Klima der Schweiz

Gegenüber dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts (1864–1900) bis ins Jahr 2017 hat sich in der Schweiz die Durchschnittstemperatur um etwa 2.1 Grad Celsius erhöht (unter der Annahme, dass sich der Trend der letzten 30 Jahre fortsetzt). Das zukünftige Schweizer Klima wird zum einen von regionalen und globalen Trends beeinflusst, zum anderen spielen aufgrund der komplexen Topographie vermehrt lokale Faktoren eine gewichtige Rolle. Klimamodelle zeigen, dass die gesamtschweizerischen Temperaturen im Lauf des 21. Jahrhunderts signifikant ansteigen dürften. Zusammen mit diesen Änderungen ist auch mit häufigeren, intensiveren und länger anhaltenden Wärmeperioden und sommerlichen Hitzewellen zu rechnen, während die Zahl der kalten Wintertage und -nächte abnehmen dürfte. Zudem projizieren sie für die gesamte Schweiz eine Abnahme der mittleren Niederschläge im Sommer und für Teile der Schweiz eine Zunahme in den anderen Jahreszeiten, wobei diese Trends von kurz- und mittelfristigen natürlichen Schwankungen überlagert und für einige Jahrzehnte dominiert werden. (Quelle: Brennpunkt Klima Schweiz 2016)

Niederschlagssummen November 2019 in Prozent zur Norm 1981−2010 (Stand 28.11.2019)
  • 29.11.2019
  • Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie
  • Meldung

November mit Rekordschnee auf Alpensüdseite

Während das Novemberwetter auf der Alpennordseite unspektakulär verlief, fielen auf der Alpensüdseite regional Rekordschneesummen. Die anhaltend wolkenverhangene Witterung mündete zudem in eine extreme Sonnenarmut. Die Alpensüdseite registrierte einen der sonnenärmsten Monate seit Messbeginn. Mit dem leicht zu milden November endet der sechstwärmste Herbst seit Messbeginn 1864.
Climate Stripes Schweiz
  • 24.09.2019
  • Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie
  • Meldung

Streifen als Klimabotschafter

MeteoSchweiz zeigt Klimastreifen des vergangenen und zukünftigen Klimas für die Schweiz. Die Erwärmung des Klimasystems beschleunigt sich. Mit konsequentem Klimaschutz sind zwei Drittel der zukünftigen Erwärmung vermeidbar. Die Weichen für das zukünftige Klima werden in der nahen Zukunft gestellt.
MeteoSchweiz: Klimareport 2018
  • 2019
  • Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie
  • Bericht

Klimareport 2018

Mit einer Abweichung von 1,5 °C zur Norm 1981–2010 ist das Jahr 2018 in der Schweiz das wärmste seit Messbeginn 1864. Nach einem Januar mit Rekordwärme in tieferen Lagen folgten ein vor allem in der zweiten Hälfte schweizweit sehr kalter Februar und ein kühler März. Der niederschlagsreiche Januar mit rekordhohen Monatssummen an 95 Messstandorten brachte jedoch nur in den Bergen ausgesprochen viel Schnee. Die Lawinengefahr war vor allem im Januar in weiten Teilen der Alpen gross bis sehr gross. Am 3. Januar traf der Wintersturm Burglind die Schweiz und richtete lokal grosse Schäden an.
Die Schweizer Jahresmitteltemperatur
  • 11.04.2019
  • Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie
  • Meldung

Die Schweizer Jahresmitteltemperatur animiert

Die Temperaturen in der Schweiz sind in den letzten 155 Jahren deutlich angestiegen. MeteoSchweiz zeigt die Entwicklung der Schweizer Jahresmitteltemperatur als Animation in ihrem Blog.
Klimareport 2017
  • 2018
  • Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie
  • Bericht

Klimareport 2017

Das Jahr 2017 war in der Schweiz 0.8 Grad milder als die Norm 1981–2010. Im landesweiten Mittel war es das sechstwärmste seit Messbeginn 1864. Nach einem ungewöhnlich kalten Januar erlebte die Schweiz den drittwämsten Frühling und den drittwärmsten Sommer seit Messbeginn 1864. Zur extremen Wärme gesellte sich einer der schneeärmsten Winter sowie eine extrem trockene Herbstmitte. Die Alpensüdseite registrierte das sonnigste Jahr in den über 50-jährigen homogenen Messreihen.
Klimabulletin Jahr 2018
  • 2018
  • Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie
  • Bericht

Klimabulletin Jahr 2018

Wärme und Regenarmut ohne Ende, so präsentierte sich das Jahr 2018 in der Schweiz. Zehn von zwölf Monatstemperaturen lagen deutlich über der Norm, sechs davon im extremen Bereich. Die unendliche Wärme führte nicht nur zu einem neuen Jahresrekord, auch das Sommerhalbjahr war so warm wie noch nie seit Messbeginn 1864. Begleitet wurde die Rekordwärme von einer ungewöhnlichen monatelangen Regenarmut. In der Ostschweiz entwickelte sich das massive Regendefizit zu einem Jahrhundertereignis.
Brennpunkt Klima Schweiz

Brennpunkt Klima Schweiz

Hier finden Sie Fakten und Hintergrundinfos zum Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz»