Aktuelles aus den Bereichen Gentechnik und Landwirtschaft

CRISPR Cas9 DNA Schraubenschlüssel
  • 30.11.2018
  • Akademien der Wissenschaften Schweiz
  • Meldung

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz kritisieren Keimbahneingriffe bei Menschen in China

Am 26. November 2018 hat der chinesische Forscher Jiankui He bekannt gegeben, dass er die Methode bei mehreren Embryonen angewandt habe, um durch die Veränderung eines Rezeptors des Immunsystems (CCR5) eine Immunität gegen HIV-Infektionen zu erreichen. Vor einigen Wochen seien die ersten so veränderten Zwillingsmädchen zur Welt gekommen. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz kritisieren das Vorgehen des chinesischen Forschers entschieden. Mit seinem Versuch setzt er die Mädchen und deren Nachkommen inakzeptablen gesundheitlichen Risiken aus und missachtet grosse ethische Bedenken bezüglich Genomeditierungen in der menschlichen Keimbahn.
Stellungnahme: Die Akademien der Wissenschaften Schweiz kritisieren Keimbahneingriffe bei Menschen in China
  • 2018
  • Akademien der Wissenschaften Schweiz
  • Stellungnahme

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz kritisieren Keimbahneingriffe bei Menschen in China

Novembre 2018
Saskia Karg, Vorstand ProRaris
  • 27.11.2018
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Personalisierte Gesundheit aus der Sicht von Patientinnen und Patienten

Dank den Entwicklungen in den Life Sciences und der Biomedizin werden immer mehr und bessere Daten erhoben, seien es Geninformationen oder klinische Daten. Diese grossen Datenmengen werden in der personalisierten Gesundheit genutzt.
Aus nicht-lebendem Material, insbesondere DNA und Lipiden, sollen dereinst lebende Zellen im Labor hergestellt werden können.
  • 20.11.2018
  • Forum Genforschung
  • Meldung

«Bottom-up» Biologie

Eine Sonderausgabe der Fachzeitschrift Nature befasst sich mit Potenzial und Grenzen dieses neuen Forschungsansatzes der Zellbiologie.
Icon_noun_Individuelle_Therapie
  • 12.11.2018
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Macht die individuelle Medikation Therapien günstiger?

Personalisierte Gesundheit verspricht eine höhere Wirksamkeit von Therapien, weil diese auf die einzelne Patientin bzw. den einzelnen Patienten zugeschnitten sind. Unwirksame oder sogar unnötige Behandlungen würden sich erübrigen, es müssten weniger Behandlungen als bisher durchgeführt werden, so die Hoffnung. Mehr noch: Massgeschneiderte Präventionsmassnahmen könnten den Ausbruch von gewissen Krankheiten ganz vermeiden. Behandlungen würden hinfällig, die entsprechenden Kosten eingespart
The crystal structure of Streptococcus pyogenes Cas9 in complex with sgRNA and its target DNA at 2.5 A˚ resolution. Nishimasu et al. (2014) Cell 156 (doi: 10.1016/j.cell.2014.02.001)
  • 06.11.2018
  • Zurich Center for Integrative Human Physiology (ZIHP)
  • Forum Genforschung
  • Universität Zürich
  • Meldung

Neue Methoden in der Genforschung – Segen, Gefahr oder beides?

Bald könnte es möglich sein, dank neuer biotechnologischen Methoden Erbkrankheiten oder Krebs zu heilen. Doch die neuen Methoden können auch zur Gefahr werden, wenn sie missbraucht werden. Darüber diskutierte Dr. Ursula Jenal an einem öffentlichen Vortrag der Reihe «Wissen-schaf(f)t Wissen», organisiert durch das Zürcher Zentrum für Integrative Humanphysiologie (ZIHP) der Universität Zürich.
Von Sabina Huber-Reggi
Ueli Grossniklaus
  • 06.11.2018
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Genesis 2.0: «Alles Machbare machen zu dürfen, ist kein Antrieb»

Ueli Grossniklaus, Professor für Entwicklungsgenetik der Pflanzen an der Universität Zürich und Mitglied des Forum Genforschung, war einer der ersten, der den Film «Genesis 2.0» sehen konnte. Das Forum Genforschung hat sich mit ihm über seine Eindrücke unterhalten
Blattlaus
  • 05.11.2018
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Ein Schritt zur biologischen Kriegsführung mit Insekten?

Ein Forschungsprogramm der Forschungsbehörde des US-Verteidigungsministeriums entwickelt neuartige Viren-basierten Pflanzenschutzmittel. Einige europäische Experten befürchten, dass dieselbe Technologie leicht zur Herstellung biologischer Waffen missbraucht werden könnte.
Die Biodiversität ist Voraussetzung für Gratis-Dienstleistungen wie Bestäubung, Bodenfruchtbarkeit und Pflanzengesundheit.
  • 01.11.2018
  • Forum Biodiversität Schweiz
  • Medienmitteilung

Kluge Landwirte setzen auf die Biodiversität

Wenn die Schweiz ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen will, muss sie die natürlichen Ressourcen effizienter nutzen. Die nächste Landwirtschaftspolitik (AP 22+), die bald in die Vernehmlassung geht, bietet hierfür eine grosse Chance. Die Biodiversität spielt dabei eine zentrale Rolle, wie neue Studien zeigen: Bäuerinnen und Bauern, die mit der Biodiversität produzieren statt gegen sie, schonen die Umwelt und sichern langfristig ihre Produktionsgrundlagen. Neue Verfahren können helfen, Produktion und Ökologie besser zu vereinbaren. Und das ist nötig, will die Schweizer Landwirtschaft Verfassung und Gesetz erfüllen.