Der Oswald Heer-Preis

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Ausschreibung zur zweiten Preisvergabe

Der Oswald Heer-Preis wird seit 2015 alle zwei Jahre verliehen, im nächsten Jahr also zum zweiten Mal. Er soll an den grossen Glarner Paläontologen, Botaniker und Entomologen und die Gründerpersönlichkeit Oswald Heer (1809–1883) erinnern. Mit dem Preis werden hervorragende Arbeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ausgezeichnet, die in der Schweiz tätig sind und in den Forschungsgebieten Oswald Heers arbeiten.

Federführend für die Preisvergabe ist gegenwärtig die Schweizerische Paläontologische Gesellschaft. Daneben wird der Oswald Heer-Preis von den folgenden Vereinigungen mitgetragen: Naturforschende Gesellschaft des Kantons Glarus; Historischer Verein des Kantons Glarus; Naturforschende Gesellschaft in Zürich; Schweizerische Akademie der Naturwissenschaften SCNAT; Schweizerische Botanische Gesellschaft; Schweizerische Geologische Gesellschaft; Schweizerische Gesellschaft für die Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften. Delegierte dieser Gesellschaften bilden das Preiskomitee unter der Leitung des Präsidenten der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft.

Der Oswald Heer-Preis wird für hervorragende Arbeiten, publiziert maximal zwei Jahre vor dem Jahr der Preisausschreibung, an eine junge Wissenschaftlerin oder einen jungen Wissenschaftler vergeben. Zum Zeitpunkt der Bewerbung dürfen die Kandidatinnen und Kandidaten maximal 35 Jahre alt sein. In Anbetracht der Herkunft Oswald Heers sind wissenschaftliche Arbeiten von Glarnern und Glarnerinnen sowie Arbeiten über einen Forschungsgegenstand aus dem Glarnerland unter Berücksichtigung der für alle Bewerbungen gleich geltenden wissenschaftlichen Qualitätskriterien bei der Preisvergabe vorzuziehen.

Auszuzeichnende Fachgebiete umfassen die Paläontologie (insbes. Paläobotanik), Flora der Alpen, insbes. der Schweiz, Evolutionsbiologie der Pflanzen und Tiere sowie die Wissenschaftsgeschichte der oben erwähnten Fachgebiete mit Bezug zur Schweiz. Die Preissumme beträgt ca. CHF 2000.– und wird jeweils vom Preiskomitee festgelegt. Das Preisgeld wird in einem Fonds aus verschiedenen Quellen gesammelt.

Bewerbungen mit einem kurzen Lebenslauf und Publikationsverzeichnis der letzten fünf Jahre und der zu bewertenden Arbeit sind an den Präsidenten der Schweizerischen Paläontologischen Gesellschaft, Christian Klug (chklug@pim.uzh.ch), zu senden, wenn möglich in digitaler Form. Die Unterlagen müssen bis Ende August 2017 eingereicht sein.

Weitere Informationen erhalten Sie von Christian Klug (chklug@pim.uzh.ch) oder Conradin Burga (conradin.burga@bluewin.ch).