Parlamentarische Gruppe Klimaänderung

Parlamentarische Gruppe «Klimaänderung»
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Parlamentarische Gruppe «Klimaänderung»
Parlamentarische Gruppe «Klimaänderung»

Die Parlamentarische Gruppe Klimaänderung will aktuelles Wissen zur Klimaänderung, den Auswirkungen und Massnahmen vermitteln und zur offenen Diskussion anregen. Die parlamentarische Gruppe veranstaltet in der Regel in jeder Session einen Arbeitslunch zu einem aktuellen, klimarelevanten Thema.

Zu dieser Veranstaltungsreihe werden sämtliche National- und Ständeräte schriftlich eingeladen. Die Parlamentarier erhalten dabei Kurzinformationen zum aktuellen Thema und den geplanten Kurzvorträgen. Nach den Kurzvorträgen besteht ausreichend Gelegenheit zu Diskussionen.

Die Parlamentarische Gruppe Klimaänderung wurde am 19. September 1996 von acht Mitgliedern des Parlamentes gegründet. Erster Präsident war Ständerat Gian-Reto Plattner, erste Vizepräsidentin die Nationalrätin Christiane Langenberger.

Co-Präsidium
Raphaël Comte, Ständerat, Neuenburg
Kathy Riklin, Nationalrätin, Zürich

Bisherige Treffen

  • Veranstaltungs­reihe

2017
Sep 27
Neu entstehende Seen im Hochgebirge könnten in einer ersten Phase für die Wasserkraft benutzt werden und später auch als Speicher für Frischwasser dienen (Grafik aus der Präsentation von Prof. Dr. em. Wilfried Haeberli).
  • ProClim
  • Konferenz
  • Bern

Veränderungen in den hochalpinen Landschaften und ihre Risiken für die Gesellschaft

Mehr als drei Millionen Kubikmeter Felsen stürzten am 23. August 2017 vom Piz Cengalo in Richtung Tal und überschwemmten mit einem Murgang das Dorf Bondo. Die zwei Referenten des 71. Parlamentariertreffens sind sich einig, dass die Wahrscheinlichkeit für solche Ereignisse in der Zukunft zunehmen wird. Hauptverantwortlich dafür sind die schwindenden Gletscher und der auftauende Permafrost im Hochgebirge. Dadurch wird sich die Landschaft in den Alpen nachhaltig wandeln. Mit diesen Veränderungen umzugehen, stellt eine Herausforderung dar, bietet aber durchaus auch Chancen. Entscheidend ist es, frühzeitig zu planen um Synergien und Konfliktpotentiale zu erkennen.
2017
Mai 31
Die Hitze ist auch für die Schweiz eine Herausforderung (Abbildung aus der Präsentation von Dr. Erich Fischer)
  • ProClim
  • Konferenz
  • Bern

Klimawandel: Was kommt im Sommer auf uns zu?

Zum schwülen Wetter passend zeigten zwei Referenten auf, welche Sommer-Bedingungen auf die Schweiz zukommen. So werden in Zukunft die Hitzetage immer häufiger und extremer. Gleich-zeitig nehmen die Sommerniederschläge ab und der Trockenstress steigt dadurch an. Das Problem muss nun proaktiv angegangen werden und die heutige Jugend soll als Akteur einbezogen werden.
2017
Feb 28
Die Polregionen erwärmen sich im Zuge des Klimawandels besonders stark (Graphik aus der Präsentation von Prof. Dr. Konrad Steffen)
  • ProClim
  • Konferenz
  • Bern

Das Übereinkommen von Paris und die Schweiz

Die Schweiz müsse unbedingt eine Vorbildfunktion einnehmen und den CO2-Ausstoss bis 2030 gegenüber 1990 um 50% reduzieren, geben sich die beiden Referenten am 69. Parlamentariertreffen unisono überzeugt. Die Schweiz verantwortet zwar nur einen minimalen Anteil der anthropogen verursachten Klimaerwärmung. Doch hat die Umsetzung des Übereinkommens von Paris gerade für die Schweiz eine gewichtige Bedeutung. Denn die Erwärmung fällt derzeit in der Schweiz doppelt so stark aus wie im globalen Schnitt.
2016
Sep 27
Ertrag bei Klimaerwärmung um 1.5°C oder 2°C (Graphik aus Präsentation von Prof. Dr. Jürg Fuhrer; Schleussner CF et al. 2016)
  • ProClim
  • Konferenz
  • Bern

Die Bedeutung des 2-Grad-Zieles für die Schweizer Landwirtschaft

Der Klimawandel ist Tatsache. Es stellt sich also nicht die Frage, ob, sondern wie stark sich das Klima erwärmen wird. Prof. Dr. Christof Appenzeller zeigt in seiner Präsentation, wie sich Temperatur und Niederschlag in den letzten Jahren verändert haben und dass die Zeit knapp wird, um die von der Pariser Klimakonferenz gesteckten Ziele zu erreichen. Prof. Dr. Jürg Fuhrer spannt den Bogen zur Landwirtschaft und erläutert die künftigen Herausforderungen, die Weltgemeinschaft ernähren zu können.

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