• 16.01.2017
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WBK-S spricht sich für Verlängerung des Gentech-Moratoriums aus

landwirtschaft acker agrarlandschaft
Bild: M. Bolliger
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landwirtschaft acker agrarlandschaft
landwirtschaft acker agrarlandschaft (Bild: M. Bolliger)

Nach dem Nationalrat hat auch die WBK des Ständerates entschieden, den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen für weitere vier Jahre zu verlängern und den Koexistenzvorschlag des Bundesrats abzulehnen.

Das Moratorium, das den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Schweiz verbietet, soll ein weiteres Mal verlängert werden und bis 2021 in Kraft bleiben. Nach dem Nationalrat hat sich auch die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates dafür ausgesprochen, wenn auch nur dank Stichentscheid der Präsdidentin. Eine Minderheit hatte beantragt, das Moratorium gleich um acht Jahre zu verlängern, da in den nächsten vier Jahren keine grundlegend neuen wissenschaftliche Erkenntnisse zu erwarten seien.

Die vom Bundesrat vorgeschlagene Koexistenzverordnung von GVO und nicht-GVO wurde hingegen deutlich abgelehnt. Angenommen wurde hingegen der Bundesrätliche Vorschlag für den Aufbau und Betrieb eines Monitoringsystems.

Der Ständerat wird sich voraussichtlich in der kommenden Frühlingssession mit dem Geschäft befassen.

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Als “Grüne Gentechnik” bezeichnet man die Anwendung gentechnischer Verfahren in der Pflanzenzüchtung. Diese Methoden werden seit den 1980er Jahren angewandt und seit Mitte der 1990er Jahre werden gentechnisch veränderte Nutzpflanzen weltweit kommerziell angebaut. Die Anwendung dieser Technologie hat viele Fragen aufgeworfen: Wie sicher sind diese Pflanzen? Welche Vorteile könnten sie uns bringen? Wie sollen sie reguliert werden? Dieses Themenportal gibt einen Überblick über die wissenschaftlichen Erkenntnisse und offenen Fragen.