• 25.08.2016
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  • SCNAT

Ozon-Grenzwert der Luft ist überschritten

Generalisierte Überschreitung des Ozon-Grenzwertes im Mittelland (25.08.2016).
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Generalisierte Überschreitung des Ozon-Grenzwertes im Mittelland (25.08.2016).
Generalisierte Überschreitung des Ozon-Grenzwertes im Mittelland (25.08.2016).

Im ganzen Mittelland ist der Ozon-Grenzwert von 120 µg/m³ überschritten. Ozon kann, insbesondere in Kombination mit Hitze, ernsthafte gesundheitliche Probleme auslösen. Bis Sonntag hält die Hitzewelle an. Es ist zu erwarten, dass die Ozon-Werte noch deutlich ansteigen werden.

Die Luftreinhalte-Verordnung legt fest, dass der Stundenmittelwert der Ozonkonzentration höchstens einmal pro Jahr 120 µg/m3 überschreiten darf.

Seit Mitte der 80er Jahre versucht die Schweiz die Ozonbelastung zu senken. Die Massnahmen zeigen Wirkung: Die so genannten Ozonvorläufer – Kohlenwasserstoffe und Stickoxide, aus denen Ozon entsteht – gingen seit Mitte der 80er Jahre um bis zu zwei Drittel zurück; im europäischen Vergleich eine der grössten Abnahmen.

Trotz dieser Erfolge wird der Grenzwert für Ozon nach wie vor häufig überschritten. Die Gründe dafür sind vielfältig. So führt die Reduktion der Vorläufer nicht zu einer gleich grossen Minderung von Ozon, weshalb eine noch stärkere Reduktion der Vorläufersubstanzen notwendig ist, um die erwünschte Verbesserung zu erreichen. Weiter haben Ozonvorläufer in den vergangenen 25 Jahren insbesondere in den Boomländern Südostasiens stark zugenommen, und die entsprechende Luftverschmutzung kann teilweise bis nach Europa verfrachtet werden. Mit dem Klimawandel droht eine erneute Verschlechterung der Situation. Anhaltende sommerliche Hochdrucklagen, welche die Ozonbelastung in die Höhe schiessen lassen, werden mit dem Klimawandel voraussichtlich häufiger. Je nach Szenario könnte sich die Anzahl Sommertage (über 25 °C) in den Agglomerationen des Mittellands verdoppeln.

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Sommersmog
  • 23.08.2016
  • ACP
  • Medienmitteilung

Ozon und Sommersmog: Klimawandel gefährdet heutige Erfolge

Der Ozongehalt in der Umgebungsluft hat trotz erfolgreicher Luftreinhaltemassnahmen in der Schweiz nur wenig abgenommen. Damit belastet der Sommersmog nach wie vor die menschliche Gesundheit. Mit dem Klimawandel dürften heisse Sommer wie 2003 und 2015 künftig häufiger auftreten und das Ozonproblem erneut verschärfen, schreiben die Akademien der Wissenschaften Schweiz im am Dienstag veröffentlichten Factsheet.
Factsheet «Ozon und Sommersmog: Klimawandel gefährdet heutige Erfolge
  • 2016
  • ACP
  • Faktenblatt

Ozon und Sommersmog: Klimawandel gefährdet heutige Erfolge

Der Ozongehalt in der Umgebungsluft hat trotz erfolgreicher Luftreinhaltemassnahmen in der Schweiz nur wenig abgenommen. Damit belastet der Sommersmog nach wie vor die menschliche Gesundheit. Mit dem Klimawandel dürften heisse Sommer wie 2003 und 2015 künftig häufiger auftreten und das Ozonproblem erneut verschärfen.

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