• 05.06.2016
  • Meldung

Der Gotthard als Verkehrsweg

Karte der Verkehrswege im Gotthard-Gebiet. In Rot sind der "alte" Gothardtunnel und der neue Basistunnel eingezeichnet. In blau der Strassentunnel und in grün die aktuelle Passstrasse (ergänzt auf der Basis der Karte von Pechristener/wikimedia).
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Karte der Verkehrswege im Gotthard-Gebiet. In Rot sind der "alte" Gothardtunnel und der neue Basistunnel eingezeichnet. In blau der Strassentunnel und in grün die aktuelle Passstrasse (ergänzt auf der Basis der Karte von Pechristener/wikimedia).
Karte der Verkehrswege im Gotthard-Gebiet. In Rot sind der "alte" Gothardtunnel und der neue Basistunnel eingezeichnet. In blau der Strassentunnel und in grün die aktuelle Passstrasse (ergänzt auf der Basis der Karte von Pechristener/wikimedia).

Die Alpen waren schon immer ein Verkehrshindernis zwischen dem Süden und dem Norden Europas. Seit Tausenden von Jahren überquert der Mensch diese durch verschiedene Wege.

Funde wie der "Ötzi" in der Grenzregion zwischen Österreich und Südtirol beweist, dass Menschen bereits vor über 5000 Tausend Jahren im Alpenraum unterwegs waren. Mit der Verstärkung des Handels zwischen Nord und Süd entstanden Passwege, zum Beispiel am Gotthard. Zuerst mit Lasttieren wie Eseln oder Pferden, später mit motorisierten Fahrzeugen oder der Eisenbahn. Die aktuelle Passstrasse am Gotthard wurde 1827-1830 erbaut. Der erste Gotthard-Eisenbahntunnel entstand zwischen 1872 und 1880, der Strassentunnel erst 100 Jahre später (zwischen 1970 und 1980). Schliesslich wurde der neue Gotthard-Basis-Tunnel, der längste Eisenbahntunnel der Welt mit 57km am 1. Juni 2016 eingeweiht.

  • Verknüpfungen

Eine Zukunft für die historische Verkehrslandschaft Gotthard
  • 2014
  • Akademien der Wissenschaften Schweiz
  • Bericht

Eine Zukunft für die historische Verkehrslandschaft Gotthard

Dieser Report umfasst die Referate des Symposiums «Eine Zukunft für die historische Verkehrslandschaft Gotthard» vom 6. und 7. September 2013. Das Symposium hat die Bedeutung von internationalen Verkehrs- und Transitachsen erneut aufgezeigt. Viele Forschungsfragen über den Gebirgsraum stellen sich nicht allein auf lokaler Ebene, sondern verlangen eine internationale und interdisziplinäre Herangehensweise.

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