Expertenkommission für Kryosphärenmessnetze (EKK)

Die Expertenkomission für Kryosphärenmessnetze (EKK) hat die Aufgabe die Veränderungen der alpinen Kryosphäre zu beobachten. Zudem ist sie für die Betreuung der dafür errichteten langfristigen, nationalen Messnetze verantwortlich.

Das integrale Schweizer Kryosphären- Beobachtungsnetz umfasst die Bereiche:

Schnee Klimaportal

Schnee

Messwerte Schnee
gletscher vogel schnee berge alpen

Gletscher

Messwerte Gletscher
Blockgletscher Alp Flix (M. Phillips, WSL/SLF; snc-iugg)

Permafrost

Messwerte Permafrost

Die EKK trägt für die Dokumentation und die wissenschaftliche Bearbeitung der erhobenen Daten Verantwortung. Neben der Bereitstellung zuverlässiger Daten für die Wissenschaft, liefert sie auch aufgearbeitete Informationen für Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Die erhobenen Daten sind von zentraler Bedeutung, welche für die Früherkennung möglicher Veränderungen im alpinen Raum genutzt werden können.

  • Veranstaltungen
  • Meldungen
  • Publikationen

Feldarbeit auf dem Tsarmine-Blockgletscher: Links im Bild ein permanent installiertes GPS, rechts: Aufnahme von Messmarken per DGPS.
  • 06.02.2017
  • EKK
  • Medienmitteilung

Fortschreitende Erwärmung des alpinen Permafrosts

Der Erwärmungstrend des alpinen Permafrosts ist ungebrochen. Das zeigen die neusten Resultate des Schweizer Permafrostmessnetzes (PERMOS). Die ausserordentlich hohen Permafrosttemperaturen sind das Ergebnis anhaltend warmer Bedingungen an der Bodenoberfläche. Das späte Einsetzen der Schneedecke in den letzten Jahren sowie die späte Ausaperung im Sommer 2016 schwächten diesen längerfristigen Trend nur wenig ab.
Kapitel Schnee, Gletscher und Permafrost
  • 2016
  • ProClim
  • Artikel

Schnee, Gletscher und Permafrost

Die Klimaänderung wirkt sich deutlich auf die Kryosphäre aus. Weltweit betrachtet manifestieren sich die Folgen deutlich in den zwei Eisschilden (Grönland/Antarktis), im Meer-, See- und Flusseis sowie in den auch in der Schweiz weit verbreiteten Komponenten Schnee, Gletscher und Permafrost. Allen gemeinsam ist ihre Reaktion auf Änderungen von Temperatur und / oder Niederschlag.
Kapitel Ozean und Kryosphäre
  • 2016
  • ProClim
  • Artikel

Ozean und Kryosphäre

Die Veränderungen im Klimasystem manifestieren sich auch im Ozean und in der Kryosphäre. Letztere umfasst Schnee und Eis an der Erdoberfläche (Land und Wasser) sowie die Regionen mit Permafrost im Untergrund. Typische Auswirkungen sind die Erwärmung und Versauerung der Weltmeere – mit Konsequenzen für die marinen Ökosysteme –, der Anstieg des Meeresspiegels, der Rückgang von Gletschern, polaren Eisschilden, arktischem Meereis und der Schneebedeckung in der Nordhemisphäre sowie die Erwärmung und das Auftauen von Permafrost.
Permafrost in Switzerland 2010/2011 to 2013/2014
  • 2016
  • EKK
  • Bericht

Permafrost in Switzerland 2010/2011 to 2013/2014

Glaciological Report (Permafrost) No. 12–15 of the Cryospheric Commission
Gletschersee auf der Plaine Morte (oberhalb Montana, Wallis und der Lenk, Bern). Dieser See bildet sich erst seit einigen Jahren auf diesem flachen Plateaugletscher. Seine plötzlichen Entleerungen bergen Gefahren für den Menschen, da sie Hochwasser in der Simme erzeugen können.
  • 03.11.2016
  • Akademien der Wissenschaften Schweiz
  • Medienmitteilung

Die Gletscher schmelzen 2016 weiter, jedoch nicht so stark wie im letzten Jahr

Nach intensiven Schneefällen im Mai und Juni sah es lange gut aus für die Schweizer Gletscher. Die Schneedecke blieb so lange liegen wie schon lange nicht mehr. Der zu warme Spätsommer führte dann aber doch zu starker Gletscherschmelze. Für alle Gletscher der Schweiz wird zwischen Oktober 2015 und September 2016 ein Eisvolumen-Verlust von 900 Millionen Kubikmetern Eis geschätzt.
2017
Aug 30
2017
Sep 1
Ausblick auf Alphubel, Rimpfischhorn, und Strahlhorn mit Adler- und Findelengletscher (Foto: Martin Hoelzle)
  • SGmG
  • Universität Zürich
  • Konferenz
  • Zermatt

SGmG Meeting 2017

Das diesjährige SGmG-Meeting widmet sich den ausgeprägten morphodynamischen Veränderungen in Gletschervorfeldern, in welchen die interessante Verzahnung zwischen verschiedenen geomorphologischen Prozessen (hydrologischer, gravitativer und periglazialer Art) aufgezeigt und quantifiziert werden kann. Neben dem aktuellsten Stand der geomorphologischen Forschung in der Schweiz wird der Fokus speziell auch auf Arbeiten Junger GeomorphologInnen gelegt.

Kontakt

EKK
c/o Dr. Hugo Raetzo
BAFU
Sektion Rutschungen, Lawinen und Schutzwald
3003 Bern


+41 31 324 16 83
E-Mail