Natürliche Faktoren der Klimaänderung

Unser weltweites Klima weist natürliche Schwankungen auf; sowohl über wenige Jahre gesehen als auch über Zeiträume von Jahrtausenden. Natürliche Faktoren, die das Klima im Zeitraum weniger Jahre bis Jahrzehnte beeinflussen können, sind zum Beispiel die Änderung der Aktivität der Sonne oder Vulkanausbrüche. Über den Zeitraum von Jahrtausenden gesehen gehören beispielsweise Änderungen in der Neigung und Ausrichtung der Erdachse zu diesen Faktoren und die Abweichung von einer kreisförmigen Umlaufbahn der Erde um die Sonne (Exzentrizität).

Quelle: Klimaänderung und die Schweiz 2050, OcCC, 2007

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Sonneneruption, aufgenommen vom 2010 gestarteten NASA-Satelliten Solar Dynamics Observatory
  • 28.03.2017
  • SNF / FNS
  • Meldung

Einfluss der Sonne auf den Klimawandel erstmals beziffert

Modellrechnungen zeigen erstmals eine plausible Möglichkeit auf, wie Schwankungen der Sonnenaktivität einen spürbaren Effekt auf das Klima haben. Gemäss den vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Arbeiten könnte sich die menschgemachte Erderwärmung in den nächsten Jahrzehnten leicht verlangsamen: Eine schwächere Sonne wird voraussichtlich ein halbes Grad Abkühlung beitragen.
Download "umwelt" Nr. 2/2014: Stickstoff - Segen und Problem
  • 2014
  • BAFU
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Stickstoff - Segen und Problem

Stickstoff im Überfluss beeinträchtigt heute das Klima, die Biodiversität, den Wald, die Meere und das Trinkwasser.
Teaser: Milankovic-Zyklen
  • 2014
  • Übrige

Milankovic-Zyklen

Bei den Milankovic-Zyklen handelt es sich um Perioden, in denen die Solarkonstante der Sonne, d.h. die Intensität der Sonneneinstrahlung um 5 bis 10 Prozent geringer war als der Normalzustand. Die Zyklen und die damit sich ändernde Sonneneinstrahlung werden als Taktgeber fuer die Eis- und Warmzeiten in den letzten 3,5 Mio Jahren gesehen.
Webseite des CSC (Climate Service Center Germany): Einfluss der solaren Variabilität auf den Klimawandel
  • 2014
  • Übrige

Einfluss der solaren Variabilität auf den Klimawandel

Die Rolle der Sonne bei der Verursachung des Klimawandels wird immer wieder lebhaft diskutiert. Im Zentrum dieser Diskussionen steht die Frage, welchen Anteil die Sonnenaktivität im Vergleich zum Einfluss der Treibhausgase am Klimawandel hat.
Bericht herunterladen: Sonne, Treibhausgase, Aerosole, Vulkanausbrüche - gibt es einen Favoriten bei Klimaänderungen?
  • 2012
  • Übrige

Sonne, Treibhausgase, Aerosole, Vulkanausbrüche - gibt es einen Favoriten bei Klimaänderungen?

Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erwärmt sich das Klima auf der Erde erheblich. In der Klimawissenschaft besteht folgender Konsens über die Ursachen dieser Erwärmung (IPCC 2007):
„Der größte Teil des beobachteten Anstiegs der mittleren globalen Temperatur seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist sehr wahrscheinlich durch den beobachteten Anstieg der anthropogenenTreibhausgaskonzentrationen verursacht.“
Diese Erkenntnis, die in der jüngsten Vergangenheit mehr und mehr untermauert wurde, wird dennoch außerhalb der Wissenschaft immer wieder angezweifelt. Die Zweifler bemühen dabei verschiedenste Argumente gegen eine anthropogene Erwärmung.
Wiki Bildungsserver: Webseite zu Plattentektonik: Plattentektonik und Auswirkungen auf das Klima
  • 2012
  • Übrige

Plattentektonik und Auswirkungen auf das Klima

Die Verteilung von Land und Meer bestimmt entscheidend auch das gegenwärtige Klima auf der Erde. Sie prägt die Energietransporte auf der Erde, die atmosphärische und ozeanische Zirkulation, den Kreislauf von Wasser, CO2 und anderen Stoffen und nicht zuletzt die regionalen Klimaverhältnisse. Diese Verteilung hat im Laufe der Erdgeschichte wie oben erwähnt nicht immer so ausgesehen wie gegenwärtig. Der Grund sind plattentektonische Prozesse, d.h. langsame Verschiebungen von Teilen der Erdkruste durch die Bewegung des darunter liegenden Magmas, durch die neue Kontinente und Ozeane entstanden, Hochgebirge und Tiefseegräben - mit Folgen auch für das Klima der Erde.