiesschüttungen und eine nachfolgende künstliche Flut könnten die Wasserkraftnutzung an der Saane umweltverträglicher machen. Ein entsprechendes Experiment im Jahr 2016 war ein Erfolg, wie die jetzt publizierten Ergebnisse zeigen: Die Lebensraumqualität konnte deutlich verbessert werden.
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18.6.2019: Forschung CH
Bevölkerung und ExpertInnen sehen invasive Arten unterschiedlich

In einer schweizweiten Umfrage wurden Expertinnen und Experten und die breite Bevölkerung zu Wahrnehmung, Kenntnisstand und Präferenzen für unterschiedliche Managementmassnahmen in Bezug auf invasive Neophyten befragt. Obwohl in der Bevölkerung invasive Pflanzenarten weitgehend unbekannt sind, befürworten die befragten Personen deren Bekämpfung. Eine bessere Kenntnis der Problematik erhöht dabei die Akzeptanz für intensivere Managementmassnahmen.
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7.5.2019: Forschung CH
Die Biodiversitätsförderung im Kulturland des Kantons BL zeigt Erfolg

Mit dem Projekt «Faunistische Erfolgskontrolle der Biodiversitätsförderung im Landwirtschaftsgebiet des Kantons Basel-Landschaft» wurden in den Jahren 2010 bis 2016 die Zielerreichung und die Wirkung des kantonalen Systems anhand der drei Artengruppen Tagfalter, Heuschrecken und Vögel überprüft. Die Arten- und Individuenzahlen aller drei Artengruppen reagieren signifikant positiv auf ein erhöhtes Angebot an Biodiversitätsförderflächen (BFF). Auch wenn die BFF offensichtlich Lebensräume mit höherer Qualität bereitstellen, konnten aber von den Bestandszielen für definierte Zielarten rund drei Fünftel bisher nicht erreicht werden.
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