• 17.01.2006
  • Meldung

Aktionsplan gegen Feinstaub

Bundesrat Leuenberger reagiert auf gesundheitsschädigende Luftbelastung

Die Verschmutzung der Luft durch Feinstaub ist eines der grössten Probleme für die Umwelt und die Gesundheit. Feinstaub besteht aus winzigen Partikeln, die tief in die Lunge eindringen und zu Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie zu Lungenkrebs führen können. Jedes Jahr verursacht die Feinstaubbelastung 3700 frühzeitige Todesfälle und Gesundheitskosten von knapp 4.2 Milliarden Franken. Besonders gefährlich ist der aus Dieselmotoren und Holzfeuerungen stammende Russ, denn er ist Krebs erregend. Die höchsten Feinstaubkonzentrationen werden jeweils im Winter gemessen, wenn sich wie seit der vergangenen Woche die Schadstoffe unter der zähen Hochnebeldecke ansammeln.
Um die Luftverschmutzung durch Feinstaub zu reduzieren und die heute regelmässig überschrittenen Grenzwerte tatsächlich einzuhalten, lanciert Bundesrat Moritz Leuenberger einen zweistufigen Aktionsplan: Massnahmen, die im Zuständigkeitsbereich des UVEK liegen, werden demnächst umgesetzt. In einem zweiten Schritt wird dem Bundesrat eine Reihe von ergänzenden Vorkehrungen unterbreitet, welche dessen Zustimmung erfordern. Von der Umsetzung dieser Massnahmen wird eine markante Verbesserung der Luftqualität in den Ballungsgebieten erwartet.
Pressemitteilung sowie Massnahmen im Detail
Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU

Im Zusammenhang mit der Motion Hutter verfassten die Kommission für Atmosphärenchemie und -physik (ACP) und das Forum ProClim- der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) im Herbst 2004 eine Stellungnahme zur Partikelfilterpflicht bei Baumaschinen. Die Stellungnahme stützte sich auf Argumente von Experten.
News vom 27.10.2004:
Stellungnahme der Wissenschaft lieferte Fakten für die Entscheidungsfindung

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Teaser: Bundesrat will Partikelfilterpflicht bei Baumaschinen beibehalten
  • 2004
  • Erweiterte Energiekommission
  • Bericht
  • Stellungnahme

Bundesrat will Partikelfilterpflicht bei Baumaschinen beibehalten

Der Bundesrat will die Russpartikelfilterpflicht für Baumaschinen nicht sistieren. Die Regierung beantragt dem Parlament aufgrund neuer Fakten die Ablehnung der Motion Hutter. Als der Bundesrat im August zum ersten Mal die Motion von Nationalrätin Hutter (04.3035) behandelte, tat er dies aufgrund falscher Kostenannahmen. In der Zwischenzeit liegen dazu neue Berechnungen vor ebenso wie eine klare Stellungnahme der Kantone für die Beibehaltung der Filterpflicht. Mit dieser Ausgangslage hat sich der Bundesrat noch einmal mit der Motion befasst.
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