• 15.04.2016
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CRISPR-Champignons in den USA ohne spezielle Regulierung zugelassen

In den USA hat das Landwirtschaftdepartement USDA entschieden, dass eine mit CRISPR hergestellte Champignonsorte ohne spezielle Regulierung zugelassen werden kann. Die Pilze wurden so verändert, dass sie an Druckstellen keine braunen Flecken entwickeln.

Der CRISPR-Champignon ist der erste mit dieser Technologie hergestellte Organismus, der von den US-Behörten grünes Licht erhalten hat. Hergestellt wurde er von Forschern an der Pennsylvania State University. Die Forscher haben eine kleine Zahl an Basenpaaren in der DNA gelöscht und dadurch ein Gen ausgeschaltet, das wichtig ist bei der Herstellung des Enzyms Polyphenol Oxidase. Die veränderten Pilze besitzen eine um 30% reduzierte Aktivität dieses Enzyms. Das reicht aus, dass die Pilze an Druckstellen keine braunen Flecken entwickeln. USDA begründet das Urteil damit, dass die Champignons keine artfremde DNA enthalten.

Quelle: Nature News (Link unten).

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Grüne Gentechnik

Als “Grüne Gentechnik” bezeichnet man die Anwendung gentechnischer Verfahren in der Pflanzenzüchtung. Diese Methoden werden seit den 1980er Jahren angewandt und seit Mitte der 1990er Jahre werden gentechnisch veränderte Nutzpflanzen weltweit kommerziell angebaut. Die Anwendung dieser Technologie hat viele Fragen aufgeworfen: Wie sicher sind diese Pflanzen? Welche Vorteile könnten sie uns bringen? Wie sollen sie reguliert werden? Dieses Themenportal gibt einen Überblick über die wissenschaftlichen Erkenntnisse und offenen Fragen.