Wald

Buchenwald
Buchenwald (Bild: M. Bolliger)
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Buchenwald
Buchenwald (Bild: M. Bolliger)

Die Fläche des Waldes hat seit etwa 1850 stetig zugenommen, in den letzten Jahrzehnten vor allem auf Kosten artenreicher Wiesen und Weiden, die nicht mehr bewirtschaftet wurden. Zurzeit bedeckt der Wald rund ein Drittel der Schweizer Landesfläche. Qualitativ hat sich der Wald in den letzten 150 Jahren stark verändert und weist dank dem praktizierten, naturnahen Waldbau eine relativ gute Qualität auf. Traditionelle Waldnutzungsformen wie die Waldweide und Mittelwälder sind mit Ausnahme einzelner Gebiete aber praktisch verschwunden.

Bei der praktischen Umsetzung der Erhaltung der Biodiversität im Wald leisten die Forstdienste einen grossen Beitrag. Mit einer nachhaltigen und naturnahen Bewirtschaftung des Waldes kann ein grosser Anteil der rund 32’000 bekannten Arten des Waldes erhalten werden. Ein umfassender Schutz der Waldbiodiversität ist damit aber noch nicht gewährleistet.

Als grösste Biodiversitäts-Defizite im Wald – vor allem im Mittelland – werden heute der zu geringe Anteil an Wäldern, die ihren gesamten Lebenszyklus durchlaufen können (Naturwald), das Fehlen von vielfältigen Strukturen, die geringe Fläche an lichten Wäldern sowie der Mangel an Alt- und Totholz im Wirtschaftswald angesehen. Natur- und Sonderwaldreservate, Altholzinseln und Habitatbäume sind Instrumente zur Behebung dieser Defizite. Immerhin gibt es heute allgemein deutlich grössere Mengen an Totholz als noch vor zehn Jahren. Auch die Fläche der Waldreservate hat seit 2001 stark zugenommen; mit rund 5 Prozent umfassen sie aber immer noch nur einen kleinen Teil des Waldareals.


Deux rameaux de charme exposés en chambre climatique
  • 09.04.2020
  • Universität Neuenburg
  • KPS
  • Meldung

Hivers trop doux : quelles conséquences pour les arbres ?

Une fois de plus, le réveil a sonné trop tôt pour le printemps cette année. Et le risque de gel tardif reste bien réel. Des chercheurs de l’Institut fédéral de recherches sur la forêt, la neige et le paysage WSL et de l’Université de Neuchâtel étudient les conséquences des températures hivernales trop clémentes sur la végétation en quantifiant expérimentalement les besoins en froid des arbres.
Why does Europe need to limit climate change and adapt to its impacts?
  • 02.04.2020
  • EEA
  • Meldung

Why does Europe need to limit climate change and adapt to its impacts?

Europe’s many regions are expected to face worsening impacts of climate change over the next decades. A compilation of several existing maps published by the European Environment Agency (EEA) illustrates how drought, heavy rain and flooding, forest fires and sea-level rise could affect some selected regions in Europe, including Central Europe, the Iberian peninsula, Scandinavia, Brittany and Venice.
Herbst mitten im Sommer. Vertrocknetes braunrotes Laub und die Abendsonne tauchen den Waldrand in herbstliche Farben. Ein Wald am oberen Zürichsee am 25. Juli 2018.
  • 23.02.2020
  • Plattform Biologie
  • Meldung

Rigi Workshop 2020

Between the 26th and the 28th of January 2020, 22 doctoral students met at Rigi-Kulm (CH) with five experts, to share their knowledge, discuss and think about impacts and challenges of global changes in agriculture, forestry and conservation.