Klima der Schweiz

Gegenüber dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts (1864–1900) bis ins Jahr 2017 hat sich in der Schweiz die Durchschnittstemperatur um etwa 2,1 Grad Celsius erhöht (unter der Annahme, dass sich der Trend der letzten 30 Jahre fortsetzt). Das zukünftige Schweizer Klima wird zum einen von regionalen und globalen Trends beeinflusst, zum anderen spielen aufgrund der komplexen Topographie vermehrt lokale Faktoren eine gewichtige Rolle. Klimamodelle zeigen, dass die gesamtschweizerischen Temperaturen im Lauf des 21. Jahrhunderts signifikant ansteigen dürften. Zusammen mit diesen Änderungen ist auch mit häufigeren, intensiveren und länger anhaltenden Wärmeperioden und sommerlichen Hitzewellen zu rechnen, während die Zahl der kalten Wintertage und -nächte abnehmen dürfte. Zudem projizieren sie für die gesamte Schweiz eine Abnahme der mittleren Niederschläge im Sommer und für Teile der Schweiz eine Zunahme in den anderen Jahreszeiten, wobei diese Trends von kurz- und mittelfristigen natürlichen Schwankungen überlagert und für einige Jahrzehnte dominiert werden. (Quelle: Brennpunkt Klima Schweiz 2016)

see gewitterstimmung himmel wolken
  • 29.06.2020
  • Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie
  • Meldung

Verbreitet nasser Juni

Die Monatstemperatur im Juni 2020 lag im landesweiten langjährigen Durchschnitt. Die ersten zwei Drittel des Monats waren kühler und vielerorts deutlich nasser als die Norm 1981−2010. Regional gab es markante Unterschiede in den Niederschlagsmengen.
frühlingslaub baum
  • 29.05.2020
  • Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie
  • Meldung

Milder und recht sonniger Mai – drittwärmster Frühling

Der Mai zeigte sich im landesweiten Mittel 1 °C milder als die Norm 1981−2010. Die Niederschlagsmengen fielen in den meisten Gebieten unterdurchschnittlich aus. In den Niederungen beidseits der Alpen ist der Mai der fünfte Monat in Folge mit deutlich überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer. In diesen Gebieten bewegt sich die Januar-Mai Sonnenscheindauer im Rekordniveau. Mit dem Mai endet in der Schweiz der drittwärmste Frühling seit Messbeginn 1864.
Ticino
  • 16.04.2020
  • Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie
  • Meldung

Precipitazioni: le grandi assenti

Dopo un autunno con precipitazioni abbondanti sul versante sudalpino, l’inverno ci ha riservato poca neve e i primi mesi del 2020 sono stati caratterizzati da scarse precipitazioni. Cosa ci indicano i modelli a lunga scadenza e quelli stagionali per i prossimi mesi? E quali sono le possibili conseguenze in caso di una primavera siccitosa?
buchenwald frühlingslaub
  • 15.04.2020
  • Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie
  • Meldung

Weltweit sehr warmer März

Der März 2020 war vergleichbar warm wie der zweitwärmste März 2017 und der drittwärmste März 2019. Der Monat stieg 0,68 Grad Celsius über die Norm 1981−2010. In Westeuropa lag die Märztemperatur im Bereich der Norm oder knapp darunter. In Osteuropa und an der Ostsee lag sie hingegen weit über der Norm 1981−2010.
frühlingslaub baum
  • 30.03.2020
  • Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie
  • Meldung

März unter Hochdruck

Die Märzwitterung war überwiegend hochdruckbestimmt. Durch die unterschiedliche Lage der Hochdruckgebiete floss zunächst über längere Zeit milde Meeresluft, dann aber frostig kalte Festlandluft zur Schweiz. Die Märztemperatur stieg im landesweiten Mittel 0,8 Grad Celsius über die Norm 1981−2020. Die Niederschlagsmengen blieben verbreitet unter der Norm. Die Sonnenscheindauer lag vielerorts über der Norm, auf der Alpensüdseite regional etwas darunter.
MeteoSchweiz: Klimabulletin Jahr 2019
  • 2020
  • Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie
  • Bericht

Klimabulletin Jahr 2019

Das Klimabulletin gibt einen ausführlichen Überblick über den Witterungsverlauf im Jahr 2019.
Brennpunkt Klima Schweiz

Brennpunkt Klima Schweiz

Hier finden Sie Fakten und Hintergrundinfos zum Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz»