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Klima- und Wetterextreme

Brennpunkt Klima Schweiz

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Kapitel Klima- und Wetterextreme

Klima- und Wetterextreme waren schon immer Teil des Klimageschehens, allerdings zeichnen sich global betrachtet über die letzten Jahrzehnte deutliche Änderungen in gewissen Extremen ab. Hitzeextreme wie zum Beispiel sommerliche Hitzewellen haben zugenommen, Kälterekorde hingegen abgenommen. Auch in der Schweiz wurden mehr sehr warme Tage und weniger sehr kalte Nächte registriert. Mit weiter steigenden globalen Mitteltemperaturen werden weltweit mehr und intensivere Hitzeextreme und Starkniederschläge, aber weniger ausgeprägte Kälteextreme erwartet.

Dieselbe Entwicklung – überlagert mit hoher Variabilität – wird auch für die Schweiz vorhergesagt, was ohne Anpassungsmassnahmen zu einem höheren Hochwasserrisiko führt. Klimaprojektionen zeigen zudem eine Zunahme des Trockenheitsrisikos in Mitteleuropa und im Mittelmeerraum – einschliesslich der Schweiz –, beinhalten aber noch beträchtliche Unsicherheiten. Aussagen zu den Änderungen weiterer Phänomene, wie der Häufigkeit und Intensität von Stürmen oder lokaler Phänomene wie Hagel, sind unsicher.

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Brennpunkt Klima Schweiz – Gesamtbericht
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Brennpunkt Klima Schweiz

Mehr als 70 Schweizer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben in den letzten drei Jahren zusammen mit ProClim – dem Forum für Klima und globalen Wandel der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) – und unterstützt durch das Beratende Organ für Fragen der Klimaänderung OcCC sowie das Bundesamt für Umwelt BAFU die für die Schweiz relevanten Ergebnisse des Fünften IPCC-Sachstandsberichtes (IPCC AR5) zusammengetragen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse wurden mit Resultaten aus wissenschaftlichen Studien mit direktem Schweiz-Bezug ergänzt.

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ProClim

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Deutsch, Französisch