Internationale Klimapolitik

Klimaschutz erfordert zwingend internationale Zusammenarbeit. Deren Bilanz fällt bisher gemischt aus. Einerseits haben internationale und nationale Klimaschutzpolitiken den globalen Anstieg der Treibhausgasemissionen in den letzten 20 Jahren nicht signifikant bremsen können. Andererseits haben Emissionsabgaben und Regulierungen, begleitet durch technischen Fortschritt, in einer Reihe von Ländern zu einem erheblichen Emissionsrückgang geführt, ohne die ökonomische Wettbewerbsfähigkeit zu schwächen. Die internationale Politik hat sich 2015 in Paris für das 2-Grad-Ziel entschieden und entsprechend verbleibt noch weniger als ein Drittel des für die Erreichung dieses Ziels erlaubte Kohlenstoff-Gesamtbudgets. Wie dieses Gesamtbudget an Emissionen unter den Ländern und über die Zeit verteilt werden soll, ist eine ethische und wirtschaftliche Frage, wobei in der politischen Diskussion grundsätzlich das Prinzip der «gemeinsamen aber differenzierten Verantwortung» gilt. Das bedeutet, dass nicht alle gleichviel dazu beitragen müssen, denn nicht alle tragen gleichviel Verantwortung für das Problem. Die bisher von den verschiedenen Ländern freiwillig eingegangenen Verpflichtungen sind wesentlich kleiner als für die Erreichung des 2-Grad-Ziels nötig. (Quelle: Brennpunkt Klima Schweiz 2016)

EEA (2019) The European environment — state and outlook 2020: knowledge for transition to a sustainable Europe
  • 2019
  • EEA
  • Bericht

The European environment — state and outlook 2020

Europe will not achieve its 2030 goals without urgent action during the next 10 years to address the alarming rate of biodiversity loss, increasing impacts of climate change and the overconsumption of natural resources. The European Environment Agency’s (EEA) latest ‘State of the Environment’ report states that Europe faces environmental challenges of unprecedented scale and urgency. The report says, however, there is reason for hope, amid increased public awareness of the need to shift to a sustainable future, technological innovations, growing community initiatives and stepped up EU action like the European Green Deal.
Nachhaltigkeitsziele / Sustainable Development Goals
  • 2018
  • EDA
  • Bericht

Die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung durch die Schweiz

Die Schweiz hat ihren ersten nationalen Bericht über die Umsetzung der Agenda 2030 präsentiert. Dieser Bericht widerspiegelt den aktuellen Stand der Umsetzung der Agenda 2030 durch die Schweiz auf nationaler und internationaler Ebene. Er gründet auf einer umfassenden und partizipativ erarbeiteten Bestandsaufnahme des Bundes und gibt in einer kurzen Übersicht die wichtigsten Erkenntnisse daraus wieder.
Klimawandel in Deutschland
  • 2016
  • Buch

Klimawandel in Deutschland

Das wissenschaftliche Kompendium „Klimawandel in Deutschland: Entwicklung, Folgen, Risiken und Perspektiven“, fasst umfangreich und fächerübergreifend alle vorliegenden Informationen zum Klimawandel in Deutschland zusammen. Neben Inhalten des fünften IPCC-Sachstandsberichts sind weitere wissenschaftliche Arbeiten und Fallstudien integriert.
Kapitel Klimapolitik weltweit: Erfahrungen mit klimapolitischen Massnahmen
  • 2016
  • ProClim
  • Artikel

Klimapolitik weltweit: Erfahrungen mit klimapolitischen Massnahmen

Klimaschutz erfordert zwingend internationale Zusammenarbeit. Deren Bilanz fällt bisher gemischt aus. Einerseits haben internationale und nationale Klimaschutzpolitiken den globalen Anstieg der Treibhausgasemissionen in den letzten 20 Jahren nicht signifikant bremsen können. Andererseits haben Emissionsabgaben und Regulierungen, begleitet durch technischen Fortschritt, in einer Reihe von Ländern, vor allem in Skandinavien, zu einem erheblichen Emissionsrückgang geführt, ohne die ökonomische Wettbewerbsfähigkeit zu schwächen. Kooperation ausserhalb der UN-Klimarahmenkonvention hat
bisher keine weltweit sichtbaren Effekte gezeigt, während die Marktmechanismen des Kyoto-Protokolls tausende von Emissionsminderungsprojekten weltweit mobilisiert haben.
Kapitel Internationale Kooperation
  • 2016
  • ProClim
  • Artikel

Internationale Kooperation

Der Klimawandel ist ein globales Problem und der Klimaschutz ein Beitrag zu einem öffentlichen Gut. Die Emissionsminderungen eines Landes haben für das Land selbst einen wirtschaftlichen Preis, während vom entsprechenden Nutzen getroffener Massnahmen alle Länder profitieren. Sollen die globalen Treibhausgasemissionen und die Auswirkungen des Klimawandels bedeutend vermindert werden, ist deshalb eine internationale Zusammenarbeit von Staaten und Nichtregierungsorganisationen unabdingbar.
Teaser: Macht Mensch - das Konzept planetarischer Leitplanken
  • 2015
  • Bericht

Macht Mensch - das Konzept planetarischer Leitplanken

Im September wurden im Rahmen der UN-Generalversammlung die neuen Globalen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) verabschiedet. Der WBGU hat in diesem Zusammenhang auf die Berücksichtigung planetarischer Leitplanken bei der Umsetzung der SDGs hingewiesen. In einem kurzen Trickfilm wird das Konzept planetarischer Leitplanken nun erläutert.
Eisberg in der Antarktis

IPCC Schweiz

Im Auftrag des Bundesamts für Umwelt BAFU betreibt ProClim an dieser Stelle die IPCC-Plattform Schweiz.