Round-Table Forschungsinfrastrukturen

Die Plattform MAP führt seit 2011 einen Round Table International durch, geleitet von Prof. em. Hans Rudolf Ott (ETHZ). Es ist ein Forum für den Austausch von Informationen zwischen Vertretern von Förderorganisationen (SBFI, SNF, SCNAT, Swissuniversities und ETH-Rat) und Wissenschaftlern, die in finanzintensiven Forschungsinfrastrukturen aktiv sind, mit dem Ziel, die Bedürfnisse durch einen Roadmap-Prozess zu definieren und priorisieren. Diese Roadmaps der Fachcommunitys werden dann vom SBFI alle vier Jahre für die Erarbeitung fürs Parlament der Schweizer Roadmap für Forschungsinfrastrukturen berücksichtigt.

  • Der Round Table International startete mit der Diskussion von Infrastrukturen im Bereich Teilchenphysik und Astroteilchenphysik (CHIPP).
  • Seit 2013 gibt es zwei Sitzungen pro Jahr und die Astronomie (SCFA) wurde im Zusammenhang mit dem neuen FLARE-Programm des SNF einbezogen.
  • Seit November 2016 wird er Round Table Swiss Representation in International Organisations and Research Infrastructures (RoTIORI) genannt, mit einer Ausweitung auf andere Bereichen mit einer Beteiligung an internationalen Organisationen und Forschungsinfrastrukturen, insbesondere in Materialphysik mit Röntgenstrahlen und Neutronen, Molekularbiologie, Kernfusion sowie Laserphysik.
  • Die SCNAT erhielt im Jahr 2018 von SBFI das Mandat, dieses Modell im Hinblick auf die Förderperiode 2025–2028 auf andere Bereiche der Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie und Geowissenschaften zu erweitern. Weitere Informationen
cern
cern (Bild: CERN)
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cern (Bild: CERN)
Jürg Pfister, Generalsekretär der SCNAT
  • 28.03.2019

Welche Grossanlagen braucht die Schweizer Forschung?

Der Bund hat die Akademien der Wissenschaften Schweiz beauftragt, für die verschiedenen naturwissenschaftlichen Fachbereiche Roadmaps für Forschungsinfrastrukturen zu erarbeiten. Die Roadmaps dienen als Entscheidungsgrundlage dafür, welche finanzintensiven Forschungsanlagen der Bund in der Periode 2025 bis 2028 fördern soll. Das neue Vorgehen sei für die Wissenschaft eine Chance, breiter mitbestimmen zu können, sagt Jürg Pfister, Generalsekretär der SCNAT, die innerhalb der Akademien für die Umsetzung verantwortlich ist.