Strukturwandel im Berggebiet – welche Strukturen brauchen Wandel?


Dialogforum der ICAS zum Bericht von Avenir Suisse „Strukturwandel im Schweizer Berggebiet“


Avenir suisse hat im Bericht „Strukturwandel im Schweizer Berggebiet“ (2017) den laufenden Strukturwandel beleuchtet und Vorschläge für die zentralen Handlungsfelder gemacht. Zahlreiche Beispiele veranschaulichen erfolgreiche Projekte oder Ansätze. Der Strukturwandel steht auch im Zusammenhang mit neuen übergeordneten Rahmenbedingungen, wie sinkende Strompreise, abnhemende touristische Nachfrage bei starkem Franken, Annahme der Zweiwohnunsginitative oder des neuen Raumplanungsgesetz. Wie wirken sich diese aus? Der Bericht gibt Antworten dazu, wirft aber auch neue Fragen auf, Grund genug, dass Forschende sich dazu äussern.

Hier finden Sie eine Zusammenfassung des Berichts.

Nachfolgend sind umfassende Kommentare von Forschenden wiedergegeben.

  • Dominik Siegrist (Hochschule Rapperwil) sieht Lücken bei ökonomischen Problemlösungen.

  • Robert Huber (ETH Zürich) bedauert, dass die Berglandwirtschaft nicht mehr beachtet wird.

  • Thomas Kohler & Paul Messerli (Geograpisches Institut Universität Bern) sehen die Bedeutung des Berichtes darin, dass er wesentliche Strukturprobleme benennt und mögliche Lösungsansätze beschreibt.

Gerne nehmen wir auch Ihre Kommentare entgegen: icas@scnat.ch. Im Juli 2017 wird an dieser Stelle ein interaktives Dialogform eröffnet, welches themenspezisfische Kommentare ermöglicht.

Strukturwandel im Schweizer Berggebiet
  • 2017

Strukturwandel im Schweizer Berggebiet

Das Schweizer Berggebiet steht wirtschaftlich unter Druck. Mit dem Bergtourismus und der Bauwirtschaft sind zwei tragende Säulen der alpinen Ökonomie in der Krise. Die neue Studie von Avenir Suisse zeigt auf, wie bestehende Wertschöpfungsquellen gestärkt und neue aktiviert werden können.