Parlamentarische Gruppe Klimaänderung

Parlamentarische Gruppe «Klimaänderung»
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Parlamentarische Gruppe «Klimaänderung»
Parlamentarische Gruppe «Klimaänderung»

Die Parlamentarische Gruppe Klimaänderung will aktuelles Wissen zur Klimaänderung, den Auswirkungen und Massnahmen vermitteln und zur offenen Diskussion anregen. Die parlamentarische Gruppe veranstaltet in der Regel in jeder Session einen Arbeitslunch zu einem aktuellen, klimarelevanten Thema.

Zu dieser Veranstaltungsreihe werden sämtliche National- und Ständeräte schriftlich eingeladen. Die Parlamentarier erhalten dabei Kurzinformationen zum aktuellen Thema und den geplanten Kurzvorträgen. Nach den Kurzvorträgen besteht ausreichend Gelegenheit zu Diskussionen.

Die Parlamentarische Gruppe Klimaänderung wurde am 19. September 1996 von acht Mitgliedern des Parlamentes gegründet. Erster Präsident war Ständerat Gian-Reto Plattner, erste Vizepräsidentin die Nationalrätin Christiane Langenberger.

Co-Präsidium
Raphaël Comte, Ständerat, Neuenburg
Kathy Riklin, Nationalrätin, Zürich

Bisherige Treffen

  • Veranstaltungs­reihe

2018
Mär 7
Klimapolitik
  • Konferenz
  • Bern

CO2-Gesetzesrevision: Emissionsreduktion im In- oder Ausland?

Die Erderwärmung lässt sich nur auf global 2°C gegenüber vorindustriellen Tempera-turen beschränken, wenn der CO2-Ausstoss aus fossilen Quellen bis Mitte des Jahr-hunderts auf nahezu Null fällt. Dieses Ziel hat die internationale Staatengemeinschaft im Zuge des Übereinkommens von Paris zugestimmt, und die Schweiz hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 50% gegenüber 1990 zu senken. Im Rah-men der CO2-Gesetzesrevision gedenkt die Schweiz, dieses Ziel mit Emissionsredukti-onsmassnahmen von 30% im Inland und 20% im Ausland zu erreichen.
2017
Dez 12
Blick in den Nationalratssaal des Bundeshauses
  • Konferenz
  • Bern

Die Schweizer Klimapolitik ist im Wandel

Das Übereinkommen von Paris, die globale Temperaturzunahme auf höchstens zwei Grad Celsius zu beschränken, kann nur erreicht werden, wenn das Total der CO2-Emissionen einen Gesamtwert von 1000 Gigatonnen CO2 nicht überschreitet. Verharren die Treibhausgasemissionen auf dem aktuellen Pfad, verbleiben uns dafür nur noch 40 bis maximal 50 Jahre.
2017
Sep 27
Neu entstehende Seen im Hochgebirge könnten in einer ersten Phase für die Wasserkraft benutzt werden und später auch als Speicher für Frischwasser dienen (Grafik aus der Präsentation von Prof. Dr. em. Wilfried Haeberli).
  • ProClim
  • Konferenz
  • Bern

Veränderungen in den hochalpinen Landschaften und ihre Risiken für die Gesellschaft

Mehr als drei Millionen Kubikmeter Felsen stürzten am 23. August 2017 vom Piz Cengalo in Richtung Tal und überschwemmten mit einem Murgang das Dorf Bondo. Die zwei Referenten des 71. Parlamentariertreffens sind sich einig, dass die Wahrscheinlichkeit für solche Ereignisse in der Zukunft zunehmen wird. Hauptverantwortlich dafür sind die schwindenden Gletscher und der auftauende Permafrost im Hochgebirge. Dadurch wird sich die Landschaft in den Alpen nachhaltig wandeln. Mit diesen Veränderungen umzugehen, stellt eine Herausforderung dar, bietet aber durchaus auch Chancen. Entscheidend ist es, frühzeitig zu planen um Synergien und Konfliktpotentiale zu erkennen.
2017
Mai 31
Die Hitze ist auch für die Schweiz eine Herausforderung (Abbildung aus der Präsentation von Dr. Erich Fischer)
  • ProClim
  • Konferenz
  • Bern

Klimawandel: Was kommt im Sommer auf uns zu?

Zum schwülen Wetter passend zeigten zwei Referenten auf, welche Sommer-Bedingungen auf die Schweiz zukommen. So werden in Zukunft die Hitzetage immer häufiger und extremer. Gleich-zeitig nehmen die Sommerniederschläge ab und der Trockenstress steigt dadurch an. Das Problem muss nun proaktiv angegangen werden und die heutige Jugend soll als Akteur einbezogen werden.

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