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Erdwärme - eine Energie der Zukunft? Möglichkeiten, Grenzen und Realität

26. Treffen der Parlamentarischen Gruppe «Klimaänderung» vom 2. Dezember 2003

2003
Dez 2
Veranstaltungsort
Bern

Geothermie - die Erdwärme - ist eine nachhaltige und CO2-freie Energiequelle, welche kontinuierlich Wärme und Bandlastelektrizität liefern kann.

Prof. Henri Masson von der Universität von Lausanne und Dr. Markus Häring von der Geothermal Explorers Ltd in Steinmaur diskutierten am Mittagslunch vom 2. Dezember die Chancen und Grenzen der Erdwärme als Energieliferant.

Erdwärme ist wegen ihrer Versorgungssicherheit, der langfristigen Verfügbarkeit und der Umweltverträglichkeit eine besonders interessante Energiequelle. Die Nachteile der Nutzung der Erdwärme liegen primär in der Schwierigkeit, kostengünstig an die Erdwärme heranzukommen. Durch optimale Wahl der Standorte und verbesserte Bohrtechnologien lassen sich die Kosten für die Bohrungen aber massiv senken.
Zur Nutzung der Geothermie aus geologischen Schichten von über 5000m Tiefe sind Schlüsseltechnologien erforderlich. Die Pilotanlage in Basel soll ab 2008 als erstes geothermisches Heiz-Kraftwerk nach dem «Hot-Dry-Rock» Verfahren 5'000 Haushalte mit Strom und Wärme versorgen und jährlich 40'000 Tonnen CO2 einsparen. Die Schweiz ist mit diesem Projekt an der Spitze der Geothermie-Forschung vertreten.
Das Treffen der parlamentarischen Gruppe Klimaänderung wurde von ProClim- der SANW organisiert.

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Hauptorganisator

ProClim

Weitere Angaben

Sprachen: Deutsch