Grüne Gentechnik

Als “Grüne Gentechnik” bezeichnet man die Anwendung gentechnischer Verfahren in der Pflanzenzüchtung. Diese Methoden werden seit den 1980er Jahren angewandt und seit Mitte der 1990er Jahre werden gentechnisch veränderte Nutzpflanzen weltweit kommerziell angebaut. Die Anwendung dieser Technologie hat viele Fragen aufgeworfen: Wie sicher sind diese Pflanzen? Welche Vorteile könnten sie uns bringen? Wie sollen sie reguliert werden? Dieses Themenportal gibt einen Überblick über die wissenschaftlichen Erkenntnisse und offenen Fragen.


Eine Auswahl von Themen:

Die beliebte Apfelsorte „Gala“ soll mit Hilfe der Cisgenetik gegen Feuerbrand und Schorf resistent werden. Bild: H. Flannery

Krankheitsresistente Äpfel

Pflanzenschutzmittel einsparen dank Feuerbrand- und Schorf-resistenten Äpfeln
Agroinfiltration bei Tabak. Foto: Christoph Lüthi, Forum Genforschung

Neue Züchtungstechniken

Neue Techniken ermöglichen präzisere Züchtung
Rund 90% des in den USA angepflanzten Mais ist gentechnisch verändert. GV- Lebensmitteln – wie beispielsweise Cornflakes – gehören deshalb in den USA zum Alltag. Foto: wikimedia commons.

Konsum

Import, Kennzeichnung und Kontrolle von gentechnisch veränderten Lebensmitteln in der Schweiz
landwirtschaft acker agrarlandschaft

Koexistenz

Nebeneinander von GV- und konventionellen Kulturen
Eine von Schädlingen befallen Baumwollpflanze. Bild: J. Romeis, Agroscope.

Resistenzentwicklung

Die Entwicklung von Resistenzen in Schädlingen und Unkraut ist eine ständige Herausforderung im Pflanzenschutz
Freilandversuch mit GV-Weizen in Zürich-Reckenholz im Rahmen des NFP 59. Bild: B. Senger, Universität Zürich.

Freilandversuche

Versuche im Feld sind unerlässlich für die Schweizer Pflanzenforschung

  • Meldungen

Der künstliche Fruchtsensor der Empa – hier die Variante Braeburn
  • 23.03.2017
  • Empa
  • Meldung

Ein Apfel in Camouflage

Auf der langen Reise von der Obstplantage ins Ladenregal können Früchte schnell einmal verderben. Vor allem die Kühlung in den Cargo-Containern ist nicht immer gewährleistet, und bisherige Methoden messen dies nur unzureichend. Ein an der Empa entwickelter Sensor verspricht Abhilfe. Er sieht aus wie eine Frucht, verhält sich wie eine Frucht – ist in Wahrheit aber ein Spion.
  • 06.03.2017
  • BAFU
  • Meldung

Lockerung der Luftreinhalteverordnung

Neu dürfen Privatpersonen bestimmtes Restholz sowie unbehandeltes Holz aus Garten und Landwirtschaft in ihren eigenen Öfen verbrennen. Mit dieser Lockerung ermöglicht es der Bundesrat, dass zusätzliches Holz in kleinen Öfen von Privaten zu Heizzwecken genutzt werden kann.
  • 02.03.2017
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Ständerat will Gentech-Moratorium um vier Jahre verlängern

Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat einer Verlängerung des Gentech-Moratoriums um vier Jahre zugestimmt. Von einem künftigen Nebeneinander von gentechnisch veränderten und natürlichen Pflanzen, wie es der Bundesrat anstrebt, wollen die Räte nichts wissen.
Panelists
  • 27.02.2017
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Wenn Nützliches bedrohlich wird – eine Debatte über Dual Use

Das Forum Genforschung präsentiert Ergebnisse einer Diskussion über das Missbrauchspotential in der biologischen Forschung in Form eines Kurzberichts und eines Videos.
Policies, Migration and Development (OECD 2017)
  • 24.02.2017
  • Meldung

Interrelations between Public Policies, Migration and Development

Interrelations between Public Policies, Migration and Development is the result of a project carried out by the European Union and the OECD Development Centre in ten partner countries.
  • 24.02.2017
  • Meldung

SFIAR Award 2017 - Call for Applications

The Swiss Forum for International Agricultural Research (SFIAR) offers an annual Award for graduates and scientists of a Swiss institution who work in agricultural research for development.
  • 16.02.2017
  • ISCAR
  • Meldung

Call for contributions - 6th International Symposium for Research in Protected Areas 2017

National Parks Austria & Hohe Tauern National Park invite you to present your latest protected areas research at the 6th International Symposium for Research in Protected Areas, 2-4 November 2017.
bergföhrenwald nebel
  • 16.02.2017
  • BAFU
  • Meldung

Problematische Nährstoffverarmung und Versauerung der Waldböden

Gelangen viele stickstoffhaltige Luftschadstoffe in Ökosysteme wie den Wald, so führt das zu einer Überdüngung und Versauerung der Böden. Der Bundesrat ist sich dieses Problems bewusst und schlägt Gegenmassnahmen vor. Dazu hat er am 15. Februar 2017 in Erfüllung eines Postulats von Nationalrat Erich von Siebenthal den Bericht «Optionen zur Kompensation der Versauerung von Waldböden und zur Verbesserung der Nährstoffsituation von Wäldern» gutgeheissen.
Ein Überblick bietet die Infografik zu der Biolandwirtschaft weltweit.
  • 09.02.2017
  • Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)
  • Meldung

Bio wächst weltweit weiter

Der positive Trend der vergangenen Jahre setzt sich fort. Die Nachfrage nach Bioprodukten nimmt weiterhin zu, immer mehr Produzentinnen und Produzenten wirtschaften biologisch, die Biofläche wächst, und inzwischen liegen aus 179 Ländern Zahlen zum Biolandbau vor.
Genomxpress Scholar Moderne Landwirtschaft
  • 07.02.2017
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Neues Unterrichtsmaterial zur modernen Landwirtschaft

Die jüngste Ausgabe des Unterrichtsmagazins GENOMXPRESS SCHOLAE zeigt auf, wie aktuelle Erkenntnisse aus Biotechnologie und Genomforschung Anwendung in der Landwirtschaft finden.
Septoria-Blattdürre bei Weizen
  • 31.01.2017
  • Universität Neuenburg
  • Medienmitteilung

Blattdürre: bedeutende Entdeckung über den Erreger

Der Mechanismus der spektakulären Ausbreitung dieses Pilzes wurde erstmals durch eine Schweizer Forschungsgruppe beschrieben. Diese Krankheit ist eine der Hauptursachen von Ernteausfällen beim Weizen in der Welt.
landwirtschaft acker agrarlandschaft
  • 16.01.2017
  • Forum Genforschung
  • Meldung

WBK-S spricht sich für Verlängerung des Gentech-Moratoriums aus

Nach dem Nationalrat hat auch die WBK des Ständerates entschieden, den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen für weitere vier Jahre zu verlängern und den Koexistenzvorschlag des Bundesrats abzulehnen.
Photograph: Akhtar Soomro/REUTERS (see The Guardian)
  • 13.01.2017
  • Meldung

Embracing the SDGs’ complexity

Food and diet illustrate how the issues threatening the global commons – and their solutions – are intimately interlinked
Aus nicht-lebendem Material, insbesondere DNA und Lipiden, sollen dereinst lebende Zellen im Labor hergestellt werden können. Bild: F. Oeschger
  • 17.11.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Verbesserter biologischer Baukasten dank synthetischen Protozellen

Forschenden ist es gelungen, molekulare Schaltkreise in künstliche Membranen zu verpacken. Damit wird es für synthetische Biologen wohl zukünftig einfacher, komplexe Funktionen zu entwerfen.
  • 11.11.2016
  • WBK / CSEC
  • Medienmitteilung

Verlängerung des Gentechnikmoratoriums: Anhörungen und Beginn der Detailberatung

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates hat mit der Vorberatung zur Änderung des Gentechnikgesetzes begonnen. Das Eintreten auf die Vorlage war unbestritten und die Kommission hat mit der Detailberatung angefangen. Der Bundesrat beantragt, das Ende 2017 auslaufende Moratorium um 4 Jahre zu verlängern.
Forschende des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben (D) fügten in Winterweizen der Sorte Certo mittels gentechnischer Methoden ein Gen aus Gerste ein.
  • 31.10.2016
  • Agroscope Reckenholz
  • Meldung

Feldversuch mit transgenem Weizen bewilligt

Der von Agroscope beantragte Feldversuch ist vom Bundesamt für Umwelt BAFU bewilligt worden. Die Forschenden werden in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) einen gentechnisch veränderten Winterweizen untersuchen, der ein Gen für einen Zuckertransporter aus Gerste trägt. Im Gewächshaus lieferte dieser Weizen mehr Ertrag als die unveränderte Ausgangssorte. Nun soll sich zeigen, ob sein Ertragspotenzial auch im Feld höher ist.
Notre agriculture intensive pratique de plus en plus la monoculture et l'usage de produits chimiques et d'OGMs.
  • 17.10.2016
  • SCNAT
  • Meldung

Investigation: le journalisme qui dérange

Qu'il s'agisse de pesticides, d'OGMs, de pétrole ou de métaux pour nos téléphones portables: les activités humaines ne sont pas sans conséquences pour l'environnement et notre santé. Derrière la fabrication de produits ou de denrées alimentaires se dressent des firmes multinationales puissantes, pas toujours transparentes, dont les jeux ne peuvent souvent qu'être mis au jour par des recherches fastidieuses.
  • 07.10.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Forschungsausschuss informiert deutschen Bundestag über Biohacking und Synthetische Biologie

Die synthetische Biologie ist eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft. Experten informierten im Forschungsausschuss am 29. September über das Genome Editing, Biohacking und die damit verbundenen Herausforderungen mit der neuen Gentechnologie. Die Anhörung ist online als Video verfügbar.
  • 29.09.2016
  • ICAS
  • Meldung

Mountain Research and Development, Vol 36, No 3, available online and open access

Papers analyze photovoltaic power generation in Tajikistan, new highlander entrepreneurs in Switzerland, farmers’ perceptions of farming in Norway, large-cardamom production in Sikkim, land use and land cover changes and grazing intensity in Nepal, swidden agriculture in Myanmar, plant species composition in Pakistan, forest assemblages in southwest China, pasture condition assessment in Kyrgyzstan, and knowledge for climate adaptation worldwide.
Specimen bag for biological sample. Image: A. Chiang (flickr).
  • 23.09.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Verantwortungsvoller Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung: ein Bottom-up Ansatz

Im Frühling 2016 haben über 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der akademischen Schweizer Biologie- und Medizinforschung darüber diskutiert, wie das Missbrauchspotential von Forschungsmaterialen und -ergebnissen angegangen werden kann. Die Resultate dieser Diskussionen sind nun in einem Kurzbericht einsehbar.
Pflanzenblätter in Violett enthalten das Algengen für CVDE. Dadurch sind sie wieder fähig, sich vor Lichtenergie zu schützen.
  • 23.09.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Algenenzym öffnet neue Wege zur effizienteren Photosynthese

Ein neu entdecktes Enzym schützt Algen vor übermässiger Lichteinstrahlung und lässt sich auch auf Pflanzen übertragen. Diese Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten, um die Photosynthese von Pflanzen zu verbessern, ohne die Pflanzen dabei zu schädigen. Wenn die Photosynthese in Nutzpflanzen optimiert werden könnte, liesse sich auch ihre Produktivität erhöhen.
  • 13.09.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Gutachten zum Klimaschutz in der Land- und Forstwirtschaft

Die Wissenschaftlichen Beiräte für Agrar- und Waldpolitik beim Bundeslandwirtschaftsministerium Deutschlands haben ein Gutachten veröffentlicht. Sie fordern eindringlich, unverzüglich mit der Umsetzung ambitionierter Klimaziele zu beginnen.
  • 09.09.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Einfluss von GV Pflanzen auf die Umwelt

Eine umfassende und evidenzbasierte Publikation des belgischen Forschungsinstituts VIB.
Ein rutheniumbasiertes künstlichen Metalloenzym katalysiert eine Alkenmetathese-Reaktion im Bakterium E.coli (Bild: NCCR Molecular Systems Engineering)
  • 06.09.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Künstliche Enzyme werden immer «natürlicher»

Schweizer Wissenschaftler haben ein künstliches Enzym entwickelt, das in einer lebenden Zelle eine Reaktion ermöglicht, die so in der Natur nicht vorkommt. Mit solchen Enzymen könnte man erstmals neue nicht-natürliche Stoffwechselwege in lebenden Zellen erschaffen.
CRISPR Mahlzeit
  • 06.09.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Die wahrscheinlich erste CRISPR-Mahlzeit

In Schweden hat ein Wissenschaftler eine Mahlzeit mit CRISPR-Zutaten zubereitet.
  • 01.09.2016
  • BLW
  • Meldung

Strategie will Voraussetzungen für Pflanzenzüchtung verbessern

Stehen auf lange Sicht Pflanzensorten zur Verfügung, mit denen eine gesellschaftlich erwünschte Land- und Ernährungswirtschaft in der Schweiz möglich ist? Das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) ist der Ansicht, dass diese Frage nur mit ja beantwortet werden kann, wenn die Weichen bereits heute richtig gestellt werden. Es hat deshalb eine Strategie Pflanzenzüchtung 2050 erarbeitet. Eva Reinhard, stellvertretende Direktorin des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW), hat die Strategie heute in Zürich präsentiert. Gleichzeitig stellten auch Agroscope, die ETH und das FiBL ihre Massnahmen zur Stärkung der Pflanzenzüchtung vor.
  • 31.08.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Free online course: The Science and Politics of the GMO

Learn the basics of genetic engineering and biotechnology and examine why the GMO is politically contentious. Participants will gain an understanding of how science works, its limits, and how the interaction of these factors leads to decision making.
  • 25.08.2016
  • BLW
  • Meldung

BLW ermöglicht intensivierte Bekämpfung der Kirschessigfliege

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) ermöglicht bessere Lösungen zum Schutz gegen die Kirschessigfliege. Es erlaubt den Weinbauern, ab sofort das auch in der biologischen Produktion zugelassene Insektizid Spinosad dreimal statt wie bisher nur zweimal anzuwenden. Voraussetzung ist, dass die aktuell erlaubte Menge pro Anwendung gesenkt wird. Damit lässt sich der Schutz der Rebkulturen so verlängern, dass es zu keinen einschneidenden Schäden kommen sollte.
Den gesunden Kartoffelpflanzen (links) wurden mit Cisgenese mehrere Resistenzgene gegen die Kraut- und Knollenfäule aus Wildkartoffeln übertragen. Dadurch sind sie im Gegensatz zu den unveränderten Pflanzen (rechts) dauerhaft immun gegen diese Pflanzenkrankheit.
  • 18.08.2016
  • Forum Genforschung
  • Medienmitteilung

Neue Pflanzenzüchtungstechniken: Regulierung heutigem Kenntnisstand anpassen

Neue Techniken erweitern die Möglichkeiten in der Pflanzenzüchtung wesentlich und könnten so zu einer umweltverträglicheren und wirtschaftlicheren Schweizer Landwirtschaft beitragen, schreibt das Forum Genforschung der Akademie der Naturwissenschaften in einem am Donnerstag veröffentlichten Factsheet. Bei diesen Techniken wird das Erbgut von Pflanzen präzise so verändert, wie das auch natürlicherweise möglich wäre. Dabei bleibt meist kein artfremdes Erbmaterial in der Pflanze zurück. Offen ist die Frage, ob so gezüchtete Pflanzen unter das Gentechnikgesetz fallen. Aus naturwissenschaftlicher Sicht gebe es keinen Grund für eine strengere Regulierung als bei konventioneller Züchtung, so die Autoren.
Nanocontainer
  • 11.08.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Synthetische Biologie: Chemischer Schalter für Nano-Pumpe entwickelt

Synthetische Biologie ist ein aufstrebendes und sich schnell entwickelndes Forschungsfeld im Ingenieurwesen. Berner Forscher haben innerhalb des Nationalen Forschungsschwerpunkts «Molecular Systems Engineering» einen chemischen Schalter in eine molekulare «Nanomaschine» eingebaut, die unter anderem synthetische Zellen mit Energie versorgen kann.
E. coli Bakterien (Wikimedia commons)
  • 02.08.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Bakterien als Medikamentenlieferanten

Forschende haben mit Hilfe der Synthetischen Biologie einen neuen Ansatz zur Medikamentenverabreichung entwickelt. Dazu haben die Wissenschaftler der University of California San Diego und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) Bakterien so verändert, dass sie – vorerst in Mäusen - kontinuierlich Medikamente produzieren und am Sitz der Erkrankung abgeben. Weitere Veränderungen an den Bakterien verhindern, dass diese Medikamenten-produzierenden Bakterien im Körper ungebremst wachsen.
Fütterungsversuche für Lebensmittel werden häufig an Ratten durchgeführt. Bild: Janet Stephens, National Cancer Institute, USA.
  • 19.07.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Thérapie génique : réguler l’expression d’un gène grâce à un régime alimentaire particulier

Des recherches fondamentales dans le domaine de la nutrition ont permis de mettre au point, chez l’animal, un système de régulation de l’expression d’un gène grâce à un régime alimentaire particulier qui ouvre des applications thérapeutiques originales. Développé par une équipe de l’Unité de nutrition humaine (Inra, Université d’Auvergne), en collaboration avec des chercheurs de l’Institut du Cerveau et de la Moelle épinière (CNRS, Inserm, AP-HP, UPMC), cet outil permet de contrôler l’expression d’une protéine thérapeutique et de la diffuser localement de manière intermittente en fonction des besoins. Ces résultats viennent d’être publiés dans la revue Nature Biotechnology.
Woher kommt das Gemüse? Wie nachhaltig wurde es produziert? Bekommen die Landwirte genügend für ihre Arbeit?
  • 13.07.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Plantainment: Wilde Verwandte

Pflanzenforschung.de hat ein neues Kapitel in ihrer Plantainment-Serie veröffentlicht, das sich dem beeindruckenden Wandel von Wild- zu den heute bekannten Kulturpflanzen widmet.
  • 07.07.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Spezialausgabe zu den neuen Pflanzenzüchtungstechniken

Die Fachzeitschrift Plant Cell Reports widmet den neuen Verfahren eine ganze Ausgabe. Neben aktuellen Forschungsarbeiten sind auch Übersichtsartikel und Kommentare enthalten. Die Artikel sind frei zugänglich.
Golden Rice
  • 01.07.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Nobelpreisträger fordern Greenpeace auf, Kampagnen gegen Gentechnik zu beenden

Eine Nachricht mit viel Gewicht: Über 100 Nobelpreisträger fordern Greenpeace in einem Brief dazu auf, ihre Kampagnen gegen die grüne Gentechnik und insbesondere Golden Rice zu stoppen.
Biotechnologie in der Schweiz: Zwischen Risiko und Innovation
  • 24.06.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Biotechnologie in der Schweiz: Zwischen Risiko und Innovation

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) veröffentlicht einen Bericht über die Biosicherheit in Schweizer Landwirtschaft und Forschung
  • 24.06.2016
  • Agroscope Reckenholz
  • Meldung

Rindfleisch: Umweltwirkungen durch Futterverwertung bestimmt

Agroscope hat die Umweltwirkungen von Rindfleisch aus Weidehaltung mit Grossviehmast gemäss Standard des Ökologischen Leistungsnachweises ÖLN und TerraSuisse-Fleisch aus IP-Suisse-Produktion verglichen: Während Terra-Suisse-Rindfleisch durchschnittliche Umweltwirkungen aufwies, lagen jene von Fleisch aus Weidehaltung deutlich höher. Dies ist auf den höheren Futterverzehr wegen extensiver Fütterung und langsameren Wachstums zurückzuführen.
rüsselkäfer insekt
  • 17.06.2016
  • BAFU
  • Meldung

Schadorganismen: Überwachung und Kontrollen von Bäumen sind wichtig

Mit der wärmeren Jahreszeit beginnt auch die Aktivitätsperiode von Schadorganismen wie dem Asiatischen Laubholzbockkäfer oder dem Buchdrucker. Die Kontrollgänge der Förster und Waldeigentümer tragen wesentlich zur Prävention bei. Auch die Bevölkerung und Personen, die in «grünen» Berufen tätig sind, können mit Hinweisen dazu beitragen, dass ein Befall möglichst früh entdeckt und bekämpft werden kann.
Goldgelbe Vergilbung auf Rebstock (Gamay). Quelle: agroscope.
  • 17.06.2016
  • Agroscope Reckenholz
  • Meldung

Goldgelbe Vergilbung: die schlimmste Rebkrankheit

Im letzten Herbst wurden erstmals zwei Krankheitsherde nördlich der Alpen in den Gemeinden Blonay und la Tour-de-Peilz gefunden. Um die Ausbreitung der Krankheit im ganzen Rebberg zu verhindern, sind umfassende Bekämpfungsmassnahmen notwendig. Die wirksame Eindämmung der Krankheit ist nur möglich, wenn der Vektor, die Zikade Scaphoideus titanus bekämpft wird.
Gene-Drives, Report NAS
  • 13.06.2016
  • Meldung

Gene Drives on the Horizon: Advancing Science, Navigating Uncertainty, and Aligning Research with Public Values

Research on gene drive systems is rapidly advancing. Many proposed applications of gene drive research aim to solve environmental and public health challenges, including the reduction of poverty and the burden of vector-borne diseases, such as malaria and dengue, which disproportionately impact low and middle income countries. However, due to their intrinsic qualities of rapid spread and irreversibility, gene drive systems raise many questions with respect to their safety relative to public and environmental health. Because gene drive systems are designed to alter the environments we share in ways that will be hard to anticipate and impossible to completely roll back, questions about the ethics surrounding use of this research are complex and will require very careful exploration.
Rand eines Feldes mit ± ausgewachsenem, aber noch nicht ganz erntereifem Mais (Zea mays) im nordöstlichen Niedersachsen, Deutschland.
  • 02.06.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Sozioökonomische und ökologische Auswirkungen von GV Pflanzen

Eine umfassende Literaturanalyse präsentiert die sozioökonomischen und ökologischen Auswirkungen des kommerziellen Anbaus von GV Pflanzen. Wo Landwirte frei wählen können, entscheiden sie sich oft für GV Saatgut. Der Bericht liefert Einsichten in die Gründe.
Wildbiene auf einer Blüte (Sonja Gerber)
  • 30.05.2016
  • SCNAT
  • Meldung

«Die Bestäuber sind auf dem Rückzug»

Der erste Bericht der Zwischenstaatlichen Plattform für Biodiversität und Ökosystem-Dienstleistungen (IPBES) ist im Februar 2016 erschienen. Das Thema: die Bestäubung. Markus Fischer von der Universität Bern, Mitglied der IPBES, gibt dazu Erklärungen.
New developments in engineering plant metabolic pathways
  • 27.05.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Vielfältige «Pflanzenfabriken»

Pflanzen stellen viele hochwertiger Stoffe her, die wir uns in verschiedenster Weise zunutze machen können. Neuen Tools in der Genomforschung und Bioinformatik haben das Verständnis der involvierten Gene und Stoffwechselwege wesentlich erweitert. Eine Publikation fasst das aktuelle Wissen zusammen und zeigt, was in Zukunft möglich sein könnte.
Genetically modifiedplants: questions and answers
  • 27.05.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Fragen und Antworten zu gentechnisch veränderten Pflanzen

Die renommierte britische Royal Society hat mit einer Umfrage die brennendsten Fragen zu gentechnisch veränderten Pflanzen ermittelt und liefert fachlich fundierte Antworten dazu.
Genetischer Code
  • 26.05.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Retour sur la biologie de synthèse

Sarah Dirren de la RTS vous propose un dossier sur la biologie de synthèse ou comment créer du vivant à partir d’éléments présents dans la nature. L’idée de la biologie de synthèse est de concevoir et de construire de nouveaux systèmes ou de nouvelles fonctions biologiques plus performants que ceux existant dans la nature.
  • 24.05.2016
  • Plattform Biologie
  • Meldung

Forscher entwickeln Plattform zur Entdeckung neuer Antibiotika

Die Entwicklung neuer Antibiotika ist eine der dringendsten Herausforderungen in der Medizin. Forscher der Harvard University haben eine Plattform zur Herstellung neuer synthetischer Antibiotika entwickelt. Die Innovation könnte einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen resistente Erreger leisten.
Akash Arasu and Ari Sarfatis (Photo: Shem Johnson)
  • 24.05.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Nachwuchsforschende nehmen Stellung zu Chancen und Risiken der Synthetischen Biologie

Ein neues Video des Forums Genforschung gibt in rund 7 Minuten einen Einblick in die Debatte um die Synthetische Biologie
Genetically Engineered Crops: Experiences and Prospects
  • 20.05.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen: Einsichten und Aussichten

Der Bericht hält fest, dass GV Pflanzen kein höheres Risiko für Mensch und Umwelt darstellt, als es für die konventionelle Züchtung der Fall ist. Sie schlagen vor, dass die Regulierung sich an den neuen Eigenschaften einer Pflanze orientiert und nicht mehr an den zur Züchtung verwendeten Technologien.
(M. Bolliger)
  • 20.05.2016
  • Agroscope Reckenholz
  • Meldung

Nachhaltigkeit von Schweizer Landwirtschaftsbetrieben umfassend beurteilen

Agroscope entwickelte ein System, um die Nachhaltigkeit von Schweizer Landwirtschaftsbetrieben zu beurteilen. Es umfasst eine breite Palette von Wirkungsindikatoren, zum Beispiel Ressourceneffizienz, Liquidität und Tierwohl. Die Indikatoren werden Landwirtinnen und Landwirten eine praxistaugliche Bewertung ihres Betriebs in den drei Dimensionen Umwelt, Ökonomie und Gesellschaft erlauben.
Nördliches Breitmaulnashorn (Bild: wikipedia)
  • 12.05.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Forscher wollen das Nördliche Breitmaulnashorn retten

Im Dezember 2015 versammelte sich eine internationale Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Wien, um das drohende Aussterben des Nördlichen Breitmaulnashorns zu diskutieren und Möglichkeiten zu erörtern, wie dies verhindert werden kann. Die Ideen und Pläne dieses historischen Treffens erscheinen nun im internationalen Fachmagazin Zoo Biology. Die Veröffentlichung ist Teil der fortlaufenden Bemühungen, auf die Aussterbenskrise aufmerksam zu machen, welche die Nashörner und viele andere Arten bedroht. Ziel ist es, vor allem die Wissenschaftsgemeinschaft zu erreichen und so den Austausch und das Sammeln von Informationen voranzubringen.
wasserkraft energiegewinnung
  • 12.05.2016
  • CHy
  • SGHL
  • SGH
  • Meldung

«Hydrology, Limnology and Hydrogeology»: Call for abstracts

This symposium is part of the 14th Swiss Geoscience Meeting (18th and 19th November 2016 in Geneva). The session is open to contributions dealing with hydrology, limnology and hydrogeology at all scales and especially contributions demonstrating interdisciplinary approaches. Additionally, this year particularly welcome are recent developments in urban hydrology or limnology and hydrogeology in regions with strong on-going socio-economic changes (population growth, land use change).
Ein interdisziplinäres Podium von Nachwuchswissenschaftlern diskutiert über die Synthetische Biologie (Foto: Shem Johnson).
  • 06.05.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Technologischer Schnellschuss oder Lösung für die Zukunft?

Die Synthetische Biologie liefert erste marktreife Produkte und wird auch in der Öffentlichkeit zunehmend wahrgenommen. Im Februar 2016 haben Nachwuchsforschende in einem interdisziplinären Podium über Hoffnungen, Ängste und Wertvorstellungen, die mit dieser neuen Technologie verbunden sind, diskutiert.
La plaine du Rhône en 1802 (d'après Laigre et al. 2012)
  • 28.04.2016
  • CHy
  • Meldung

Trois nouveaux guides d'excursions hydrologiques pour le Valais central

L'Atlas hydrologique de la Suisse (HADES) produit les guides d'excursions « En route à travers le monde aquatique – Excursions hydrologiques en Suisse ». Trois nouvelles excursions ont été publiées pour la région du Valais central, traitant des problématiques de l'eau dans la région la plus sèche de Suisse.
  • 20.04.2016
  • BFS
  • Meldung

Landwirtschaftliche Strukturerhebung 2015 – Die Zahlen zu den Landwirtschaftsbetrieben sind rückläufig bis stabil

Die Schweiz zählte im Jahr 2015 insgesamt 53'232 Landwirtschaftsbetriebe, 814 weniger als 2014 (-1,5%). Die totale landwirtschaftliche Nutzfläche (1,05 Mio. Hektaren) blieb stabil (-0,2%), während die Zahl der Beschäftigten in der Landwirtschaft im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent auf 155'200 zurückgegangen ist. Diese Ergebnisse gehen aus der landwirtschaftlichen Strukturerhebung 2015 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Junge Sojapflanzen wachsen in einem ungepflügten Feld. Bild: Tim McCabe, USDA Natural Resources Conservation Service.
  • 15.04.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

20 Jahre Gentech-Pflanzen - ISAAA Special Report für 2015

Die ISAAA (International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications) veröffentlicht jährlich einen Bericht über den weltweiten Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen. Die kürzlich veröffentlichte Ausgabe für 2015 berichtet über den Anbau im 20. Jahr, blickt zurück auf die Vergangenheit und in die Zukunft.
  • 15.04.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

CRISPR-Champignons in den USA ohne spezielle Regulierung zugelassen

In den USA hat das Landwirtschaftdepartement USDA entschieden, dass eine mit CRISPR hergestellte Champignonsorte ohne spezielle Regulierung zugelassen werden kann. Die Pilze wurden so verändert, dass sie an Druckstellen keine braunen Flecken entwickeln.
Pflanzenspross (Gurke)
  • 12.04.2016
  • Plattform Biologie
  • Meldung

"Reverse Fotosynthese" - Mit Sonnenlicht Energie herstellen

Dänische Forscher haben einen natürlichen Prozess entdeckt, bei dem mit Energie aus Sonnenlicht Biomasse abgebaut wird. Dieser Prozess könnte bei der Herstellung von Chemikalien oder Biokraftstoffen fossile Energieträger teilweise ersetzen.
  • 11.04.2016
  • BLW
  • Meldung

Die Schweiz am OECD Agrarministertreffen

Vertreterinnen und Vertreter aus 44 Ländern und 8 Organisationen verständigten sich auf gemeinsame Ziele und politische Grundsätze für eine gesamtheitliche Betrachtung des Land- und Ernährungssektors.
Bewässerung
  • 08.04.2016
  • Meldung

Optimale Nutzung der Wasserressourcen durch die Landwirtschaft – Gebrauch von Prognosen zu verfügbaren Reserven und zum Bewässerungsbedarf

Der Klimawandel kann in der Region Broye/Seeland zu Situationen mit Wasserknappheit führen. Mit einem Simulationsmodell werden Prognosen für die verfügbaren Wasserressourcen und den Bewässerungsbedarf in der Landwirtschaft erstellt und auf einer Internetplattform publiziert. Dies schafft die Grundlage für ein optimiertes Wassermanagement.
  • 07.04.2016
  • SNF / FNS
  • Akademien der Wissenschaften Schweiz
  • Meldung

Ist Glyphosat krebserregend?

Das meistgenutzte Herbizid weltweit ist Glyphosat. Obschon es in der Unkrautbekämpfung wichtig ist, sind die möglichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit unter Wissenschaftlern heftig umstritten.
honigbiene insekt
  • 05.04.2016
  • Medienmitteilung
  • Meldung

Die Zukunft von Honig- und Wildbienen sichern

Bienen sind wichtig für die Pflanzenvielfalt und die Landwirtschaft. Ihr Bestand ist aber gefährdet: durch Krankheiten und veränderte Lebensbedingungen. Eine neue Onlineplattform zeigt Massnahmen für Fachleute aus der Praxis auf, um Vielfalt und Gesundheit von Honig- und Wildbienen wieder zu verbessern.
  • 05.04.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Langzeitversuch über 10 Generationen: GVO-haltiges Futter schadet Wachteln nicht

Eine Langzeitstudie über 10 Generationen hat untersucht, ob sich hohe Anteile an gentechnisch verändertem herbizid-tolerantem Soja oder Bt-Mais im Futter auf die Gesundheit oder Leistung von Wachteln auswirkt. Zwar gab es in einigen der beobachteten Merkmalen kleine Unterschiede zwischen den Gruppen, diese können aber laut den Forschern nicht als negative Effekte betrachtet werden.
Querschnitt durch Mycoplasma mycoides (Quelle: Wellcome Images).
  • 29.03.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Minimale Zelle mit nur 473 lebenswichtigen Genen

Forschende haben ein minimales Bakteriengenom entworfen und hergestellt, welches nur absolut lebensnotwendige Gene enthält. Mit nur 473 Genen ist es kleiner als jedes bisher bekannte Erbgut selbstreplizierender Zellen.
  • 21.03.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Precision Farming - Landwirtschaft der Zukunft

Wie sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus? Die BBSRC stellt in einem kurzen Video die Landwirtschaft der Zukunft vor - und was davon bereits heute Realität ist.
landwirtschaft baumwolle marokko
  • 16.03.2016
  • Meldung

Ablehnung der Grünen Gentechnik trifft Entwicklungsländer am meisten

Gemäss einer Studie der Information Technology & Innovation Foundation könnte die Ablehnung von Gentechnik zur Entwicklung neuer Sorten die ärmsten Länder der Welt bis 2050 bis zu 1.5 Billionen Dollar kosten. Die Studie dokumentiert, wie die Ablehnung von Gentechnik zur Verhinderung von Entwicklung und Armutsbekämpfung in diesen Ländern beiträgt.
Getreideähren
  • 15.03.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

EKAH Bericht: Neue Pflanzenzüchtungsverfahren – ethische Überlegungen

In den letzten Jahren wurden verschiedene neue Züchtungsverfahren entwickelt, mit deren Hilfe verändernd in das Genom von Pflanzen eingegriffen werden kann. So lassen sich zum Beispiel Resistenzen gegen Krankheiten und gegen Insektenbefall oder Unkrautvernichtungsmittel erzeugen. Während sich manche Verfahren noch im Stadium der Grundlagenforschung befinden, werden mit einigen Methoden bereits Pflanzen entwickelt, deren Kommerzialisierung bevorsteht.
PET-Flaschen
  • 11.03.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Bahnbrechende Entdeckung des ersten kunststoffabbauenden Bakteriums

Ein Forschungsteam aus Japan beschreibt in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Science“ (11. März 2016) den ersten bekannten Mikroorganismus, der in der Lage ist, den Kunststoff PET abzubauen und komplett stofflich zu verwerten . Die Bedeutung dieser Entdeckung wurde von Prof. Dr. Uwe Bornscheuer (Universität Greifswald) in einem „Perspectives“-Beitrag, der gleichzeitig in Science erschien , als bahnbrechend gewürdigt und eingeordnet.
Getreideähren
  • 08.03.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Kosten der Koexistenz von Bio- und gentechfreier konventioneller Landwirtschaft mit dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen

In den USA werden seit 20 Jahren GV Pflanzen kommerziell angebaut. Daneben haben sich aber auch Märkte für GVO-freie Produkte etabliert, die nach Bio-Richtlinie oder konventionell angebaut werden. Das amerikanische Amt für Landwirtschaft USDA hat untersucht, welche Massnahmen für die Koexistenz der verschiedenen Anbausysteme getroffen werden, welche Kosten durch die Vermischung mit GVO entstehen und wo Handlungsbedarf besteht.
Rand eines Feldes mit ± ausgewachsenem, aber noch nicht ganz erntereifem Mais (Zea mays) im nordöstlichen Niedersachsen, Deutschland.
  • 04.03.2016
  • Meldung

Was würde passieren, wenn keine Gentech-Pflanzen mehr angebaut werden?

Der Verzicht auf den Anbau von GVO-Pflanzen hätte erhebliche Folgen für Umwelt und Wirtschaft. Die Konsequenz wären unter anderem höhere Nahrungsmittelpreise, mehr Treibhausgase und Verluste von Wald- und Grasflächen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Purdue University.
Algenproduktion für Treibstoff in der Forschungsanstalt AgriLife in Texas. Bild: Texas A&M AgriLife.
  • 03.03.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Biofuels from algae: technology options, energy balance and GHG emissions: Insights from a literature review

Despite high expectations and extensive research and investment in the last decade, technological options are still in developing stages and key resources for algal growth are still too onerous for economically viable production of algal biofuels, according to a JRC literature review. No large-scale, commercial algae-to-biofuels facilities have been implemented up until the end of 2015.
Ferkel
  • 02.03.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Schweine resistent gegen PRRS-Virus - dank CRISPR

Forscher der Universität Missouri haben mit der Genom-Editiermethode CRISPR bei Schweinen ein Protein auf der Zelloberfläche entfernt, das dem Virus als Eingangspforte dient. Dadurch wurden die Schweine komplett immun gegen die Krankheit.
landwirtschaft acker agrarlandschaft
  • 26.02.2016
  • BLW
  • Meldung

Bodenproben zeigen Anreicherung von Cadmium und Uran durch Mineraldüngung

Cadmium und Uran werden über phosphorhaltige Mineraldünger in Ackerböden eingetragen. Das belegt eine Studie der Universität Bern. Sie hat in Kooperation mit der Nationalen Bodenbeobachtung (NABO) für das Bundesamt für Landwirtschaft evaluiert, ob mineralisch gedüngte Böden in der Schweiz erhöhte Schadelementgehalte aufweisen. Laut Studie besteht jedoch keine akute Umwelt- und Gesundheitsgefährdung.
Futtermittel-Kontrolle (Agroscope)
  • 26.02.2016
  • Agroscope Liebefeld
  • Meldung

Futtermittel: viele nicht konforme Deklarationen

Agroscope hat den Auftrag, die in der Schweiz in den Handel gebrachten Futtermittel für Nutz- und Heimtiere (Petfood) zu kontrollieren. Im vergangenen Jahr wurden 1‘480 Proben erhoben und analysiert. 70% davon waren konform. Dieser Anteil wird als zu tief erachtet.
Anschliessende Diskussion, moderiert durch Odette Frey.
  • 05.02.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Neue Mitglieder im Forum Genforschung

Das Forum Genforschung erweitert 2016 seinen Expertenkreis und darf acht neue Mitglieder begrüssen.
Gesunde menschliche T Zelle
  • 05.02.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Synthetische Biosensoren als präzise Waffe gegen Krebs

Forschende der University of California San Francisco (UCSF) haben eine neue Art von individuell anpassbaren Biosensoren geschaffen, die in Immunzellen ein sogenanntes „logisches Gatter“ bilden. Dadurch lassen sich Immunzellen so umprogrammieren, dass sie Krebszellen angreifen, das gesunde Gewebe aber verschonen.
  • 03.02.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Gentech-kritische Studien unter Betrugsverdacht

Prof. Federico Infascelli von der Universität Neapel und Kollegen stehen unter Verdacht Resultate manipuliert zu haben. Die Forscher hatten in Vergangenheit mit ihren Publikationen, die angebliche Risiken von gentechnisch veränderten Futterpflanzen nachweisen, für kontroverse Diskussionen gesorgt.
  • 02.02.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

GVO-Kritische Studien vernachlässigen Berücksichtigung von Mehrfachvergleichen

In der überwiegenden Mehrheit der Publikationen zur Sicherheit von GVO werden keine Risiken gefunden. Es gibt aber einige wenige Ausnahmen, die zu einem anderen Schluss kommen. Statistiker haben sich prominente Beispiele angeschaut und kommen zum Schluss, dass die Unterschiede bei korrekter Analyse nicht signifikant sind.
Fütterungsversuche für Lebensmittel werden häufig an Ratten durchgeführt. Bild: Janet Stephens, National Cancer Institute, USA.
  • 02.02.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Neue Erkenntnisse zur Sicherheit gentechnisch veränderter Organismen

In einem EU-finanzierten Projekt wurden umfassende Fütterungsversuche durchgeführt, um mit fundierten Informationen zur Debatte über die Sicherheit obligatorischer Tierfütterungsversuche mit gentechnisch verändertem Futter beizutragen. Für 2016 wird eine Neubewertung von Tierfütterungsversuchen mit gentechnisch verändertem Futter durch die EU erwartet.
Züchtung mit Reispflanzen (International Rice Research Institute IRRI)
  • 02.02.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Mit Eisen und Zink angereicherter GV-Reis bewährt sich unter Feldbedingungen

Reis ist in weiten Teilen der Welt ein Grundnahrungsmittel. Allerdings ist er arm an Spurenelementen wie Eisen und Zink. Durch die Übertragung eines Gens aus Soja und eines aus Reis wurden gentechnisch veränderte Linien erschaffen, die einen erhöhten Gehalt an Eisen und Zink aufweisen. Die besten Linien wurden nun in Feldversuchen getestet. Eine Linie übertraf dabei die Erwartungen der Wissenschaftler bezüglich Eisen- und Zinkgehalt, ohne Einbussen bei Ertrag oder Qualität.
  • 22.01.2016
  • Agroscope Reckenholz
  • Meldung

Nachhaltigkeitsbewertung: Wissensbasis für die künftige landwirtschaftliche Produktion

Landwirtinnen und Landwirte sollen in Zukunft die Möglichkeit haben, die Nachhaltigkeit ihrer Betriebe anhand von Indikatoren zu bewerten. Agroscope stellte an der dritten Nachhaltigkeitstagung neue methodische Entwicklungen bei der Nachhaltigkeitsbewertung für Landwirtschaftsbetriebe vor. Mehrere Beiträge zum Thema Milch aus der Schweiz und aus Deutschland illustrierten die Nachhaltigkeitsbewertung anhand praktischer Anwendungen.
Die Alte Aare nördlich von Aarberg am 29. August 2007 (Yesuitus2001, wikimedia)
  • 18.01.2016
  • Medienmitteilung

Zustand der Berner Gewässer

Der neuste Gewässerbericht des Amts für Wasser und Abfall gibt einen umfassenden Überblick über die Qualität der Oberflächengewässer und des Grundwassers im Kanton Bern. Grössere Flüsse und Seen sowie die Gewässer im Berner Oberland - Schwerpunktregion der aktuellen Untersuchung - weisen eine gute bis sehr gute Wasserqualität auf.
Ein Rapsfeld in der Provinz Alberta in Kanada
  • 13.01.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Neue Gentech-Pflanzen in der Pipeline

Welche gentechnisch veränderten (GV) Pflanzen könnten bis 2020 global neu auf den Markt kommen? Weiterhin dürften einige wenige Pflanzen und Eigenschaften dominieren. Daneben befinden sich aber vermehrt Produkte mit verbesserter Qualität und zusätzliche Pflanzenarten auf dem Weg zur Zulassung.
Ertragsvergleich konventioneller und biologischer Landwirtschaft
  • 12.01.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Ertragsschere zwischen moderner und Bio-Landwirtschaft öffnet sich weiter

Neue Zahlen aus Deutschland zeigen, dass sich der Ertragsunterschied zwischen moderner und Bio-Landwirtschaft weiter vergrössert hat. Über alle Kulturen gesehen, benötigen Bio-Betriebe mehr als die doppelte Fläche für den gleichen Ertrag als konventionelle Betriebe.
What will our grandchildren be able to grow in their garden in 2085?
  • 05.01.2016
  • ProClim
  • Meldung

Klimagarten 2085

Der Klimagarten 2085 möchte für die breite Bevölkerung eine interaktive Plattform schaffen, um den Klimawandel zu erleben und zu verstehen. Auf anschauliche Weise wird gezeigt, was globale Klimamodelle auf lokaler Ebene bedeuten. Wie sieht beispielsweise ein Garten basierend auf den IPCC Klimaszenarien in der Schweiz in Zukunft aus? Durch die Verbindung von Wissenschaft und Kunst wird auf kreative Weise zum öffentlichen Dialog über den Klimawandel beigetragen.
Teaser: Supporting women farmes in a changing climate: five policy lessons
  • 04.01.2016
  • Meldung

Supporting women farmes in a changing climate: five policy lessons

The CGIAR Research Program on Climate Change, Agriculture and Food Security (CCAFS) produced together with the International Social Science Council (ISSC) and Future Earth five key policy recommendations for supporting women farmers in a changing climate.
Luftaufnahme des Fricktals im Kanton Aargau. Bild: Patrik Walde.
  • 18.12.2015
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Bundesrat spricht sich für eine Verlängerung des Gentech-Moratoriums aus

Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung beschlossen, das Verbot des Anbaus gentechnisch veränderter Organismen (GVO) beizubehalten. Das geltende Moratorium soll im Rahmen des Gentechnikgesetzes (GTG) bis 2021 verlängert werden. Weiter sollen die Grundsätze zum Schutz der gentechfreien Produktion und zur Wahlfreiheit der Konsumentinnen und Konsumenten (Koexistenz) präzisiert sowie Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es ermöglichen, Anbaugebiete für gentechnisch veränderte Organismen auszuscheiden. UVEK und WBF werden in diesem Sinn eine Botschaft zur Anpassung des GTG ausarbeiten.
HeLa-Zelllinie
  • 17.12.2015
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Synthetische Designer-Zellen als Therapie für chronische Hauterkrankung

Wissenschaftler der ETH Zürich entwickelten eine neue, komplexere Art von genetischem Schaltkreis. Damit konnten sie im Mausmodell die Schuppenflechte, eine chronische Entzündungskrankheit der Haut, erfolgreich therapieren.
  • 16.12.2015
  • Forum Genforschung
  • Meldung

EU Kommission verschiebt Entscheidung zu neuen Züchtungstechniken

Sind Pflanzen, die mit neuen Züchtungstechniken wie Genomeditierung hergestellt wurden, GVO oder nicht? Die EU Kommission hatte den Entscheid bereits mehrmals verschoben, wollte aber noch in diesem Jahr ein Urteil fällen. Gemäss "Nature" gilt nun Ende März 2016 als neuer Termin.
traditioneller Maisanbau Subsistenzlandwirtschaft
  • 14.12.2015
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Die Welternährung braucht keine Gentechnik?

Brot für die Welt hat einen Bericht veröffentlicht, dessen Aussage lautet, die Welternährung brauche keine Gentechnik. Dafür wiederholen sie die Argumente, die in diesem Zusammenhang immer wieder genannt werden. Das Forum Grüne Vernunft nimmt in einer Erwiderung Stellung zu den Aussagen.
(M. Bolliger)
  • 01.12.2015
  • Meldung

Neues Nationales Bioforschungsforum: Bio-Forschung und Praxis rücken zusammen

Das Nationale Bioforschungsforum (NBFF) soll Forschungsbedürfnisse der Biopraxis erkennen und Schwerpunkte für die Bioforschung setzen. Im NBFF, gemeinsam getragen vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL, dem Dachverband der Schweizer Knospe-Betriebe Bio Suisse und Agroscope, sind rund fünfzig Persönlichkeiten aus der Schweizer Bioforschung und -praxis vertreten. Die erste Zusammenkunft zum Aufbau des Netzwerks Ende November in Frick (AG) war dem Dialog von Forschung und Praxis im Biolandbau gewidmet.
Anopheles stephensi Mücke - eine Überträgerin von Malaria in Asien.
  • 27.11.2015
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Genetisch veränderte Mücken blockieren die Übertragung von Malaria

Wissenschaftler der University of California haben Mücken gezüchtet, die in der Lage sind, innerhalb kurzer Zeit ein neues Gen in eine bestehende Mückenpopulation einzubringen, das die Übertragung von Malaria auf den Menschen verhindert. Dazu wurden die Mücken mit Hilfe des CRISPR/Cas9 Systems – einem neuen Verfahren zur Editierung des Erbguts – gezielt genetisch verändert.

Die Studie ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung einer Malaria-freien Mückenpopulation und könnte eines Tages dazu beitragen, die Malaria-Krankheit, an der jährlich Millionen von Menschen erkranken, auszurotten.
Laborkulturen von Meeresbakterien. Foto:NTNU.
  • 20.11.2015
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Meeresbakterien im Kampf gegen Krebs und Infektionen

Norwegische Forscher wollen neue Quellen für Medikamente gegen Krebs und resistente Bakterien erschliessen.
CRISPR-Cas9-mutierte Arabidopsis Pflanze
  • 19.11.2015
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Geneditierte Pflanzen laut Schwedischer Landwirtschaftsbehörde keine GVO

Die Diskussion über den Umgang mit Pflanzen aus neuen, präzisen Züchtungstechniken in Europa geht weiter. Die Schwedische Landwirtschaftsbehörde hat entschieden, dass eine mit CRISPR entwickelte Pflanze, die genetisch absolut identisch mit einer herkömmlichen Pflanze ist, kein GVO ist.
Matin Qaim - Genetically Modified Crops and Agricultural Development
  • 18.11.2015
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Genetically Modified Crops and Agricultural Development

New book by Matin Qaim about 20 years of experience with genetically modified crops.
Beet severe curly top virus (BSCTV) Geminiviridae bei Bohne (Phaseolus vulgaris)
  • 18.11.2015
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Mit CRISPR lassen sich Pflanzen gegen Viren impfen

Forscher haben einen neuen Weg gefunden Pflanzen gegen Viren resistent machen. Dafür haben sie die Genomeditierungsmethode CRISPR genutzt. Die Forscher haben im Labor gezeigt, dass der Abwehrmechanismus in Pflanzen übertragen werden kann um sie gezielt vor bestimmten Viren zu schützen.
Agrarbericht 2015
  • 16.11.2015
  • BLW
  • Meldung

Der Agrarbericht erscheint erstmals in elektronischer Form

Nach 2013 sind die wirtschaftlichen Ergebnisse der Schweizer Landwirtschaft auch im 2014 gut ausgefallen. Das zeigt der Agrarbericht 2015 des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW), der erstmals in elektronischer Form publiziert wurde. Aus den beiden guten Jahren gelte es nun, für magerere Jahre die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Genom Editierung
  • 04.11.2015
  • Forum Genforschung
  • Meldung

CRISPR/Cas9 - Revolution in der Pflanzenzüchtung?

Die Genom-Editierungstechik CRISPR/Cas9 hat innert kürzester Zeit eine grosse Bekanntheit erlangt. Auch in der Pflanzenzüchtung könnte sie ein wesentlich präziseres und gleichzeitig einfacheres Herstellen von Sorten mit nützlichen Eigenschaften ermöglichen. Die ARD-Sendung "W wie Wissen" erklärt in einem Beitrag kurz und verständlich, wie die Technik funktioniert.
  • 03.11.2015
  • SSMCB (inaktiv, neu Teil von LS2)
  • Meldung

FMA award 2016

To commemorate the 100-year anniversary of the discovery of nucleic acids the Swiss Society for Molecular and Cellular Biosciences (formerly Swiss Society for Biochemistry) has created the Friedrich-Miescher-Award. The prize is intended to honour young biochemists and is donated by the Friedrich-Miescher-Institute of the Novartis Research Foundation in Basel.
Cancer Research UK - Cancer Risk
  • 28.10.2015
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Cervelas, Glyphosat und Krebs – was die WHO-Befunde bedeuten

Aufgabe der WHO-Behörde IARC ist es zu entscheiden, ob ein Stoff grundsätzlich krebserregend ist. Wie gross das tatsächliche Risiko ist, ist eine andere Frage.
Die Sieger der Wiesenmeisterschaft Toggenburg 2015
  • 27.10.2015
  • Medienmitteilung

Gesucht, gefunden und ausgezeichnet: Die prächtigsten Wiesen und ihre Landwirte

Das Echo war gross: An den Wiesenmeisterschaften 2015 nahmen insgesamt 149 landwirtschaftliche Betriebe in fünf Regionen teil. Mit der sorgfältigen Bewirtschaftung ihrer Wiesen leisten diese Landwirte einen grossen Beitrag an die Erhaltung unserer Natur und Kultur. Die schönsten und artenreichsten Wiesen wurden durch die IG Kulturlandschaft, den Schweizer Bauernverband, das Forum Biodiversität und regionale Organisatoren prämiert.

Über das Portal

Dieses Themenportal wird vom Forum Genforschung der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz herausgegeben.

  • Publikationen

Factsheet «Neue Pflanzenzüchtungstechniken für die Schweizer Landwirtschaft – grosses Potenzial, offene Zukunft
  • 2016

Neue Pflanzenzüchtungstechniken für die Schweizer Landwirtschaft – grosses Potenzial, offene Zukunft

Mit neuen Techniken lässt sich das Erbgut von Pflanzen präzise verändern. In den meisten Fällen könnten diese Veränderungen auch natürlich entstehen und es bleibt keine artfremde DNA in der Pflanze zurück. Die Techniken erweitern die Möglichkeiten in der Pflanzenzüchtung wesentlich und könnten so zu einer umweltverträglicheren, wirt- schaftlicheren und letztlich nachhaltigeren Schweizer Landwirtschaft beitragen. Da bereits erste Sorten existieren und weitere in Kürze folgen werden, gilt es dringend abzuklären, ob Pflanzen, die mit Hilfe dieser neuen Techniken entwickelt werden, unter das Gentechnikgesetz fallen oder nicht. Aus naturwissenschaftlicher Sicht gibt es keinen Grund für eine strenge Regulierung so gezüchteter Pflanzen.
Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen und ihre Bedeutung für die Schweizer Landwirtschaft (2013, Akademien der Wissenschaften Schweiz)
  • 2013

Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen und ihre Bedeutung für die Schweizer Landwirtschaft

Die Schweizer Landwirtschaft soll mehr produzieren und dies in gleicher Qualität und mit geringerer Belastung der Umwelt als bisher. Um diese Ziele der Agrarpolitik zu erreichen, sind neue landwirtschaftliche Methoden und Technologien wichtig. Zum Erreichen der Agrarziele könnten Züchtung und Anbau von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen beitragen. Deren Anwendung in der Forschung und der Nahrungsmittelproduktion werden aktuell durch gesetzliche Vorgaben gehemmt.
Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen und ihre Bedeutung für eine nachhaltige Landwirtschaft in der Schweiz (2013, Akademien der Wissenschaften Schweiz)
  • 2013

Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen und ihre Bedeutung für eine nachhaltige Landwirtschaft in der Schweiz

Gewisse gentechnisch veränderte Pflanzen (GV-Pflanzen) könnten für eine ertragreiche und umwelt- schonende Schweizer Landwirtschaft einen Beitrag leisten. Das zeigen dieAkademien derWissenschaften Schweiz im vorliegenden Bericht. Er schliesst an ein Forschungsprogramm des Nationalfonds (NFP 59) an, welches belegt, dass der Anbau von GV-Pflanzen mit keinen Umweltrisiken verbunden ist, die nicht auch für konventionell gezüchtete Pflanzen bestehen.