Schweizerische Entomologische Gesellschaft

Die Schweizerische Entomologische Gesellschaft (SEG) wurde 1858 mit dem Ziel gegründet, die einheimische Insektenfauna zu erforschen, die Kenntnisse in allen entomologischen Disziplinen zu erweitern sowie den Kontakt unter den Mitgliedern zu fördern. Allen Berufsentomologen und entomologisch Interessierten steht die Mitgliedschaft in der Gesellschaft offen.

Der Gesellschaft sind gegenwärtig zehn Regionalsektionen angeschlossen: Appenzell–St.Gallen, Basel, Bern, Freiburg, Genf, Luzern, Neuenburg, Waadt, Wallis und Zürich.


Insekten—Vielfalt und Bedeutung

Die Biodiversität der Arthropoden und insbesondere der Insekten ist höher – viel höher – als die jeder anderen makroskopischen Organismengruppe. Während weltweit mehrere Millionen Arten von Insekten zu erwarten sind, wird in der Schweiz mit einer Fauna von mindestens 30'000 Arten gerechnet – etwa dem Zehnfachen unserer heimischen Gefässpflanzendiversität.

Viele von diesen Lebewesen spielen – etwa als Bestäuber oder als Nahrung – eine wichtige Rolle im Gefüge der natürlichen Ökosysteme, aber auch in der Land- und Forstwirtschaft kann ihre Bedeutung – sei es als Schädlinge oder Nützlinge – kaum überschätzt werden. Zudem sind die Insekten in der Human- und Veterinärmedizin als Überträger von gefürchteten Krankheiten von grossem wissenschaftlichem Interesse. Und schliesslich können sie im Naturschutz aufgrund ihrer oft spezifischen Habitatsansprüche als empfindliche Indikatoren für die Lebensraumqualität und den Klimawandel genutzt werden.



  • Publikationen

Mountain Research and Development Vol 37, No 1
  • 2017

Mountain Research and Development, Vol 37, No 1

This issue offers 14 peer-reviewed articles focusing on questions related to water, risk reduction, energy, land use change, biodiversity, vegetation ecology, conservation, gender policy, ethnobotany, indigenous knowledge, economic opportunities, mobility, and glacier monitoring — always with sustainable development in mind. Geographically, papers present insights from Nepal, China, Thailand, Kyrgyzstan, Poland, Switzerland, Italy, Ecuador, and Colombia.
IBS 2017/120
  • 2017

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 120

Citizen Science: Daten zeigen Bestandesückgang der Erdkröte
Hitze und Trockenheit im Sommer 2015
  • 2017

Hitze und Trockenheit im Sommer 2015

Der Sommer 2015 ist in der Schweiz nach 2003 der zweitwärmste Sommer, der je gemessen wurde. Er ist geprägt durch niedrige Pegelstände und geringe Abflussmengen in den Gewässern, starken Gletscherschmelze und eine rekordhohe Erwärmung von Permafrostböden. Hitze und Trockenheit haben Auswirkungen auf Gesundheit, Landwirtschaft, Wald, Biodiversität, Luftqualität und Stromproduktion. Wegen der Sommerhitze sind 2015 rund 800 Todesfälle mehr zu beklagen, als in einem normalen Jahr. Bei der Wasserversorgung ist die Lage 2015 weniger angespannt als 2003. Bis Mitte des 21. Jahrhunderts dürften Verhältnisse wie im Sommer 2015 zum Normalfall werden.
IBS 2017/119
  • 2017

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 119

Sichere Buntbrachen für Junghasen
IBS 2016/118
  • 2016

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 118

Ungewöhnlich tiefe Bestandesdichte des Luchses im Wallis
Kapitel Biodiversität und Ökosystemleistungen
  • 2016

Biodiversität und Ökosystemleistungen

Biodiversität ist die Vielfalt des Lebens. Die vielen unterschiedlichen Lebensformen, die es auf unserer Erde gibt, haben eines gemeinsam: Sie sind voneinander abhängig. Wenn sich die Lebenssituation für eine Art ändert, hat das Konsequenzen für andere Lebewesen. Der Mensch profitiert von vielen durch die Biodiversität erzeugten Ökosystemleistungen, die uns seit jeher Nahrung, Fasern für Kleidung, Werk- und Baustoffe sowie medizinische Wirkstoffe liefern. Intakte Ökosysteme reinigen Luft und Wasser, sorgen für fruchtbare Böden, schützen uns vor Überschwemmungen und Hangrutschen und puffern die Auswirkungen des Klimawandels ab. Weltweit und in der Schweiz sind Biodiversität und Ökosystemleistungen aber stark durch Umweltveränderungen betroffen.
IBS 2016/117
  • 2016

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 117

Einflüsse der Wölfe auf die Waldverjüngung
HOTSPOT 34: Biodiversität in den Geisteswissenschaften
  • 2016

HOTSPOT 34/16: Biodiversität in den Geisteswissenschaften

Verstehen und deuten menschlicher Verhalten sind grundlegend für die Gestaltung unserer natürlichen Umwelt. Deswegen ist der Beitrag der Geisteswissenschaften in der heutigen Gesellschaft so zentral. Gerade bei der Biodiversität können die Geistes- und Sozialwissenschaften dazu beitragen, neuen Schwung in die Bemühungen zu ihrer Erhaltung und Förderung bringen. Das Magazin HOTSPOT «Biodiversität in den Geisteswissenschaften» zeigt auf, wie geistige, kulturelle, historische und soziologische Phänomene unser Denken und Handeln beeinflussen und wie eine Zusammenarbeit zwischen Geistes- und Naturwissenschaften neue Perspektiven eröffnen können.
Alpine Nature 2030
  • 2016

Alpine Nature 2030

Creating [ecological] connectivity for generations to come
IBS 2016/116
  • 2016

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 116

Kommentar zum Forschungsbericht «Naturnahe Wege als touristische Infrastruktur»
IPBES SPM Scenarios
  • 2016

IPBES Report on Scenarios and Models

The Summary for policymakers of the IPBES methodological assessment on scenarios and models is now available.
schwarzerlenbruchwald sumpf wasser
  • 2016

Stellungnahme der Akademien Schweiz zur Revision der Gewässerschutzverordnung

Eine Erhöhung der Umsetzbarkeit der GSchV wird grundsätzlich unterstützt. Doch auch bei diesen Änderungen – der angestrebten Vergrösserung des Handlungsspielraums – soll der Gewässerraum seinen vielfältigen Funktionen uneingeschränkt nachkommen können.
IPBES SPM Pollination
  • 2016

IPBES Report on Pollinators, Pollination and Food production

The Summary for policymakers of the IPBES thematic assessment on pollination is now available.
Guide d'identification des papillons de jour de Suisse
  • 2016

Guide d'identification des papillons de jour de Suisse

Neues Handbuch für eine einfache Identifizierung der 216 Schmetterlingsarten der Schweiz (nur auf Französisch)
ABS good practice 2016
  • 2016

Utilization of genetic resources and associated traditional knowledge in academic research

A good practice guide for access and benefit-sharing
ABS Model Clauses 2016
  • 2016

Agreement on Access and Benefit-sharing for Academic Research

A toolbox for drafting Mutually Agreed Terms for access to Genetic Resources and to Associated Traditional Knowledge and Benefit-sharing
Teaser: Förderung der Biodiversität im Siedlungsgebiet
  • 2016

Förderung der Biodiversität im Siedlungsgebiet

Siedlungsgebiete nehmen weltweit an Fläche zu und werden immer wichtiger für die Erhaltung und Förderung der Biodiversität. In Zukunft müssen Siedlungen so aufgewertet werden, dass sie einer grossen Vielfalt an Pflanzen und Tieren Lebensraum bieten.
Globis Wald- und Wiesenkochbuch
  • 2016

Globis Wald- und Wiesenkochbuch

Essbare Wildpflanzen erkennen, sammeln und kochen. Mit integriertem Pflanzenbestimmungsbuch und Glossar
Mapping and assessing the condition of Europes ecosystems
  • 2016

Mapping and assessing the condition of Europes ecosystems: progress and challenges

This report provides an overview about the current condition of ecosystems in Europe and the human pressures they are exposed to. A ecosystem map for Europe reveals that many ecosystems are highly concentrated in a small number of countries, which could increase their vulnerability to environmental change, and a substantial proportion of the most vulnerable ecosystems are not protected within Natura 2000 sites, Marine Protected Areas or equivalent zones.
IBS 2016/115
  • 2016

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 115

Gäste wünschen naturnahe Wege
Marine Sustainability (PDF)
  • 2016

Marine sustainability in an age of changing oceans and seas

Oceans and seas play a crucial role in regulating our climate, nurturing biodiversity, and providing income and food to people around the world. At COP21, governments across the globe agreed that we must set a more aggressive limit for global warming. This limit is one essential step toward a more stable relationship between the ocean and climate. But in spite of this positive direction, marine sustainability faces many challenges, according to the new report from the EASAC.
Loss and Damage: The Role of Ecosystem Services (PDF)
  • 2016

Loss and Damage: The Role of Ecosystem Services

The Report tries to enhance an understanding of climatic stressor effects on ecosystems and possible correlations and implications for societal losses and damages. The report focuses on climate impacts on specific ecosystem services, including provisioning, regulating, supporting and cultural services of ecosystems.
Cratschla 1/16
  • 2016

Cratschla 1/16

Die Entwicklung der Pflanzen auf Berggipfeln interessiert Botaniker im Rahmen des GLORIA-Projektes weltweit. Cratschla stellt deren Arbeit auf 8 Gipfeln in der Nationalparkregion vor.
GeoPanorama 2/2016
  • 2016

GeoPanorama 2/2016

Das Magazin der Schweizer Geoszene
South Center
  • 2016

Innovation and Global Intellectual Property Regulatory Regimes: The Tension between Protection and Access

The South Centre recently published Research Paper No. 67: "Innovation and Global Intellectual Property Regulatory Regimes: The Tension between Protection and Access", authored by Nirmalya Syam and Viviana Munoz Tellez.
IBS 2016/114
  • 2016

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 114

Vernetzte Kreuzkröten
Entomo Helvetica 2016/9: Titelseite
  • 2016

Entomo Helvetica Band 9, 2016

Entomologische Zeitschrift der Schweiz
Horizonte_109_D
  • 2016

Waffen: entwickeln, verkaufen, benutzen

Ein Fleischmesser ist ein Beispiel für ein Produkt mit doppeltem Verwendungszweck: Es lässt sich zivil oder als Waffe nutzen. Dieses Dual-Use-Konzept findet sich auch in der Schweizer Gesetzgebung, die versucht, ethische Fragen zur Waffenindustrie zu regeln, indem sie militärische Güter in Kategorien einteilt, ebenso wie die Länder – je nachdem, ob Exporte dorthin zulässig sind oder nicht.
IBS 2016/113
  • 2016

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 113

Städtische Motten zieht es weniger zum Licht
Natur schaffen
  • 2016

Natur schaffen

Zurückgedrängt, isoliert, vernichtet: Die Biodiversität ist auch in der Schweiz im Sinkflug. Um die verbliebene Vielfalt zu erhalten, braucht es neben staatlichen Massnahmen auch den Einsatz jedes Einzelnen. Doch was können wir konkret tun? Der neue Ratgeber zeigt, wie es geht.
IBS 2016/112
  • 2016

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 112

Waldstrukturdaten verbessern die Ausbreitungsmodelle von spezialisierten Flechtenarten
HOTSPOT 33: Gärten für die Biodiversität
  • 2016

HOTSPOT 33/16: Gärten für die Biodiversität

Privatgärten könn(t)en wahre Perlen der Naturvielfalt sein. Deren Potential ist gross für die Aufwertung der Grünflächen im Siedlungsgebiet – und dies ganz zum Vorteil auch der Menschen. Das Magazin HOTSPOT „Gärten für die Biodiversität" zeigt auf, wie Privatgärten zu Lebensräumen für eine grosse Vielfalt wildlebender Arten, Zier- und Kulturpflanzen werden können, ohne dass dabei auf gestalterische Anforderungen verzichtet werden muss. Es gilt, dem markanten Rückgang der Biodiversität auch durch die Aufwertung der Privatgärten entgegenzuhalten. Das Heft ist auf Deutsch oder Französisch erhältlich; lassen Sie sich inspirieren!
IBS 2016/111
  • 2016

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 111

Buntbrachen erhöhen Ertrag in benachbarten Weizenfeldern
IBS 2016/110
  • 2016

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 110

Fischtreppen fördern den genetischen Austausch
Biodiversität im Gartenbau 5: Für das Auge und die Vielfalt
  • 2015

Biodiversität im Gartenbau 5: FÜR DAS AUGE UND DIE VIELFALT

In diesem abschliessenden Artikel der Serie «Biodiversität im Gartenbau» erzählt David Frey, ausgebildeter Landschaftsgärtner und Biologe an der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL, aus dem Forschungsprojekt «BetterGardens», in welchem er die Biodiversität in den Privatgärten der Stadt Zürich untersucht. Ruedi Sutz von der Firma Berger Gartenbau erläutert, wie er die Vielfalt der Lebewesen auch in konventionellen Gärten rund um den Zürichsee insbesondere im Winter zu fördern versucht.
IBS 2015/109
  • 2015

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 109

Die Verbreitung seltener Arten ist bestimmbar
Full Report: Connecting global priorities - biodiversity and human health
  • 2015

Connecting global priorities - biodiversity and human health

Biodiversity, ecosystems and the essential services that they deliver are central pillars for all life on the planet, including human life. They are sources of food and essential nutrients, medicines and medicinal compounds, fuel, energy, livelihoods and cultural and spiritual enrichment. They also contribute to the provision of clean water and air, and perform critical functions that range from the regulation of pests and disease to that of climate change and natural disasters. Each of these functions has direct and indirect consequences for our health and well-being, and each an important component of the epidemiological puzzle that confront our efforts to stem the tide of infectious and noncommunicable diseases.
Gesundheit und globaler Wandel in einer vernetzten Welt – Folgen und Verantwortung für die Schweiz
  • 2015

Gesundheit und globaler Wandel in einer vernetzten Welt - Folgen und Verantwortung für die Schweiz

Dieses Faktenblatt zeigt zentrale Ursachen des globalen Wandels auf und verdeutlicht die damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesundheit.
Neue Publikation: Naturschönheiten im Glarnerland - als Kartenset!
  • 2015

Naturschönheiten im Glarnerland

30 farbige Gruss-Doppelkarten zu Naturschönheiten im Glarnerland
  • 2015

Natural Capital and Climate Policy

Zielsetzung dieses Berichtes ist es, aus einer ökonomischen Perspektive Synergien zwischen dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel einerseits sowie der Erhaltung des Naturkapitals, dessen Leistungsfähigkeit und der biologischen Vielfalt andererseits aufzuzeigen. Zudem werden Handlungspotentiale durch ökosystembasierte Lösungen beleuchtet, mit denen sich Konflikte zwischen diesen beiden Politikfeldern abschwächen bzw. vermeiden lassen.
IBS 2015/108
  • 2015

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 108

Weniger Schädlinge dank Blühstreifen
Teaser: Macht Mensch - das Konzept planetarischer Leitplanken
  • 2015

Macht Mensch - das Konzept planetarischer Leitplanken

Im September wurden im Rahmen der UN-Generalversammlung die neuen Globalen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) verabschiedet. Der WBGU hat in diesem Zusammenhang auf die Berücksichtigung planetarischer Leitplanken bei der Umsetzung der SDGs hingewiesen. In einem kurzen Trickfilm wird das Konzept planetarischer Leitplanken nun erläutert.
IBS 2015/107
  • 2015

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 107

Bereits geringe Stickstoffmengen vermindern die Artenvielfalt in den Berggebieten
Bericht des Bundesrates: Umwelt Schweiz 2015: Umweltbericht 2015 (BAFU, 2015)
  • 2015

Umweltbericht 2015 (BAFU, 2015)

Der Bericht «Umwelt Schweiz 2015» [1] gibt einen Überblick über den Zustand der Umwelt und der natürlichen Ressourcen in der Schweiz. Er zieht Bilanz aus den Massnahmen, die der Bund ergriffen hat, um die Umweltqualität zu verbessern, und zeigt auf, wo weiterer Handlungsbedarf besteht. Ausserdem vergleicht er die Fortschritte der Schweiz mit denen ihrer Nachbarländer und wirft einen Blick in die Zukunft, indem er Umweltperspektiven für das Jahr 2030 zusammenfasst.
Entomo Helvetica 2014/7: Tryphonini (Hymenoptera, Ichneumonidae) in der Region Olten
  • 2014

Tryphonini (Hymenoptera, Ichneumonidae) in der Region Olten

Aus der Region Olten werden 28 Schlupfwespen-Arten aufgelistet und deren
Fundorte mit Verbreitungskarten dokumentiert.
HOTSPOT 32: Biodiversität im Boden
  • 2015

HOTSPOT 32/15: Biodiversität im Boden

Der immense Reichtum an Bakterien, mikroskopisch kleinen Pilzen, Algen und Protozoen lässt die Bedeutung der Bodenbiodiversität für die Natur und den Menschen erahnen. Fruchtbare Böden, sauberes Trinkwasser, die Speicherung von CO2, die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten: All dies ist nur möglich durch die biologische Vielfalt im Boden, der dünnen Haut, die unsere Erde umhüllt. Diese HOTSPOT-Ausgabe schaut hinein in diese lebendige Welt unter unseren Füssen, die bis heute noch viel Unbekanntes verbirgt.
IBS 106
  • 2015

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 106

Die alpine Kleinsäugerfauna der Alp Flix
Download Waldbericht 2015: Waldbericht 2015
  • 2015

Waldbericht 2015

Der Waldbericht 2015 informiert über den aktuellen Zustand des Schweizer Waldes anhand einer Vielfalt an Zahlen und Fakten. Er ist eine Situationsanalyse aus heutiger Sicht, schaut aber auch zurück auf die Entwicklung seit dem Erscheinen des letzten Waldberichts im Jahr 2005. Somit liefert er Antworten auf Fragen rund um das komplexe Ökosystem Wald und seine Bewirtschaftung. Zudem werden mit Blick in die Zukunft Folgerungen für die Politik und die Forschung abgeleitet.
Biodiversität im Gartenbau 4: Biodiversität in urbanen Gewässern
  • 2015

Biodiversität im Gartenbau 4: BIODIVERSITÄT IN URBANEN GEWÄSSERN

Im vierten Teil der Serie «Biodiversität im Gartenbau» geht es um Weiher und Teiche in Parkanlagen und Stadtgärten, die als Rückzugsgebiete für Faunaund Flora angesehen werden. Eine neue Studie der Genfer Hochschule für Landschaft, Gestaltung, Ingenieurwesen und Architektur (hepia) zeigt nun jedoch, dass künstlich angelegte Gewässer oft eine mittelmässige Biodiversität aufweisen. Wie sehen das die Experten?
IBS 2011/65
  • 2011

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 65

Flussrevitalisierung, Kiesabbau und Biodiversitätsförderung im Einklang
Biodiversität im Gartenbau 3: Gartenkunst Inklusive Biodiversität
  • 2015

Biodiversität im Gartenbau 3: GARTENKUNST INKLUSIVE BIODIVERSITÄT

Die duftenden Gärten und die öffentlichen Grünanlagen lassen uns gerne vergessen, dass es um die Artenvielfalt in der Schweiz immer schlechter steht. Wissenschaftler fordern tiefer­ greifende Massnahmen, die auch Gärten und Parkanlagen betreffen. Doch wie lässt sich die Forderung nach Biodiversität mit den Bedürfnissen der Nutzer in Einklang bringen? Stéphane Krebs, und Petra Hagen Hodgson zeigen uns mögliche Wege im dritten Teil unserer Serie «Bio­ diversität im Gartenbau» auf.
Biodiversität im Gartenbau 2: Ressourcenschutz ist Biodiversitätsschutz
  • 2015

Biodiversität im Gartenbau 2: RESSOURCENSCHUTZ IST BIODIVERSITÄTSSCHUTZ

Im Winter herrscht für die Vegetation draussen Ruhezeit. Nicht aber in den Pflanzen- produktionsbetrieben: Hier werden die Pflanzen für den Verkauf im Frühling vorberei- tet. Um die Fruchtbarkeit der Erde zu garantieren, dürfen Dünger- und Pestizideinsatz die Bodenbiodiversität und die Wasserqualität nicht beeinträchtigen. Ein Augenschein führt uns zur Aebi-Kaderli AG, einer der grössten Baumschulen der Schweiz, und zum Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL).
Biodiversität im Gartenbau 1: Für Menschen, Pflanzen und Tiere
  • 2015

Biodiversität im Gartenbau 1: FÜR MENSCHEN, PFLANZEN UND TIERE

Gärten sind Ort der Erholung und des Verweilens, sie sind Visitenkarte und zeichnen sich durch ihre Ästhetik aus. Sie können gleichzeitig auch Platz und wertvollen Lebensraum bieten für eine grosse Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Experten aus der Praxis und aus der Forschung berich- ten, wie die Ansprüche von Menschen, Tieren und Pflanzen im Siedlungsraum vereinbart werden können, und wie der Gärtner als Unternehmer profitieren kann, indem er die Biodiversität in seine Arbeit miteinbezieht
Newsletter SCNAT (August 2015)
  • 2015

Newsletter SCNAT (August 2015)

Tournee «Forschung live», App ScienceGuide, 200 neue Arten – 200 Jahre Biodiversitätsforschung, u.a.
Agrarpaket Herbst 2015
  • 2015

Agrarpaket Herbst 2015

Juni 2015
IBS 2015/105
  • 2015

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 105

Lebensraumansprüche des Gartenrotschwanzes an das Siedlungsgebiet
Stellungnahme im Rahmen der Anhörung der Nagoya Verordnung
  • 2015

Nagoya Verordnung

Juni 2015
Entomo Helvetica 2015/8: Titelseite
  • 2015

Entomo Helvetica Band 8, 2015

Entomologische Zeitschrift der Schweiz
Stellungnahme der Akademien Schweiz zur Revision Raumplanungsgesetz
  • 2015

Stellungnahme der Akademien Schweiz zur Revision Raumplanungsgesetz

Während sich die Raumplanung ursprünglich vor allem auf Fragen der Bauzonen oder Verkehrsplanung konzentrierte, die vor allem auf Gemeinde- und Kantonsebene relevant waren, ist heute eine Planung auf gesamtschweizerischer Ebene nötig, z.B. in zunehmend raumwirksamen Fragen der Energiegewinnung (erneuerbare Energien), der Erhaltung der Biodiversität (vgl. Strategie Biodiversität Schweiz) oder der Landschaftsqualität aufgrund geographischer unterschiedlicher Eignungen. Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden ist deshalb sehr positiv.
IBS 2015/104
  • 2015

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 104

Evolution macht invasiven Arten Beine
Stellungnahme Revision Raumplanungsgesetz
  • 2015

Stellungnahme der Akademien Schweiz zur Revision des Raumplanungsgesetzes

Während sich die Raumplanung ursprünglich vor allem auf Fragen der Bauzonen oder Verkehrsplanung konzentrierte, die vor allem auf Gemeinde- und Kantonsebene relevant waren, ist heute eine Planung auf gesamtschweizerischer Ebene nötig, z.B. in zunehmend raumwirksamen Fragen der Energiegewinnung (erneuerbare Energien), der Erhaltung der Biodiversität (vgl. Strategie Biodiversität Schweiz) oder der Landschaftsqualität aufgrund geographischer unterschiedlicher Eignungen. Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden ist deshalb sehr positiv.
Ecosystem services, agriculture and neonicotinoids
  • 2015

Ökosystemleistungen, Landwirtschaft und Neonikotinoide

Ein neuer Bericht des European Academies Science Advisory Council (EASAC) thematisiert die Folgen des Einsatzes von Neonikotinoiden in der Landwirtschaft auf Ökosystemleistungen. Der Bericht geht über die Auswirkungen der Neonikotinoide auf Honigbienen hinaus und umfasst weitere Bestäuber sowie für die Landwirtschaft nützliche Organismen.
Download of EASAC policy report: Ecosystem services, agriculture and neonicotinoids
  • 2015

Ecosystem services, agriculture and neonicotinoids

There is more and more evidence that widespread use of neonicotinoids has severe effects on a range of organisms that provide ecosystem services like pollination and natural pest control, as well as on biodiversity. These are the main conclusions of a new report published today by the European Science Academies (EASAC).
A 25-page document that compiles all project's findings: Access and Benefit-Sharing in Latin America and the Caribbean: A science-policy dialogue for academic research.
  • 2015

Access and Benefit-Sharing in Latin America and the Caribbean: A science-policy dialogue for academic research.

A 25-page document that compiles all project's findings
Zustand der Biodiversität in der Schweiz 2014 - Die Analyse der Wissenschaft
  • 2015

Zustand der Biodiversität in der Schweiz 2014 - Die Analyse der Wissenschaft

Der Bericht gibt einen Überblick über den Zustand der Biodiversität in der Schweiz im Jahr 2014. Wichtige Institute und wissenschaftsnahe Einrichtungen in der
Schweiz, die zum Thema Biodiversität forschen, haben ihre Daten und ihr Wissen zusammengetragen.
HOTSPOT 31: Chancen und Grenzen der Wiederansiedlung von Arten
  • 2015

HOTSPOT 31/15: Chancen und Grenzen der Wiederansiedlung von Arten

Wiederansiedlungen von Arten stehen im Zentrum dieser HOTSPOT-Ausgabe. Wir haben Forschende und Personen aus der Praxis eingeladen, ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und Überlegungen bezüglich der Notwendigkeit, dem Potenzial und den Risiken von Wiederansiedlungen darzulegen. Dass die Meinungen keineswegs einheitlich sind hat mehrere Ursachen. Beispielsweise sind ex situ-Vermehrung und Wiederansiedlung nicht bei allen Organismengruppen gleich erfolgreich. Zudem befürchten Fachleute, dass Wiederansiedlungen die Erwartung wecken könnten, dass sich zerstörte Natur einfach wieder reparieren lässt; es müssen nur die geeigneten Techniken entwickelt werden.
IBS 2015/103
  • 2015

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 103

Der Rückgang der Fromentalwiesen
IBS 2015/102
  • 2015

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 102

Starke Stimme im Netz - das neue Portal Naturwissenschaften Schweiz
Synthesebericht: Bienen im Fokus von Wissenschaft und Politik, SCNAT 2014
  • 2015

Bienen im Fokus von Wissenschaft und Politik

Es sind in erster Linie die Honigbienen, die im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen. Allgemein verbreitet ist das Bild der Biene als Insekt, das ganze Völker bildet und als Honig produzierendes Nutztier in menschlicher Obhut gehalten wird. Ursprünglich gab es auch in Mitteleuropa wild lebende, vom Menschen unabhängige Honigbienen; heutzutage findet man ausserhalb menschlichem Gewahrsam höchstens einzelne Schwärme, die meistens nicht lange überleben.
Research Agenda: Future Earth Strategic Research Agenda 2014
  • 2014

Future Earth Strategic Research Agenda 2014

The research priorities are organised under the conceptual framework proposed in the Future Earth Initial Design Report. Research activities are grouped under the themes of Dynamic Planet, Global Sustainable Development, and Transformations towards Sustainability. Each priority addresses one or more of the critical global sustainability challenges set out in the Future Earth 2025 Vision.
Download Publication "Future Earth Vision 2025": Future Earth 2025 Vision
  • 2014

Future Earth 2025 Vision

The Future Earth 2025 Vision outlines what Future Earth will contribute over the coming decade to achieve its vision for people to thrive in a sustainable and equitable world.
IBS 2014/101
  • 2014

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 101

Bewässerung von Bergmatten reduziert Biodiversität
Titelseite Cratschla 2/14 (Foto: SNP Hans Lozza)
  • 2014

Cratschla 2/14

Schwerpunkt: Cratschla Oldies - oder doch nicht?
Zusammenfassungen abgeschlossener Arbeiten
HOTSPOT 30: Ökosystemleistungen
  • 2014

HOTSPOT 30/14 Ökosystemleistungen

In der heutigen Zeit zählt nur, was kostet. Auch die Biodiversität hat – neben vielen anderen Werten– einen ökonomischen Wert. Sauberes Wasser, fruchtbare Erde, schöne Landschaften und viele weitere solcher «Ökosystemleistungen» sind ökonomisch wichtig. Und ihr Verlust kostet. Aber wie gross ist der Wert der Biodiversität, und was kostet uns ihr fortschreitender Verlust? Lohnt sich der Schutz der Biodiversität unter dem Strich? Die Biodiversitätsforschung hat begonnen, diese ökonomischen Fragen zu beantworten. Im 30. Magazin HOTSPOT des Forum Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaften lesen Sie, welche Antworten WissenschaftlerInnen und Fachleute aus Verwaltung und Praxis zur Zeit geben können.
IBS 2014/100
  • 2014

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 100

Klimawandel : Stehende Gewässer in den Berggebieten
vernetzen
IBS 2014/99
  • 2014

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 99

Lebensraumfragmentierung reduziert biologische Schädlingskontrolle
HOTSPOT 29: Biodiversität und Energie
  • 2014

HOTSPOT 29/14 Biodiversität und Energie

Die Schweiz hat beschlossen, die Energiewende anzupacken. Die Umstellung der Energieproduktion und im Besonderen der Ausbau der erneuerbaren Energien können allerdings auch eine Gefahr bedeuten für die Biodiversität. Die neue Ausgabe des HOTSPOT zeigt verschiedene Wege auf, wie die Energieproduktion mit dem Schutz oder gar der Förderung der Biodiversität vereinbart werden kann. Der Ausbau der Energieproduktion sollte mit der nationalen Raumplanung koordiniert werden, und die Biodiversität soll von Anfang an in die Planung von Projekten einbezogen und in Öko-Labels integriert werden.
Flächenbedarf für die Erhaltung der Biodiversität in der Schweiz (Kurzversion)
  • 2013

Kurzfassung: Flächenbedarf für die Erhaltung der Biodiversität in der Schweiz

Wie viel Fläche, von welcher Qualität und räumlichen Verteilung sind in der Schweiz aus ökologischer Sicht nötig, um die Biodiversität und die Leistungen der Ökosysteme langfristig zu erhalten?
IBS 2014/98
  • 2014

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 98

Genfluss zwischen Einzugsgebieten
Agrarpaket Herbst 2014  / Juli 2014
  • 2014

Agrarpaket Herbst 2014

Juli 2014
IBS 2014/97
  • 2014

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 97

Wiederbesiedlung revitalisierter Flussabschnitte
IBS 2014/95
  • 2014

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 95

Soll-Zustand: 14% ökologisch wertvolle Flächen im Ackerbaugebiet
IBS 2014/96
  • 2014

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 96

Das Klima verändert die Höhenverteilung von Pflanzen und Tieren
IBS 2014/94
  • 2014

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 94

Nährstoffeintrag: Weidende Tiere können Biodiversitätsverlust bremsen
IBS 2014/93
  • 2014

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 93

Verdoppelung der naturnahen Flächen im Siedlungsraum?
Teaser: Mapping habitats to describe ecosystems
  • 2014

Mapping habitats to describe ecosystems

Satellite imagery and other remote sensing techniques can quickly show us that forest cover is increasing in Europe. But in order to capture the complexity of ecological conditions and dynamics on the ground, it is essential to also use field-based surveying methods. A new report, ‘Terrestrial habitat mapping in Europe: an overview’, includes in-depth information on recent mapping work, a historical perspective and a review of current methods.
IBS 2014/92
  • 2014

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 92

Stickstoff-Einträge vermindern die Artenvielfalt in Bergwiesen in der Schweiz
Flächenbedarf für die Erhaltung der Biodiversität und der Ökosystemleistungen in der Schweiz
  • 2013

Projektbericht: Flächenbedarf für die Erhaltung der Biodiversität und der Ökosystemleistungen in der Schweiz

Wie viel Fläche, von welcher Qualität und räumlichen Verteilung sind in der Schweiz aus ökologischer Sicht nötig, um die Biodiversität und die Leistungen der Ökosysteme langfristig zu erhalten?
Bienen und andere Bestäuber: Bedeutung für Landwirtschaft und Biodiversität (2014)
  • 2014

Bienen und andere Bestäuber: Bedeutung für Landwirtschaft und Biodiversität (2014)

Honigbienen und andere Insekten bestäuben viele Pflanzen und sind damit unerlässlich für eine produktive Landwirtschaft, gesunde Ernährung und eine vielfältige Natur. Die Blütenbestäuber sind jedoch in Bedrängnis, auch in der Schweiz. Die Honigbiene hat mit zahlreichen Problemen zu kämpfen, und wildlebende Bestäuber zeigen bedenkliche Abnahmen ihrer Individuen- und Artenzahlen. Heutige Massnahmen wirken zwar teilweise, doch reichen sie nicht aus, um die bestäubenden Insekten und ihre Leistungen langfristig zu erhalten. Dieses Faktenblatt der Akademien der Wissenschaften Schweiz zeigt den aktuellen Wissensstand und Handlungsoptionen auf.
IBS 2013/91
  • 2013

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 91

Massnahmen zur Förderung von Vögeln im Kulturland
IBS 2013/90
  • 2013

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 90

Klimawandel im Alpenraum: Wer klettert am besten?
IBS 2013/89
  • 2013

Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 89

Vielfalt bei Mikroorganismen

Kontakt

SEG
c/o Hannes Baur
Naturhistorisches Museum Bern
Bernastrasse 15
3005 Bern


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Willkommen im unerschöpflichen Forschungsgebiet

Portraitfoto - Stefan Ungricht

Die taxonomische und ökologische Vielfalt der Insekten bringt es mit sich, dass über die meisten Arten noch verhältnismässig wenig bekannt ist, und es gibt dementsprechend auch in der Schweiz noch viel Neues zu entdecken.

Unsere Gesellschaft vereint die Expertise von Berufsentomologen und Naturkundlern, die ein breites Insektenspektrum abdecken – von Grossen Sackträgern und Kleinen Waldgärtnern bis zu Heiligen Pillendrehern und Gemeinen Becherjungfern.

Insekten sind ideale Studienobjekte: Oft wunderschön, manchmal bizarr-skurril, aber vor allem immer wieder überraschend und faszinierend. Geben Sie Ihrem Forschungstrieb nach, lernen Sie diese kleinen Sechsbeiner besser kennen – und werden auch Sie Mitglied!

—Stefan Ungricht

Präsident der Schweizerischen Entomologischen Gesellschaft