NAGON Aktuell

Alpenbock (Rosalia alpina)
Bild: Nagon, C. Scheuber
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Alpenbock (Rosalia alpina)
Alpenbock (Rosalia alpina) (Bild: Nagon, C. Scheuber)

Käferexkursion am Lopper

Sonntag, 30. Juni 2019

Am Lopper kommt an einem schönen Sommertag fast etwas mediterrane Stimmung auf: Duftende Kiefern, gaukelnde Schmetterlinge, raschelnde Eidechsen im Laub. Auch für seine reiche Käferfauna ist das Gebiet bekannt. 440 Arten, unter anderem der Alpenbock wurden festgestellt.

Wir wandern von Stansstad zuerst gemütlich dem unteren Wanderweg Richtung Telliegg entlang, nachher hinauf bis auf’s Schoffeld. Nach einem Picknick geht es den gleichen Weg wieder hinunter. Dabei lernen wir die reiche Insekten- und Pflanzenwelt in den vielfältigen Wäldern und Magerwiesen dieses Gebiets kennen.

Unser Exkursionsleiter Roman Graf hat die Käferfauna am Lopper während zwei Jahren untersucht und kennt die dortigen Wälder von vielen Exkursionen.

Treffpunkt:
09.30 Uhr bei der Achereggbrücke (Standort ehemaliges Hotel Acheregg).
Die Züge von Obwalden bzw Luzern und auch die S4 von der Gegenrichtung kommen jeweils um Viertel nach an, so dass man es grad gut über die Brücke schafft bis um halb zehn. Auf der Brücke gibt es übrigens als Fussgänger-Abkürzung eine Wendeltreppe nach unten.

Schluss:
ca. 15 Uhr am gleichen Ort

Ausrüstung:
Wanderschuhe
Tenue je nach Witterung. Lange Hosen, die man in die Socken stecken kann (Zecken).
Picknick mit genügend zu Trinken

Die Teilnahme an der Exkursion ist dank der Unterstützung durch die SCNAT kostenlos.

Anmeldung:
bis 23. Juni 2019 an René Käslin unter info@nagon.ch oder Tel. 041 620 64 93 (die Teilnehmerzahl ist beschränkt)


Dukatenfalter
Bild: Jörg Gemsch
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Dukatenfalter
Dukatenfalter (Bild: Jörg Gemsch)

Grundkurs Tagfalter 2019

Der Kurs vermittelt Grundlagenwissen zu den Tagfaltern der Schweiz. Sowohl an den Theorieabenden wie auf den Exkursionen wird ein Schwerpunkt auf das selbständige Bestimmen der Tiere gelegt. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Der Kurs wird vom Biologen Jörg Gemsch geleitet und in Zusammenarbeit mit dem Natur-Museum Luzern durchgeführt.

Der Kurs umfasst:

4 dreistündige Theorieabende im Natur-Museum Luzern: 07. und 21. Mai, 04. und 18. Juni
3 ganztägige Exkursionen (mit je 2 Verschiebedaten): 18. (25./26.) Mai, 15. (16./29.) Juni, 06. (07./13.) Juli 2019

Die Hauptziele des Kurses sind:

Einführung in die Faunistik der schweizerischen «Tagfalter»: Ritterfalter, Weisslinge, Edelfalter, Augenfalter, Schnauzenfalter, Bläulinge, Dickkopffalter. Nicht explizit behandelt werden die Widderchen, da dies den Zeitrahmen sprengen würde und es noch keine auch im Feld brauchbare Bestimmungsliteratur gibt, die diese Familie mitbehandelt.
Einführung in die Artbestimmung im Feld
Streiflichter zur Autökologie und zur Naturschutzrelevanz einiger Arten

Wichtig: Auch an den Theorieabenden werden die Teilnehmenden in erster Linie selbständig oder in Gruppen Bestimmungsübungen machen an Hand von Bildern oder präparierten Schmetterlingen aus der Sammlung des Natur-Museums. Frontalunterricht durch die Kursleitung wird nur in kurzen Blöcken zur Einführung bestimmter Themen erfolgen.

Für den Kurs bringen Sie ein eigenes Tagfalterbuch mit, in dem die vollständige Schweizer Tagfalterfauna enthalten ist. Ausserdem brauchen Sie ein Schmetterlingsnetz (das Sie auch für CHF 52.- bei der Kursleitung beziehen können) und optional einen Feldstecher oder ein Monokular mit möglichst grosser Naheinstellung (<2.5m).

Der Kurs kostet für NAGON-Mitglieder CHF 135.- (für Nicht-Mitglieder CHF 270.-).

Anmeldung bis 28. April 2019 an info@nagon.ch. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Der Kurs wird durch die Akademie der Naturwissenschaften scnat finanziell unterstützt.


Schwärzliches Knabenkraut
Bild: NAGON, H. Schär
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Schwärzliches Knabenkraut
Schwärzliches Knabenkraut (Bild: NAGON, H. Schär)

Alpenblumen kennenlernen

Fliäbluamä, Meerli, Milchschälli oder Wätterdistlä -
Unverwüstliche Bewohner in Sonne, Wind, Eis und Trockenheit

Wie behauptet sich das Alpen-Leinkraut im Schutt? Was unterscheidet die Niedliche Glockenblume von der Bärtigen Glockenblume, was den Alpenklee vom Bergklee? Auf welche Weise übersteht der Berghauswurz Trockenzeiten und wie sorgt der Brutknöterich für Nachwuchs?

Mit ihrem Arten- und Formenreichtum, ihren leuchtenden Farben und raffinierten Überlebensstrategien ziehen uns die Alpenblumen jeden Sommer wieder in ihren Bann. Mal haben sie sich in ausgeklügelten Pflanzengesellschaften ihren Platz verschafft, mal besiedeln sie als Pioniere Schutt und Fels. Die einen sind ausgesprochene Kalkliebhaber, andere bevorzugen sauren Boden und andere wie das Studentenröschen sind da sehr flexibel und begegnen uns auf Schritt und Tritt. Alle zusammen bilden bunte Blütenteppiche mit dem unverwechselbaren Duft und umworben von vielen blütenbesuchenden Insekten.

Auf zwei Exkursionen lernen wir Alpenblumen an ihren typischen Standorten kennen. Nebenbei erfahren wir, wie sich Gestein und Bodenbildung auf die Vegetation auswirken und wie uns diese Urwiesen erhalten bleiben.

Die Exkursionen werden von Ingrid Schär, Biologin, und Ursula Vogel-Schwank, Landschaftsarchitektin, geleitet. Vorkenntnisse sind keine nötig, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Die Kurskosten betragen für NAGON-Mitglieder Fr. 50.- (für Nichtmitglieder Fr. 100.-). Anmeldeschluss ist der 1. Juni 2019. Anmeldungen werden gerne von Ursula Vogel-Schwank 041 670 28 17 oder u.vogel.schwank@bluewin.ch entgegengenommen.

Tagesexkursionen

Sonntag, 16. Juni 2019: Bannalp, Oberrickenbach

Samstag, 22. Juni 2019: Fürenalp, Engelberg

Samstag, 29. Juni 2019: Verschiebedatum


Mond im Fernrohr
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Mond im Fernrohr
Mond im Fernrohr

Sternbeobachtung mit dem Fernrohr des Kollegiums Stans

Auf dem Computerbildschirm kann man beliebig viele faszinierende Bilder astronomischer Objekte sehen. Doch möchten Sie einmal Himmelskörper direkt beobachten?

Auf dem Flachdach des Kollegiums St. Fidelis hat es eine Sternwarte mit einem 30 cm-Spiegelteleskop. Damit lassen sich diverse Objekte (Sonne, Mond, Planeten, Doppelsterne, Sternhaufen) gut beobachten.

Die NAGON bietet zusammen mit dem Kollegi unter der Leitung von Dr. Andreas Traber, Physiker, Beobachtungsabende an. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich unter info@nagon.ch. Bei guten Wetterprognosen werden Sie per Mail informiert und können mittels Doodle-Umfrage mitteilen, ob Ihnen eine Teilnahme möglich ist. Maximale Teilnehmerzahl jeweils 8 Personen.

Pro Beobachtungsabend wird ein Unkostenbeitrag von Fr. 10.— verlangt (NAGON-Mitglieder Fr. 5.—; SchülerInnen, Lehrpersonen und MitarbeiterInnen vom Kollegi gratis).

Auskünfte erteilt Andreas Traber (info@nagon.ch oder Tel. 041 660 20 03)

unser aktuelles Jahresprogramm

hier zum Download: