2005

Schläfli Ramelli 2005
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Schläfli Ramelli 2005
Schläfli Ramelli 2005

Der Nachwuchsforscher Renzo Ramelli (geb. 1972) ist in Airolo aufgewachsen und studierte Physik an der ETH Zürich. Danach arbeitete er in dem von Frau Prof. Felicitas Pauss geleiteten ETH- Labor für Hochenergiephysik am CERN in Genf. Dort machte er seine Doktorarbeit bei Dr. Pierre le Coultre. Ramelli ist heute am Institut für Sonnenforschung in Locarno-Monti tätig, und untersucht dort magnetische Prozesse, die sich in der Sonnenatmosphäre abspielen.

Schläfli 2005 expérience Ramelli
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Schläfli 2005 expérience Ramelli
Schläfli 2005 expérience Ramelli

Renzo Ramellis Forschungsarbeit

Der Kosmos wird von verschiedenen Teilchen hoher Energie durchdrungen. Diese so genannten Primärteilchen erzeugen in der Erdatmosphäre Schauer von Sekundärteilchen, die auch tief in die Erdoberfläche eindringen können. Die Herkunft der Primärteilchen ist noch unbekannt. Renzo Ramelli versuchte, diesem Geheimnis auf die Spuren zu kommen, indem er die Partikel, die durch 30 Meter Fels zu seinem Detektor vorgedrungen sind, untersucht hat. Seine Analyse und Interpretation liefern wichtige Hinweise in einem Gebiet, in welchem noch viele Fragen offen sind. Mit seiner experimentellen Methode zeigt er einen möglichen Weg, auf dem es der Hochenergiephysik gelingen könnte, in diesen Fragen weiter zu kommen.

Spectromètre à muons

Il est constitué par des couches de chambres à fils (détecteurs de traces de particules) installées dans un électro-aimant gigantesque de 1000 m3 (le plus grand du monde).

Au-dessus de l'aimant, des scintillateurs ont été placés afin de déterminer précisément le temps d'arrivée des muons. Cette mesure est nécessaire de manière à reconstruire les traces des muons dans les chambres à fils avec une précision supérieure au dixième de millimètre.


Thema und Jury Prix Schläfli 2005

Anlässlich des «World Year of Physics 2005» wurde der Prix Schläfli 2005 im Bereich Kosmologie, relativistische Astrophysik und Gravitation ausgeschrieben.

  • Prof. Jean-Luc Vuilleumier, Université de Neuchâtel (Jurypräsident),
  • Prof. Daniel Pfenniger, Observatoire de Genève,
  • Prof. Philipp Jetzer, Universität Zürich,
  • Prof. Mikhail Chapochnikov, ETH Lausanne