Beiträge

Aktuelle Beiträge                         Alle Beiträge                         Beiträge Suchen


9.3.2017: Aufgegriffen
12. eco.natur Kongress - Wasserschloss Schweiz in Gefahr, 31. März 2017 in Basel

Das Wasserschloss Schweiz gerät aus dem Gleichgewicht: Der Klimawandel lässt Gletscher schmelzen und die Schneefallgrenze steigt. Natur und Landwirtschaft, aber auch die Menschen sind schon in wenigen Jahren durch Wasserknappheit bedroht. Die intensive Nutzung der Gewässer löst Artensterben aus. Und die Förderung der Wasserkraft spitzt den Nutzungskonflikt zwischen Energiesicherheit und Gewässerschutz zu. Mit informative Keynotes, kontroverse Debatten und Workshops werden diese Themen in drei Blöcke angegangen: Das Wasserschloss Schweiz: Neue Normalität der Extreme, Wasserkraft: Klima retten oder Arten opfern und Globaler Wasserstress: Die Schweiz ist keine Insel.
Details ...


28.2.2017: Forschung international
Gezielte Optimierung der Bodenfruchtbarkeit mit Hilfe der Biodiversität

Im Rahmen eines Reviews haben Forschende mögliche Beiträge der Bodenbiodiversität zu den Ökosystemfunktionen analysiert. Sie kommen zum Schluss, dass – ergänzend zur generellen Förderung der Bodenbiodiversität – eine gezielte Optimierung auf verschiedenen Ebenen helfen könnte, spezifische Ökosystemfunktionen des Bodens zu fördern und die Erbringung von Ökosystemleistungen zu steigern.
Details ...


28.2.2017: Forschung international
Experten und Laien bewerten Stadtgrün unterschiedlich

In Städten werden die Grünflächen von vielen Menschen mit unterschiedlichen Ansprüchen genutzt. Forschende haben anhand Interviews in Berlin herausgefunden, dass Laien und Experten ein unterschiedliches Verständnis der kulturellen Ökosystemleistungen des Stadtgrüns besitzen. Experten hoben den Wert des Stadtgrüns als Raum zur Begegnung sowie das Bildungspotenzial der Natur hervor. Die Prioritäten der Laien lagen etwas anders: Neben dem Vergnügen an und in den Grünflächen, schätzten sie stärker die Naturschönheit und zeigten ein eher emotionales Naturbewusstsein.
Details ...


28.2.2017: Forschung international
Habitatfragmentierung: pflanzenfressende Insektenarten verschwinden, Pflanzenfrass bleibt

Durch Fragmentierung von natürlichen Lebensräumen nimmt die Vielfalt pflanzenfressender Insektenarten ab. Betroffen sind insbesondere spezialisierte Arten. Agrarökologen zeigten anhand einer umfassenden Literaturauswertung, dass in diesen «Lebensrauminseln» zwar immer weniger pflanzenfressende Insektenarten vorkommen, das Ausmass des Pflanzenfrasses insgesamt aber nicht abnimmt. Allerdings ändert die Veränderung der Zusammensetzung der pflanzenfressenden Insektenarten auch den Einfluss des Pflanzenfrass auf die einzelnen Pflanzenarten, was langfristig die Struktur und Zusammensetzung der Pflanzengemeinschaften stark beeinflussen kann.
Details ...


28.2.2017: Forschung international
Neuste Forschung zu Lebensraum-Fragmentierung

Lebensraumfragmentierung ist eine der dominantesten Ursachen des anthropogen verursachten globalen Wandels. Sie beeinflusst Ökosysteme von der genetischen Struktur von Populationen bis zur Biodiversität in einer Region. Die Konsequenzen der Lebensraumfragmentierung zu verstehen und zu wissen, wie diese vermindert werden können, ist deshalb von ausserordentlicher Bedeutung. Eine open-access Spezialausgabe der Zeitschrift Ecography fasst den aktuellen Stand der Forschung zusammen. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Ergebnisse von Langzeitexperimenten und der Entwicklung von Theorien zur Habitatfragmentierung gelegt.
Details ...


28.2.2017: weitere Publikationen
Artenkenntnisse in der Schweiz: Bildungsangebote und Ausbildungsbedarf

Der Bedarf an Artenkennerinnen und Artenkennern hat sich in den letzten Jahren kaum verändert, ja der Mangel an Artenspezialisten hat sich noch verstärkt. Insbesondere fehlen Personen, welche ihr Wissen in Projekten einsetzen möchten. Dies zeigt eine Analyse der sanu zu den Bildungsangeboten und zum Bedarf an Artenkenntnissen in der Schweiz. In einem Workshop wurden anschliessend an die Studie mit ausgewählten Arten-Experten Stossrichtungen für eine Verbesserung der aktuellen Situation formuliert.
Details ...


28.2.2017: weitere Publikationen
Wie verhalten sich Wölfe in der Nähe von Menschen?

Vor Rund 20 Jahren Ist der Wolf In Die Schweiz Zurückgekehrt; Im Umgang mit ihm sind wir noch wenig erfahren. Ist zum Beispiel das in der Schweiz beobachtete Verhalten von «zunehmend zahmen Wölfen» «abnormal» und für den Menschen Gefährlich? Um dies herauszufinden, befragte Kora 31 Länder mit Erfahrungen im Zusammenleben von Wolf und Mensch. Die Umfrage zeigt unter anderem, dass es zwecks einer standardisierten und objektiven Beurteilung der Vorkommnisse klare Definitionen von Begriffen über das Verhalten von Wölfen braucht.
Details ...


28.2.2017: Forschung CH
Citizen Science: Daten zeigen Bestandesückgang der Erdkröte

Jedes Frühjahr helfen Freiwillige in der Schweiz über 160’000 Amphibien, Strassen zu überqueren. Forschende haben die Daten, die im Rahmen von solchen Freiwilligeneinsätzen in der Schweiz und in Grossbritannien seit den 1970er-Jahren erhoben wurden, zur Abschätzung der nationalen und regionalen Populationstrends verwendet. Sie mussten feststellen, dass die Zahl der Erdkröten seit den 1980er-Jahren kontinuierliche sinkt.
Details ...


28.2.2017: Forschung CH
Höhere Fischvielfalt, höherer Ertrag

Der Mensch beeinflusst die Evolution. Im Fall der Felchen in den Schweizer Seen führt dies dazu, dass spezialisierte Arten durch wenige Generalisten ersetzt werden. Weil die vorhandenen Ressourcen effizienter genutzt werden, wenn die Vielfalt gross ist, ist der Fischfangertrag relativ zur heutigen Produktivität eines Sees in denjenigen Seen höher, in denen die Vielfalt von Felchen noch gross ist.
Details ...


28.2.2017: Forschung CH
Aussergewöhnliche Lebensraumvielfalt auf der Alp Flix (GR)

Im Rahmen einer vegetationskundlichen Masterarbeit wurde eine Vegetationskarte von Sur bis zur Alp Flix (2000 m ü.M.) im Kanton Graubünden im Massstab 1:5'000 erstellt. Der Ausschnitt Alp Flix zeigt eine aussergewöhnlich grosse Lebensraumvielfalt, bestehend aus einem Mosaik aus Wald, Zwergstrauch-, Rasen- und Moorgesellschaften. Die höchste Vielfalt an Pflanzenarten zeigen Borstgrasrasen, gefolgt von Goldhaferwiesen. Die Moore weisen die tiefste Artenvielfalt auf, beherbergen aber mehrere Arten der Roten Liste.
Details ...


28.2.2017: Aufgegriffen
Amphibienzugstellen: freiwillige HelferInnen gesucht!

Jährlich werden im Frühjahr an rund 200 Standorten in der Schweiz über 160‘000 Amphiben von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sicher über die Strasse ans Laichgewässer getragen. Für diverse Zugstellen werden für die Amphibienwanderung noch helfende Hände gesucht. Unter folgendem Link sehen Sie, wo Sie sich engagieren können.
Details ...


28.2.2017: Aufgegriffen
New free online course: «Biodiversity and Global Change: Science & Action»

A new Massive Open Online Course (MOOC) "Biodiversity and Global Change: Science & Action“ offers 42 short video lectures about biodiversity, biodiversity science, global change including climate change, and conservation, and are taught by 24 scientists of the University of Zurich. The course is produced by the University of Zurich, Switzerland, and offered by Coursera.
Details ...


28.2.2017: Aufgegriffen
New free online course: «Ecosystem Services: a Method for Sustainable Development»

Ecosystem services are a way of thinking about – and evaluating – the goods and services provided by nature that contribute to the well-being of humans. An online course will cover scientific (technical), economic, and socio-political dimensions of the concept through a mix of theory, case-studies, interviews with specialists and a serious-game. This course was developed at the University of Geneva with the help of numerous researchers and partners.
Details ...


28.2.2017: Aufgegriffen
«Mit Vielfalt Punkten – Bauern beleben die Natur»: Schlussveranstaltung am 30. Juni 2017 in Olten

Die Schlussveranstaltung des Projekts «Mit Vielfalt Punkten – Bauern beleben die Natur» stellt die wichtigsten Resultate einem breiteren Publikum vor, beleuchtet und diskutiert deren Stellenwert für die Weiterentwicklung nachhaltiger Landwirtschafts- und Ernährungssysteme mit Akteuren aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft.
Details ...


28.2.2017: Aufgegriffen
Summer School 2017: Hotspot Jaman – Biodiversität auf Armeslänge.

Forschende teilen ihre Begeisterung für Tier- und Pflanzenarten sowie ihre Fang- und Sammeltechniken. Eine 5-tägige wissenschaftliche Entdeckungsreise für neugierige Mittelschülerinnen und Mittelschüler, angeboten von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT)!
Details ...


28.2.2017: Aufgegriffen
18th Swiss Global Change Day: 11 April 2017 in Bern

The Swiss Global Change Day is an event where the global change and Future Earth community can meet and discuss ongoing problems in a transdisciplinary manner. The aim is to present recent highlights in global environmental change research as well as to point out challenges for future research. Deadline to enter the poster contest: 31 March 2017 Registration deadline: 5 April 2017
Details ...


28.2.2017: Aufgegriffen
Fachtagung «Drainagen – Wege aus der Sackgasse»: 7. September 2017 in Bern

Der Handlungsbedarf bei Drainagen ist gross: Pestizide und Nährstoffe gelangen via Drainagen direkt in Fliessgewässer. Drainagen verursachen zudem hohe Unterhaltskosten und sind infolge der Drainierung von organischen Böden indirekte Treiber des Klimawandels. Pro Natura lädt Verantwortliche aus Verwaltung, Forschung und Verbänden sowie weitere Fachpersonen anlässlich einer Fachtagung zu einem Meinungsaustausch ein.
Details ...


28.2.2017: Aufgegriffen
Forum WSL Suisse Romande 2017 - Ergebnisse des Programm Wald und Klimawandel: 23. Mai 2017, EPFL

An der Tagung werden die Resultate des Forschungsprogrammes «Wald und Klimawandel» präsentiert. Im Programm wurden die Effekte des Klimawandels auf den Wald und mögliche Handlungsoptionen zur Sicherung der Ökosystemleistungen untersucht.
Details ...


12.1.2017: Forschung international
Urbanisierung beschleunigt Evolution

Eine Studie deutet darauf hin, dass die Urbanisierung die Evolution von Pflanzen- und Tierarten beschleunigt. Wissenschaftler untersuchten phänotypische, d.h. äusserlich feststellbare Veränderungen der Arten in urbanen, weiteren anthropogen beeinflussten sowie in vom Menschen nahezu unbeeinflussten Gebieten. Die stärksten Veränderungen von Arteigenschaften wurden in Gebieten mit starker Urbanisierung festgestellt.
Details ...


12.1.2017: Forschung international
Bestäuber in Bedrängnis

Bestäuber stehen weltweit stark unter Druck. Vor den ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Bestäuberrückgangs warnt ein internationales Forscherteam.
Details ...