Wirtschaft

Die globale Erwärmung kann nur mit internationaler Kooperation und einer kohlenstoffarmen, klimaverträglichen Weltwirtschaft abgebremst werden. Der Umbruch zu einer solchen Weltwirtschaft geht über den klassischen Strukturwandel in einer Marktwirtschaft hinaus und beinhaltet umfassende Prozesse des Wandels. Verschiedene Gründe sprechen dafür, von einer «Grossen Transformation» zu sprechen – die möglicherweise nur vergleichbar ist mit der jungsteinzeitlichen sowie der industriellen Revolution, den zwei grossen Zivilisationsschüben in der bisherigen Geschichte der Menschheit. Die Schweizer Wirtschaft (Schweizer Firmen, Produkte und Technik) verursacht im Ausland Treibhausgasausstoss, kann aber auch zur Minderung beitragen, beispielsweise durch Technologietransfers oder Exporte emissionsarmer Techniken. Stärker als die direkten Auswirkungen werden die Schweiz voraussichtlich die indirekten Auswirkungen der Klimaänderung treffen. Unser Land ist eng verbunden mit der Weltwirtschaft, die in vielen Regionen grossen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen ausgesetzt sein wird. Diese Veränderungen können global wie auch in der Schweiz zu grossen Fehlinvestitionen führen und die Bauten und Infrastrukturen wesentlich stärker treffen als die direkten Folgen der Erwärmung des Klimasystems. (Quelle: Brennpunkt Klima Schweiz 2016)

CO2-Abgabebefreiung ohne Emissionshandel
  • 2018
  • BAFU
  • Bericht

CO2-Abgabebefreiung ohne Emissionshandel

In der Schweiz wird auf energetisch genutzten fossilen Brennstoffen eine CO2-Abgabe erhoben. Unternehmen aus vom Bundesrat bezeichneten Wirtschaftszweigen können sich von der CO2-Abgabe befreien lassen, indem sie sich gegenüber dem Bund zur Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen verpflichten (Verminderungsverpflichtung). Die vorliegende Mitteilung konkretisiert die Praxis des BAFU als Vollzugsbehörde in Bezug auf die Umsetzung der Abgabebefreiung ohne Teilnahme am Emissionshandelssystem.
EEA Report No 8/2018: The circular economy and the bioeconomy — Partners in sustainability
  • 2018
  • Bericht

The circular economy and the bioeconomy — Partners in sustainability

Europe uses natural resources unsustainably and the European Union has put in place policies on circular economy and bioeconomy in response. This European Environment Agency (EEA) report argues that implementing these two concepts in tandem, by applying specific design principles within a systemic approach, would improve resource efficiency and reduce environmental pressures.
EEA (2017): Financing Europe’s low carbon, climate resilient future
  • 2017
  • EEA
  • Bericht

Financing Europe’s low carbon, climate resilient future

European countries need to rapidly step up efforts and define their investment needs and plans to match their objectives in shifting to a low-carbon, climate-resilient economy. This is the key finding of this stocktaking briefing published by the European Environment Agency (EEA), which also stresses the need for clear information on investment needs and priorities to attract private finance.
Kapitel Versicherungs- und Finanzindustrie
  • 2016
  • ProClim
  • Artikel

Versicherungs- und Finanzindustrie

Die aus Wetterextremen resultierenden gesamtökonomischen Schäden haben in den letzten Jahrzehnten zugenommen, dies vor allem aufgrund der Zunahme exponierter Sachwerte. Der Einfluss des Klimawandels ist dabei schwierig abzuschätzen. Der Klimawandel und die wirtschaftliche Entwicklung von Privateigentum und öffentlicher Infrastruktur werden das Schadenpotenzial wahrscheinlich weiter steigen lassen. Die Versicherungswirtschaft muss sich dabei neuen Herausforderungen wie steigenden Schadenssummen stellen.
Kapitel Dekarbonisierung – Transformation zur Klimaverträglichkeit
  • 2016
  • ProClim
  • Artikel

Dekarbonisierung – Transformation zur Klimaverträglichkeit

Die globale Erwärmung kann nur mit internationaler Kooperation und einer kohlenstoffarmen, klimaverträglichen Weltwirtschaft abgebremst werden. Der Umbruch zu einer solchen Weltwirtschaft geht über den klassischen Strukturwandel in einer Marktwirtschaft hinaus und beinhaltet umfassende Prozesse des Wandels. Verschiedene Gründe sprechen dafür, von einer «Grossen Transformation» zu sprechen – die möglicherweise nur vergleichbar ist mit der jungsteinzeitlichen sowie der industriellen Revolution, den zwei grossen Zivilisationsschüben in der bisherigen Geschichte der Menschheit.
GO FOR IMPACT
  • 22.11.2016
  • Meldung

Die natürlichen Ressourcen schonen. Erfolgreich wirtschaften – gut leben

Längerfristig muss die Schweiz die natürlichen Ressourcen im In- und Ausland dreimal effizienter nutzen als heute. Der Schlüssel dazu sind Zusammenarbeit, Innovation und der Fokus aufs Wesentliche. Damit schonen wir die Umwelt und leben besser. Ein Wandel, den wir brauchen.
Brennpunkt Klima Schweiz

Brennpunkt Klima Schweiz

Hier finden Sie Fakten und Hintergrundinfos zum Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz».
Kapitel Bauten und Infrastrukturen
  • 2016

Bauten und Infrastrukturen

Technische Infrastrukturen wie Gebäude, Verkehrswege und Energieversorgungssysteme haben in der Regel Investitionszyklen von mehreren Jahrzehnten. Aber auch die sozialen Infrastrukturen wie Spitäler, Polizei oder Militär lassen sich nur langsam reorganisieren. Die Klimaänderung erfordert Anpassungen, reduziert aber gleichzeitig die Planungssicherheit.
Kapitel Versicherungs- und Finanzindustrie
  • 2016

Versicherungs- und Finanzindustrie

Die aus Wetterextremen resultierenden gesamtökonomischen Schäden haben in den letzten Jahrzehnten zugenommen, dies vor allem aufgrund der Zunahme exponierter Sachwerte. Der Einfluss des Klimawandels ist dabei schwierig abzuschätzen. Der Klimawandel und die wirtschaftliche Entwicklung von Privateigentum und öffentlicher Infrastruktur werden das Schadenpotenzial wahrscheinlich weiter steigen lassen. Die Versicherungswirtschaft muss sich dabei neuen Herausforderungen wie steigenden Schadenssummen stellen.
Kapitel Dekarbonisierung – Transformation zur Klimaverträglichkeit
  • 2016

Dekarbonisierung – Transformation zur Klimaverträglichkeit

Die globale Erwärmung kann nur mit internationaler Kooperation und einer kohlenstoffarmen, klimaverträglichen Weltwirtschaft abgebremst werden. Der Umbruch zu einer solchen Weltwirtschaft geht über den klassischen Strukturwandel in einer Marktwirtschaft hinaus und beinhaltet umfassende Prozesse des Wandels. Verschiedene Gründe sprechen dafür, von einer «Grossen Transformation» zu sprechen – die möglicherweise nur vergleichbar ist mit der jungsteinzeitlichen sowie der industriellen Revolution, den zwei grossen Zivilisationsschüben in der bisherigen Geschichte der Menschheit.
Teaser: Emissionshandel
  • 2008

Emissionshandel

Der Emissionshandel schafft eine marktwirtschaftliche Basis, um CO2-Emissionen dort zu mindern, wo es am kostengünstigsten ist. Ökologisch wirksames Handeln wird nach wirtschaftlichen Kriterien umgesetzt.