Karl Haldimann

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Karl Haldimann
Karl Haldimann

Vater des Geologisch-Paläontologischen Arbeitskreis Frick

An ihrer 83. Jahresversammlung hat die Schweizerische Paläontologische Gesellschaft Karl Haldimann für seine besonderen Verdienste geehrt, Fossiliensammlern ein gemeinsames Ziel gegeben zu haben.

Karl Haldimann hat seine Volkshochschulkenntnisse über Erdkunde genutzt, um sich in seiner kleinen Alterswohnung mit Mikrofossilien zu befassen. Seiner Begabung und Berufung als Handwerks-Lehrmeister ist er auch im Ruhestand treu geblieben, indem er Fossiliensammler im "Geologisch-Paläontologischen Arbeitskreis Frick" vereinigt und dazu angeregt hat, ein systematisches Inventar der fossilreichen Schichten von Frick zu erarbeiten. Der Arbeitskreis zählt heute 150 Mitglieder. Wissenschaftlich hat sich Karl Haldimann den wenig bekannten Holothurienskleriten der Insektenmergel gewidmet und seine wertvollen Resultate publiziert.


Kurzbiographie

Karl Haldimann, geboren 1918, hat die Schulen in Basel besucht und eine Lehre als Spengler-Installateur abgeschlossen. Als Meister seines Handwerks setzte sich Karl Haldimann für den Aufbau einer Lehrwerkstatt, eines Lehrprogramms und eines Lehrbetriebes mit 50-60 Lehrlingen in Aarburg ein. Von 1967 bis zu seiner Pensionierung arbeitete er beim Gas- und Wasserwerk Basel sowie am Basler Universitätsspital. Vor seiner Pensionierung besuchte er seit 1981 Volkshochschulkurse bei Prof. Lukas Hottinger und Prof. Lukas Hauber, welche in ihm die Liebe zur Paläontologie erwachen liessen. Im Austausch mit Gleichgesinnten entstand 1991 bei Grabungen in Frick die Idee, den "Geologisch-Paläontologischen Arbeitskreis Frick" zu schaffen. Auf seine Initiative fanden seither jedes Jahr gut besuchte Tageskurse in der Tongrube Frick und Arbeitstagungen in Aarau, Basel und Zürich statt. Karl Haldimann hat viele Führungen für Schulen, Lehrkräfte und andere interessierte Personen organisiert und persönlich durchgeführt. Mit seiner Frau Hedy Kummli durfte Karl Haldimann 2002 die diamantene Hochzeit feiern.


Referenzen

HALDIMANN, K. 2005. Seegurken in Frick (Kanton Aargau, Schweiz). Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaften beider Basel, vol. 8.