Urban Agriculture

Kühe am Stadtrand der Stadt Zürich (Marion Nitsch).
Kühe am Stadtrand der Stadt Zürich (Marion Nitsch).
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Kühe am Stadtrand der Stadt Zürich (Marion Nitsch).
Kühe am Stadtrand der Stadt Zürich (Marion Nitsch).

Leitung: Heidrun Moschitz (Co-Leitung), Ruth Moser (Co-Leitung; ruth.moser@agridea.ch)

Mitglieder: Gaëlle Bigler (FRACP), Jérémie Forney (Universität Neuchâtel), Ingrid Jahrl (FiBL), Christoph Küffer (HSR), Moritz Maurer (Universität Basel), Joëlle Salomon Cavin (Universität Lausanne), Sophie Rochefort (hepia), Bettina Scharrer (CDE, Universität Bern), Hans Wydler (ZHAW)

Ziele und Fokus

Unter urbaner Agrikultur versteht die Arbeitsgruppe Urban Agriculture alle Arten von Lebensmittelproduktion oder landwirtschaftlicher Produktion innerhalb urbaner Regionen, die auf die Versorgung des städtischen Raums ausgerichtet sind. Die urbane Agrikultur integriert alle Funktionen der Landwirtschaft, d.h. Versorgung mit Lebensmitteln, Landschaft, Erholung und Ökologie. Diese absichtlich weit gefasste Definition ist notwendig, um den Umfang, die Komplexität und den hybriden Charakter des Phänomens urbane Landwirtschaft verstehen zu können. Der Fokus urbane Agrikultur erlaubt einen Perspektivenwechsel auf die Beziehungen zwischen Landwirtschaft, Stadt und Ernährung ebenso wie auf die Stadt-Land-Beziehungen.

Die Ziele der Arbeitsgruppe sind, das wissenschaftliche Wissen und die öffentliche Anerkennung der urbanen Landwirtschaft in der Schweiz zu fördern sowie die Forschung im Zusammenhang mit urbaner Landwirtschaft zu erleichtern. Sie bringt Personen zusammen, die sich für die Entwicklung und die konzeptionellen Hintergründe der urbanen Landwirtschaft einsetzen und die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Lehre und Praxis stärken wollen.

Aktuell

Die AG Urban Agriculture setzte im Jahr 2018 ihre breite Diskussion zur Transformation des Ernährungssystems fort, unter anderem mit der Organisation eines Expertenworkshops mit dem Titel «Stadt und Landwirtschaft - Erneuerung des Dialogs». Dieser wurde im Rahmen eines von der SAGW finanzierten Kooperationsprojekts in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Agrarwirtschaft und Agrarsoziologie (SGA) und der Schweizerischen Gesellschaft für Ländliche Geschichte (SGLG) konzipiert und durchgeführt. Die eingeladenen Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Praxis, Wissenschaft, Verbänden und Zivilgesellschaft erarbeiteten die Grundlagen für eine Auslegeordnung zu einem neuen Verhältnis von Stadt und Landwirtschaft. Als Handlungsbereiche definiert wurden: Wissen und Wissensaustausch; soziale und wirtschaftliche Beziehungen; kommunale und landwirtschaftliche Institutionen sowie Akteure, Landwirtschafts- und Raumordnungspolitik.

Weitere Publikationen

  • Moschitz, Heidrun (2018) Where is urban food policy in Switzerland? A frame analysis. International Planning Studies, 23 (2), S. 180-194. (DOI-Link)

  • Publikationen

Urbane Agrikultur - Titelbild
  • 2017

Urbane Agrikultur - Impulse für eine nachhaltige Transformation von Stadt und Land

Bei der saguf-Jahrestagung 2016 wurden ausgehend von Praxisbeispielen die
Potenziale und Herausforderungenn urbaner Agrikultur für eine nachhaltige Transformation von Stadt und Land diskutiert.
Urban Agriculture: Passing Fad or New Prospects for Agriculture and Cities?
  • 2016

Urban Agriculture: Passing Fad or New Prospects for Agriculture and Cities?

While urban agriculture might be considered a passing fad, we argue that it is a vehicle to deal with many urgent topics of societal transformation towards a sustainable future. We discuss the potential of urban agriculture to change agriculture and urban life.