Expertenkommission für Kryosphärenmessnetze (EKK)

Die Expertenkomission für Kryosphärenmessnetze (EKK) hat die Aufgabe die Veränderungen der alpinen Kryosphäre zu beobachten. Zudem ist sie für die Betreuung der dafür errichteten langfristigen, nationalen Messnetze verantwortlich.

Das integrale Schweizer Kryosphären- Beobachtungsnetz umfasst die Bereiche:

Schnee Klimaportal

Schnee

Messwerte Schnee
gletscher vogel schnee berge alpen

Gletscher

Messwerte Gletscher
Blockgletscher Alp Flix (M. Phillips, WSL/SLF; snc-iugg)

Permafrost

Messwerte Permafrost

Die EKK trägt für die Dokumentation und die wissenschaftliche Bearbeitung der erhobenen Daten Verantwortung. Neben der Bereitstellung zuverlässiger Daten für die Wissenschaft, liefert sie auch aufgearbeitete Informationen für Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Die erhobenen Daten sind von zentraler Bedeutung, welche für die Früherkennung möglicher Veränderungen im alpinen Raum genutzt werden können.

  • Veranstaltungen
  • Meldungen
  • Publikationen

Feldarbeit in der Nähe der Monitoringstation am Stockhorn (VS): links die Aufnahme von Messmarken, rechts eine Wetterstation und der oberste Teil eines Bohrlochs.
  • 09.04.2018
  • EKK
  • Medienmitteilung

Kurze Pause bei der Erwärmung des alpinen Permafrosts

Erstmals seit 2009 wurde der Erwärmungstrend des alpinen Permafrosts in den Schutthalden und Blockgletschern vorübergehend unterbrochen. Das zeigen die neusten Resultate des Schweizer Permafrostmessnetzes (PERMOS). In Gebieten, in denen sich alljährlich eine dicke Schneeschicht bildet, führte das späte Einschneien in den letzten beiden Jahren zu einer Auskühlung im Winter. Dies konnte die anhaltend warmen Bedingungen an der Bodenoberfläche vorübergehend kompensieren. An Standorten mit typischerweise wenige Schnee, beispielsweise in steilen Felswänden, ist der Erwärmungstrend jedoch ungebrochen.
ProClim Flash 67: Dominoeffekt in den Alpen
  • 2017
  • ProClim
  • Artikel

Dominoeffekt in den Alpen

Der Klimawandel kann die Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen von Ereignisketten erhöhen – von Kettenreaktionen also, wo ein Naturereignis ein nächstes auslöst. Solche Prozessketten, die aufgrund von Veränderungen im Hochgebirge ihren Anfang nehmen, können sich bis in Talregionen und ins Flachland auswirken.
Nachbohren eines Messpegels im Nährgebiet des Findelengletschers auf 3400 m.ü.M.
  • 30.10.2017
  • EKK
  • Medienmitteilung

Rekordverdächtige Verluste der Schweizer Gletscher im Sommer 2017

Nach kurzem und sehr schneearmem Winter setzten die Hitzewellen im Juni und August den Schweizer Gletschern stark zu. Sie verloren zwischen Oktober 2016 und September 2017 rund drei Prozent ihres Eisvolumens – mit dem Wasser könnte jeder Schweizer Haushalt ein 25 Meter Schwimmbecken füllen. Das Jahr 2017 gehört damit zu den drei schmelzintensivsten Jahren seit Messbeginn, berichtet die Expertenkommission für Kryosphärenmessnetze der Akademie der Naturwissenschaften.
The Swiss Glaciers 2013/14 and 2014/15
  • 2017
  • EKK
  • VAW
  • Bericht

The Swiss Glaciers 2013/14 and 2014/15

Glaciological Report (Glacier) No. 135/136 about the Swiss Glaciers 2013/14 and 2014/15 by Andreas Bauder, under review by the Cryospheric Commission.
Feldarbeit auf dem Tsarmine-Blockgletscher: Links im Bild ein permanent installiertes GPS, rechts: Aufnahme von Messmarken per DGPS.
  • 06.02.2017
  • EKK
  • Medienmitteilung

Fortschreitende Erwärmung des alpinen Permafrosts

Der Erwärmungstrend des alpinen Permafrosts ist ungebrochen. Das zeigen die neusten Resultate des Schweizer Permafrostmessnetzes (PERMOS). Die ausserordentlich hohen Permafrosttemperaturen sind das Ergebnis anhaltend warmer Bedingungen an der Bodenoberfläche. Das späte Einsetzen der Schneedecke in den letzten Jahren sowie die späte Ausaperung im Sommer 2016 schwächten diesen längerfristigen Trend nur wenig ab.
Kapitel Schnee, Gletscher und Permafrost
  • 2016
  • ProClim
  • Artikel

Schnee, Gletscher und Permafrost

Die Klimaänderung wirkt sich deutlich auf die Kryosphäre aus. Weltweit betrachtet manifestieren sich die Folgen deutlich in den zwei Eisschilden (Grönland/Antarktis), im Meer-, See- und Flusseis sowie in den auch in der Schweiz weit verbreiteten Komponenten Schnee, Gletscher und Permafrost. Allen gemeinsam ist ihre Reaktion auf Änderungen von Temperatur und / oder Niederschlag.

Kontakt

EKK
c/o Dr. Hugo Raetzo
BAFU
Sektion Rutschungen, Lawinen und Schutzwald
3003 Bern


+41 31 324 16 83
E-Mail

Themenportal: Kryosphäre

Schnee, Gletscher, Permafrost

In der Schweiz gibt es viele einzigartige Messreihen zur Veränderung von Schnee, Gletschern und Permafrost. Die Expertenkommission für Kryosphärenmessnetze (EKK) betreut diese Messungen und hat die Aufgabe die Veränderungen der alpinen Kryosphäre langfristig zu dokumentieren. Dieses Portal zeigt und erklärt ausgewählte langjährige Messreihen zu Schnee, Gletschern und Permafrost.