• 07.07.2015
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David Basler gewinnt den Phänologie-Wettbewerb 2014

Dominieren Licht oder Temperatur die Frühlingsphänologie von Schweizer Baumarten? Der Sieger des vierten Schweizer Wettbewerbs für Phänologie- und Saisonalitätsforschung 2014 heisst David Basler. Mit seinen Experimenten, Feldstudien und Modellierungen ging er in seiner Dissertation der Frage nach, welchen Einfluss Licht und Temperatur auf die Pflanzenentwicklung haben.

Das verbesserte Verständnis von artenspezifischen Reaktionen auf Lichteinflüsse und Temperaturerhöhung trägt entscheidend zu einer differenzierten Betrachtung von Einflüssen des Klimawandels auf viele Schweizer Baumarten bei. Die Experimente von David Basler zeigten, dass einige Baumarten nebst der temperaturgetriebenen Entwicklungssteuerung zusätzlich die Tageslänge als Signal verwenden, um ihren Austriebs-Zeitpunkt auf einen Termin mit geringerem Spätfrostrisiko zu legen. David Basler erforschte weiter den Einfluss von Temperatur und Tageslänge auf das Knospenwachstum verschiedener Baumarten während der Aufhebung der Winterruhe. Er konnte zeigen, welche Baumarten vor allem temperaturgesteuert sind und als Folge der Klimaerwärmung sich stärker verfrühen als Arten, die vor allem von der Tageslänge abhängen.

Der Biologe erhielt den Preis für seine umfangreichen Forschungsarbeiten, die er im Rahmen seiner Dissertation am Botanischen Institut der Universität Basel durchgeführt hat. Die Kommission für Phänologie und Saisonalität, die den Wettbewerb seit 2011 ausschreibt, überreichte dem Gewinner die Auszeichnung am Swiss Geoscience Meeting in Freiburg.

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