• 24.01.2019
  • Medienmitteilung
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SCNAT schafft grösstes Wissens-Netzwerk zur Landschaft

Luftaufnahme des Fricktals im Kanton Aargau
Bild: Patrik Walde, Flickr
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Luftaufnahme des Fricktals im Kanton Aargau
Luftaufnahme des Fricktals im Kanton Aargau (Bild: Patrik Walde, Flickr)

Zersiedelung, Rückgang der Landschaftsvielfalt und Biodiversität, vom Klimawandel gezeichnete Gebirgslandschaften: Um die Landschaften der Schweiz zusammen mit Politik und Gesellschaft besser zu schützen und nachhaltiger zu nutzen und zu gestalten, bündelt die Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) ab 2019 diverse Aktivitäten im neuen Forum Landschaft, Alpen, Pärke. Damit entsteht das grösste Wissens-Netzwerk der Schweiz zu Natur- und Kulturlandschaften. Präsident ist Felix Kienast von der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. Auch in anderen Einheiten der SCNAT übernehmen neue Präsidenten.

Die vielfältigen Landschaften der Schweiz in Siedlungs- und Naturräumen sind elementar für die Lebensqualität, die Biodiversität und die Identifikation der Menschen mit ihrer Umgebung. Um die Landschaften zukünftig nachhaltig zu nutzen und zu gestalten, braucht es Forschung und einen Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis, Politik und Gesellschaft. «Die Schweiz ist für diesen Dialog prädestiniert da sie punkto Gebirgs- und Landschaftsforschung eine führende Rolle einnimmt», sagt Felix Kienast. Das neue interakademische Forum fördert das Wissen zur Landschaft und zu landschaftsverändernden Prozessen und setzt es im Dialog mit Politik und Gesellschaft in Wert. Leiterin der Geschäftsstelle ist Ursula Schüpbach. Weitere Informationen finden Sie unter landscape-alps-parks.scnat.ch .

Neuer Präsident Forum Biodiversität

Florian Altermatt von der Universität Zürich und der Eawag übernimmt das Forum Biodiversität in einem entscheidenden Moment: 2019 veröffentlicht der Weltbiodiversitätsrat IPBES erstmals eine globale Analyse, ein Meilenstein im Dialog zur Biodiversität. Sein Vorgänger, Markus Fischer von der Universität Bern, präsidierte das Forum seit 2011 und leitete die Erarbeitung des IPBES-Berichtes zu Europa und Zentralasien.

Neue Präsidenten der Plattformen

Der Ökologe Christoph Scheidegger von der WSL leitet neu die Plattform Biologie. In der Plattform sind 17 Fachgesellschaften der biologischen Forschung der Schweiz organisiert, von der Systematik bis zu den Life Sciences. Der Physiker Ernst Meyer der Universität Basel wurde zum Präsidenten der Plattform Mathematik, Astronomie und Physik mit ihren zehn Fachgesellschaften und vier Kommissionen gewählt. Die Plattform Naturwissenschaften und Region wird neu von Pascal Mäser vom Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut präsidiert. Deren 29 kantonalen und regionalen Gesellschaften engagieren sich stark im Dialog mit der Gesellschaft.

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