Teilchenphysik aktuell

  • Veranstaltungen
  • Meldungen

Lea Caminada vor dem PSI-Gebäude, in dem sie als Teilchenphysikerin tätig ist.
  • 25.06.2018
  • CHIPP
  • Meldung

Im Dreieck Uni Zürich-PSI-CERN

Wer an der Universität Zürich Physik studiert, kennt Lea Caminada möglicherweise aus der Physikvorlesung. Die meiste Zeit verbringt die promovierte Teilchenphysikerin allerdings nicht als Dozentin auf dem Irchel-Campus, sondern als Forscherin am Paul Scherrer Institut (PSI) im aargauischen Villigen. Dort entwickelt die 36jährige Wissenschaftlerin ausgefeilte Messgeräte, welche anschliessend am CERN der Spitzenforschung dienen. In einem Fragebogen gibt Lea Caminada Einblick in ihren Alltag als Experimentalphysikerin.
OPERA working group taken few days before the announcement of the first tau neutrino event.
  • 22.05.2018
  • Meldung

OPERA collaboration presents its final results on neutrino oscillations.

OPERA collaboration reports the observation of a total of 10 candidate events for a muon to tau-neutrino conversion, in what are the very final results of the experiment.
Gruppenfoto vom SWICH-Workshop, der vom 3. bis 6. April im Centre Loewenberg unweit von Murten stattfand.
  • 16.04.2018
  • CHIPP
  • Meldung

Der beste Weg hin zu neuer Physik

Wer nach Unbekanntem sucht, der weiss in der Regel nicht, welchen Weg er gehen muss, um das Unbekannte zu finden. Vor diesem Dilemma stehen auch Wissenschaftler, die in bisher unbekannte Gebiete der Elementarteilchenphysik vorstossen wollen. Und doch müssen sie sich darauf verständigen, welche Experimente in den nächsten Jahren und Jahrzehnten den grössten Erkenntnisgewinn versprechen. Zu diesen Zweck arbeiten die Schweizer Teilchenphysikerinnen und Teilchenphysiker gegenwärtig an einer neuen Forschungs-Roadmap.
Claudia Merlassino hat in Mailand am selben Institut Physik studiert wie die heutige CERN-Direktorin Fabiola Gianotti.
  • 26.03.2018
  • CHIPP
  • Meldung

Handy-Sensoren, fit für die Spitzenforschung

Der grosse Teilchenbeschleuniger LHC am CERN in Genf wird der Wissenschaft noch für mindestens zwei Jahrzehnte aufschlussreiche Experimente zum Verständnis der Materie ermöglichen. Die Leistungsfähigkeit dieses riesigen Forschungsgeräts wird für diese Aufgabe ständig verbessert. Ein Siliziumsensor, den die Nachwuchsforscherin Claudia Merlassino zur Zeit an der Universität Bern austestet, soll ab 2025 in einem grossen LHC-Experiment zum Einsatz kommen.
Der an der Ingenieurschule Fribourg ausgebildete Maschinenbauingenieur Stefano Marzari hat CERN-MEDICIS mit aufgebaut. Im Bild zeigt Marzari das erste Plättchen mit 155Tb-Isotopen, die CERN-MEDICIS am 11. Dezember 2017 hergestellt hat. 155Tb hat eine Halbwertszeit von rund fünf Tagen; die radioaktive Strahlung der im Dezember hergestellten Probe war Ende Januar, als das Foto entstand, praktisch vollständig abgeklungen.
  • 13.03.2018
  • CHIPP
  • Medienmitteilung
  • Meldung

Medikamente aus dem Teilchenphysik-Forschungslabor

Das CERN in Genf ist die weltweit grösste Einrichtung für die Erforschung der Elementarteilchen. Die Apparaturen, die gewöhnlich der Wissenschaft dienen, können mitunter aber auch für praktische Zwecke genutzt werden. Das gilt zum Beispiel für die Protonen aus dem Proton Synchrotron Booster (PSB): Sie können weiter im grossen Teilchenbeschleuniger LHC für wissenschaftliche Experimente genutzt werden. Mit den Protonen lassen sich aber auch Isotope herstellen, die in der Strahlenmedizin gute Dienste leisten. Solche Isotope werden in der vor kurzem eröffneten Einrichtung CERN-MEDICIS hergestellt.
Die Astroteilchenphysikerin Prof. Teresa Montaruli am Südpol, wo sich das IceCube-Experiment befindet.
  • 04.01.2018
  • Medienmitteilung
  • Meldung

Ein Schwerpunkt ist die Multi-Messenger-Astronomie

Am 9. Januar 2018 wird das Europäische Konsortium für Astroteilchenphysik (APPEC) in Brüssel offiziell seine neue Strategie 2017-2026 vorstellen. Die Strategie befasst sich mit den wichtigsten wissenschaftlichen Fragen der Astroteilchenphysik im kommenden Jahrzehnt. Teresa Montaruli, Physikprofessorin an der Universität Genf und Vertreterin des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und des CHIPP-Professorenverbandes in der APPEC-Generalversammlung, gibt einen Ausblick auf die Kernbotschaften der neuen Strategie.

Weitere News

Eine aktuelle, umfangreiche Übersicht aller weltweiten Neuigkeiten aus der Teilchenphysik.