• 08.03.2018
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Faktenblatt: «Neue Ansätze für den Schutz von Kartoffeln gegen die Kraut- und Knollenfäule»

Knollenfäule
Bild: Agroscope
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Knollenfäule
Knollenfäule (Bild: Agroscope)

Im Faktenblatt stellen die Akademien der Wissenschaften Schweiz ein breites Spektrum neuer Ansätze zur Kontrolle von Phytophthora vor: synthetische und nicht-synthetische Pflanzenschutzmittel, die Züchtung resistenter Sorten, sowie alternative Bekämpfungsstrategien.

Die Kartoffel ist eine der wichtigsten Ackerkulturpflanzen der Schweiz und wird jährlich auf knapp 11'000 Hektaren angebaut. Ein Ertrag von bis zu 30 Tonnen pro Hektare ist aber nicht selbstverständlich. Phytophthora infestans ist der Erreger der Kraut- und Knollenfäule und sorgt dafür, dass weltweit jährlich ca. 16 Prozent der Kartoffelernte zerstört werden. Auch die Schweiz ist regelmässig von Kraut- und Knollenfäule-Epidemien betroffen. Das Faktenblatt zeigt auf, dass eine Kombination unterschiedlicher Ansätze entscheidend zu einem ertragreicheren und ökologischeren Kartoffelanbau in der Schweiz beitragen könnte.

Das Faktenblatt wurde vom Forum Genforschung der Akademie der Naturwissenschaften in Zusammenarbeit mit weiteren Expertinnen und Experten erarbeitet.

Gedruckte Exemplare (Deutsch und Französisch), können bei der Geschäftsstelle des Forums Genforschung kostenlos bestellt werden: geneticresearch@scnat.ch.

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Faktenblatt «Neue Ansätze für den Schutz von Kartoffeln gegen die Kraut- und Knollenfäule»
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Neue Ansätze für den Schutz von Kartoffeln gegen die Kraut- und Knollenfäule

Die Kraut- und Knollenfäule führt nach wie vor zu grossen Verlusten und zu hohem Pestizideinsatz im Kartoffelbau. Die Forschung verbessert unter Hochdruck bestehende Bekämpfungsstrategien und entwickelt neue Lösungsansätze. Eine Kombination dieser Ansätze könnte den Kartoffelanbau in der Schweiz entscheidend ertragreicher und ökologischer machen.
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