Schweizer Klimapolitik

Die Schweizer Klimapolitik bettet sich in die internationalen Bestrebungen zur Minderung der Treibhausgasemissionen ein. Das Ziel einer Emissionsminderung von acht Prozent für die erste Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls von 2008 bis 2012 hat die Schweiz auch dank der Anrechnung ausländischer Zertifikate erreicht. Für die zweite Verpflichtungsperiode bis 2020 liegt der Fokus der Minderungsleistungen ausschliesslich auf dem Inland. Mit einer breiten Palette von Massnahmen in den Sektoren Gebäude, Verkehr und Industrie soll das gesetzliche Minderungsziel von 20 Prozent bis 2020 erreicht werden. Für die Zeit nach 2020 hat die Staatengemeinschaft das Übereinkommen von Paris verabschiedet. Im Vorfeld zur Klimakonferenz in Paris hatte die Schweiz ein Minderungsziel von 50 Prozent bis 2030 angekündigt, das mehrheitlich mit Massnahmen im Inland, aber auch durch Emissionsminderungen im Ausland erreicht werden soll. (Quelle: Brennpunkt Klima Schweiz 2016)

Instrumente für eine wirksame und effiziente Klima- und Energiepolitik. Betrachtung aus ökonomischer Sicht
  • 2019
  • Erweiterte Energiekommission
  • Bericht

Instrumente für eine wirksame und effiziente Klima- und Energiepolitik

Derzeit werden im politischen Prozess der Schweiz die Weichen für die zukünftige Klima- und Energiepolitik gestellt. Die Schweiz will aus der Kernenergie aussteigen und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen mindern. Dazu braucht es eine koordinierte und breit abgestützte Klima- und Energiepolitik mit einem wirksamen und effizienten Mix aus politischen Instrumenten wie beispielsweise Lenkungsabgaben oder Emissionsgrenzwerten. Dieser Bericht bietet eine Übersicht über die verschiedenen Instrumente und zeigt auf, für welchen Zweck sie sich am besten eignen, welche Wirkung sie erzielen können und welche Vor- und Nachteile sie haben.
Lenkungsabgaben auf Treibstoffe
  • 2019
  • ProClim
  • Faktenblatt

Chancen und Auswirkungen einer CO2-Lenkungsabgabe auf Treibstoffe

Eine CO2-Lenkungsabgabe auf Treibstoffe ist ein marktwirtschaftliches Politikinstrument zur Minderung der CO2-Emissionen. Sie stärkt das Verursacherprinzip im Hinblick auf die Kosten durch Umweltauswirkungen des Verkehrs. Sie ist volkswirtschaftlich sinnvoll, da die Massnahmen vorzugsweise dort ergriffen werden, wo sie am günstigsten sind. Und sie ist im Falle einer Rückerstattung der Einnahmen an die Bevölkerung auch sozialverträglich: Die untersten Einkommensschichten werden nicht zusätzlich belastet, sondern sie profitieren zum Teil sogar davon. Dies scheint auch in Randregionen mit geringer ÖV-Erschliessung so zu sein. CO2-Abgaben mit nur teilweiser Rückerstattung der Einnahmen erlauben die Finanzierung von Massnahmen zur Verbesserung der Klimaverträglichkeit des Verkehrs. Eine entsprechende Zweckbindung der Einnahmen erhöht auch die Akzeptanz einer Abgabe in der Bevölkerung.
Instrumente Klima- und Energiepolitik
  • 2019
  • Erweiterte Energiekommission
  • Faktenblatt

Instrumente für eine wirksame und effiziente Klima- und Energiepolitik

Derzeit werden im politischen Prozess der Schweiz die Weichen für die zukünftige Klima- und Energiepolitik gestellt. Die Schweiz will aus der Kernenergie aussteigen und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen mindern. Dazu braucht es eine koordinierte und breit abgestützte Klima- und Energiepolitik mit einem wirksamen und effizienten Mix aus politischen Instrumenten wie beispielsweise Lenkungsabgaben oder Emissionsgrenzwerten. Dieses Faktenblatt bietet eine Übersicht über die verschiedenen Instrumente und zeigt auf, für welchen Zweck sie sich am besten eignen, welche Wirkung sie erzielen können und welche Vor- und Nachteile sie haben.
Broschüre «Klima- und Energiepolitik: Häufige Fragen - Antworten aus der Wissenschaft»
  • 2018
  • ProClim
  • Broschüre/Flyer

Klima- und Energiepolitik

Was sind zum Beispiel die Vor- und Nachteile von Emissionsminderungen im Inland oder im Ausland? Diese und weitere häufig gestellte Fragen zu den Themen Klimawandel, Klimapolitik und Emissionsminderungen beantwortet die Broschüre «Klima- und Energiepolitik. Häufige Fragen - Antworten aus der Wissenschaft» kurz und prägnant. Die Broschüre wurde von ProClim verfasst, dem Forum für Klima und globalen Wandel der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT).
Stand der Energie- und Klimapolitik in den Kantonen 2018
  • 2018
  • BFE
  • Bericht

Stand der Energie- und Klimapolitik in den Kantonen 2018

Der Bericht stützt sich auf eine Umfrage des Bundesamtes für Energie und der Konferenz der kantonalen Energiefachstelle, die Kantone und das Fürstentum Liechtenstein im März 2018 beantwortet haben. Erfasst sind der Vollzug der kantonalen Energiegesetzgebung, die Förderprogramme, die Vorbildfunktion sowie weitere Aktivitäten der Kantone und des Fürstentums Liechtenstein. Somit liefert der Bericht einen Überblick über die gesamte kantonale Energiepolitik sowie über die kantonale Klimapolitik im Gebäudebereich.
Nachhaltigkeitsziele / Sustainable Development Goals
  • 2018
  • EDA
  • Bericht

Die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung durch die Schweiz

Die Schweiz hat ihren ersten nationalen Bericht über die Umsetzung der Agenda 2030 präsentiert. Dieser Bericht widerspiegelt den aktuellen Stand der Umsetzung der Agenda 2030 durch die Schweiz auf nationaler und internationaler Ebene. Er gründet auf einer umfassenden und partizipativ erarbeiteten Bestandsaufnahme des Bundes und gibt in einer kurzen Übersicht die wichtigsten Erkenntnisse daraus wieder.
Brennpunkt Klima Schweiz

Brennpunkt Klima Schweiz

Hier finden Sie Fakten und Hintergrundinfos zum Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz»
Broschüre «Klima- und Energiepolitik: Häufige Fragen - Antworten aus der Wissenschaft»
  • 2018

Klima- und Energiepolitik

Was sind zum Beispiel die Vor- und Nachteile von Emissionsminderungen im Inland oder im Ausland? Diese und weitere häufig gestellte Fragen zu den Themen Klimawandel, Klimapolitik und Emissionsminderungen beantwortet die Broschüre «Klima- und Energiepolitik. Häufige Fragen - Antworten aus der Wissenschaft» kurz und prägnant. Die Broschüre wurde von ProClim verfasst, dem Forum für Klima und globalen Wandel der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT).
Eisberg in der Antarktis

IPCC Schweiz

Im Auftrag des Bundesamts für Umwelt BAFU betreibt ProClim an dieser Stelle die IPCC-Plattform Schweiz.
Parlamentarische Gruppe «Klimaänderung»

Parlamentarische Gruppe Klimaänderung

Die Parlamentarische Gruppe Klimaänderung will aktuelles Wissen zur Klimaänderung, den Auswirkungen und Massnahmen vermitteln und zur offenen Diskussion anregen. Die parlamentarische Gruppe veranstaltet in der Regel in jeder Session einen Arbeitslunch zu einem aktuellen, klimarelevanten Thema.