• Gespräch
  • SCNAT

Die Wissenschaft braucht guten Journalismus!

Über den Zustand der Medien in der Schweiz, neue Ansätze und die Handlungsmöglichkeiten der Wissenschaft

2018
Mai 25
10:00 - 12:00
Veranstaltungsort
Restaurant Zum Äusseren Stand
Zeughausgasse 17
3011 Bern
Mädchen mit Laptop auf Zeitschriften
Bild: badahos, istockphoto.com
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Mädchen mit Laptop auf Zeitschriften
Mädchen mit Laptop auf Zeitschriften (Bild: badahos, istockphoto.com)

Schrumpfende Redaktionen, fake news, Filterblasen: Die Medien stecken in einem tiefgreifenden, unumkehrbaren Wandel und der Journalismus bröckelt. Auch wenn die Wissenschaftskommunikation ausserhalb der klassischen Medien floriert, fehlt im Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft etwas Entscheidendes zunehmend: der kritische, kompetent einordnende Blick von JournalistInnen. Wer schaut der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Politik auf die Finger? Wie sollen Debatten künftig in der gesamten Gesellschaft kompetent geführt werden? Und wie kann die Wissenschaft guten Journalismus fördern?

Programm

Moderation Hanna Wick

Die Qualität der Medien heute, Mark Eisenegger

Neue Ansätze für Qualitätsjournalismus

  • Republik – Leserinnen sind Verleger, Olivia Kühni
  • Sept.info – der Mut zu Tiefe, Patrick Vallélian
  • Higgs – Wissen für alle, Santina Russo

Podium «Wie agieren im Medienwandel?» mit Armin Müller (Mitglied Chefredaktion Tamedia), Mark Eisenegger, Santina Russo und Marcel Tanner (Präsident SCNAT)

Referentinnen und Referenten

Mark Eisenegger leitet das Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich, welches das Jahrbuch Qualität der Medien herausgibt. Er forscht und lehrt zu den Themen Medien und Kommunikation.

Olivia Kühni ist Chefin Analyse und Wissenschaft bei der Republik. Sie studierte Internationale Beziehungen und Journalismus und arbeitete zuvor als Journalistin unter anderem beim Schweizer Monat, Der Zeit und der Handelszeitung.

Patrick Vallélian hat eine Ausbildung in Geschichte und als Lehrer von der Universität Freiburg. Ehemals als Reporter beim Magazin Hebdo tätig, gründete er das slow journalism Webmagazin sept.info und steht ihm nun als Chefredaktor vor. Patrick Vallélian hat verschiedene Preise gewonnen: den Preis für Lokaljournalismus der Berner Zeitung und die Preise Pascal-Arthur Gonet und Nicolas Bouvier. 2007 wurde er als Interviewer der Romandie des Jahres ausgezeichnet.

Santina Russo hat als doktorierte Biochemikerin selbst geforscht, mal an der Uni, mal in der Industrie, und danach bei Scitec-Media Geschichten aus der Wissenschaft geschrieben, beispielsweise fürs 20 Minuten und diverse Regionalzeitungen. Sie leitet die Redaktion bei higgs.

Armin Müller ist in der Chefredaktion Tamedia zuständig für die Publizistik und die Ressorts Wissen und Wirtschaft. Der studierte Ökonom ist seit Mitte der 80er Jahre als Journalist und leitender Redaktor in verschiedenen Medien tätig.

Hanna Wick ist Wissenschaftsjournalistin bei Einstein (SRF) und aktiv auf Twitter. Nach dem Studium der Physik arbeitete sie in den Wissenschaftsredaktionen der Neuen Zürcher Zeitung und von Radio SRF.

  • Verknüpfungen

Die Wissenschaft braucht guten Journalismus
  • 31.05.2018
  • SCNAT
  • Meldung

«Die Leser sollen unseren Beiträgen vertrauen können»

Das Fazit ist bitter: Den Medien mangelt es zunehmend an Geld, Zeit und Personal für guten Journalismus. Viele Meldungen sind interessengesteuert, statt sorgfältig recherchiert. Wie können Gesellschaft und Wissenschaft den Qualitätsjournalismus fördern? Dies diskutierten Fachleute an der SCNAT-Veranstaltung «Die Wissenschaft braucht guten Journalismus!» am 25. Mai 2018.
Stapel mit verschiedenen Zeitungen
  • 12.04.2018
  • SCNAT
  • Meldung

«Open Science» auch in der Kommunikation

Seit längerem zeichnet die Akademie für Naturwissenschaften SCNAT journalistische Beiträge zu den Naturwissenschaften aus. Noch vor fünf Jahren hatten wir stets 20-30 Einsendungen pro Jahr. Nun sind es noch die Hälfte. Der Grund: die Krise im Journalismus. Die Zahl an Journalistinnen und Journalisten und an Beiträgen ist eingebrochen.

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