Hydrologische Exkursionen in der Deutschschweiz

Eisvogel mit Beute auf einer Sitzwarte

Revitalisierung Thur (Warth – Frauenfeld)

Die Exkursion führt von der Kartause Ittingen hinunter zur Thur und an ihrem Seitengewässer – der Murg – bis nach Frauenfeld. Anhand einiger bereits umgestalteter Gewässerabschnitte werden Ziele, Wirkungen, Herausforderungen und Nutzen von Revitalisierungen diskutiert.
Wasseramsel

Landschaften Schwägalp (Schwägalp – Urnäsch)

Die Exkursion führt durch die eindrückliche Landschaft der Schwägalp und dann dem Fluss Urnäsch entlang bis ins gleichnamige Dorf.
Marke vom Hochwasser 1999 an einem Fischerhaus

Alpenrhein und Bodensee (Walzenhausen – Hard)

Die Region unteres Rheintal – Rheindelta – Bodensee ist ein Beispiel dafür, wie in einer recht dicht besiedelten und mit Infrastrukturen belasteten internationalen Region Ansprüche des Hochwasserschutzes, des Gewässer- und Naturschutzes, der Landwirtschaft und des Tourismus in Einklang gebracht werden müssen. Die Exkursion erläutert mit viel Anschauungsmaterial vor Ort und mit Rückblicken in die geschichtliche Entwicklung, welche Probleme für Mensch und Umwelt entstanden sind und wie sie sukzessive mit technischen und politischen Massnahmen bewältigt werden konnten und auch in Zukunft immer noch bewältigt werden müssen.
Hochwasser im Hornbach

Gewässer in der Stadt Zürich

Der Schanzengraben – die mittelalterliche Befestigungsanlage – und die Sihl – der städtische Wildbach, welcher mitten in der Stadt mit der Limmat zusammenfliesst, die Limmat als der eigentliche Stadtfluss sowie schliesslich der Zürichsee: Sie alle prägen die Stadt und haben deren Entwicklung auf verschiedene Weise beeinflusst. Der Exkursionsführer «Gewässer in der Stadt» zeigt auf seiner Route die Bedeutung des Wassers für die historische Entwicklung und das aktuelle Leben der Stadt Zürich und weist auf Besonderheiten und Eigentümlichkeiten des Wassers in der Stadt hin.
Greifensee - Glattal

Gewässerkorrektionen Greifensee – Glattal

Die Exkursion entlang der Glatt beginnt am Endpunkt der Exkursion «Gewässerzustand» bei der alten, stillgelegten Wehranlage beim Ausfluss aus dem Greifensee. Das Wehr erinnert an frühere Zeiten und führt gleich ins Hauptthema ein: Entwicklung der Gewässerkorrektionen und Wasserbau in der Schweiz allgemein und an der Glatt im Speziellen.
Limmatufer

Wassernutzung Zürich

Die Exkursion startet bei der Tram-Haltestelle Milchbuck und führt über den Käferberg via Wipkingen ans Limmatufer. Der Limmat entlang gelangt man schliesslich zur Halbinsel Werd und zum Ziel im Werdhölzli.
Nitratinfiltration in einen Grundwasserleiter

Grundwasser Forch – Küsnacht

Vom Forchdenkmal aus bietet sich ein schöner Blick über die von den Gletschern geprägten Täler des Glatt- und Zürichsees. Die Mulde von Chaltenstein unter der Forch wird von Moränenzügen umsäumt. Ein lokaler Eislappen floss hier vor rund 14 000 Jahren aus dem Glattal ins Zürichseetal hinüber. Das Grundwasservorkommen in dieser Mulde wurde in der Fachwelt über die Landesgrenzen hinaus «berühmt», weil eine massive Verschmutzung mit Bahnherbiziden (Atrazin) die weitere Nutzung als Trinkwasser verunmöglichte. Die Zusammenhänge um die Verschmutzung und deren Abbau werden seit über zehn Jahren wissenschaftlich untersucht.
Jahresbang Biomasse (Greifensee)

Gewässerzustand Uster – Greifensee

Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Potential des Greifensees als «Juwel vor der Haustür» erkannt. Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Schutzorganisationen gegründet und gezielte Naturschutzmassnahmen getroffen. Die Uferbereiche sind als Folge davon grösstenteils unverbaut geblieben und private Motorboote sind nicht zugelassen.
Broyekanal

Juragewässerkorrektion – Wandel einer Moorlandschaft

Die Juragewässerkorrektion ist sicherlich eines der grössten und spannendsten wasserbaulichen Projekte, das in der Schweiz je durchgeführt wurde. Das Grosse Moos, früher ein zusammenhängendes Flachmoor, hat sich dank der Korrektion heute zu einer sehr produktiven Agrarfläche gewandelt und wird auch gerne als Gemüsegarten der Schweiz bezeichnet.
Übersicht der Geologie (Gürbe)

Wildbach Gürbe (Gurnigel – Wattenwil)

Die Exkursion «Wildbach Gürbe» führt in die Berner Voralpen. Sie beginnt im Herzen des Naturparks Gantrisch im Gebiet Gurnigel. Der Weg verläuft zunächst über die Alpweiden im Quellgebiet der Gürbe und lädt zur Entdeckung der voralpinen Flyschlandschaft und ihrer hydrologischen Charakteristik ein.
Hangmoor

Landschaften Schwarzwasser (Gurnigel – Rüschegg)

Die Exkursion «Landschaften Schwarzwasser» führt Besucherinnen und Besucher durch Raum und Zeit. Die Wanderung lädt zur Entdeckung eindrücklicher Landschaften ein, welche heute unter Schutz stehen. Man erfährt mehr über die Prozesse, welche die Landschaft stetig verändern und erhält einen Einblick, wie es früher einmal ausgesehen haben mag.
Kanderdelta

Kanderdurchstich – ein wasserbauliches Experiment

Die Exkursion «Kanderdurchstich – ein wasserbauliches Experiment» stellt das für seine Zeit kühnste wasserbauliche Unterfangen vor und weist auf all die Prozesse hin, welche durch dieses Experiment ausgelöst wurden.
Brig

Hochwasser Saltina (Schallberg – Brig)

Dem Sprunghaften – lateinisch «saltare» = «springen» – verdankt die wilde Saltina ihren Namen. Schon für das 14. Jahrhundert sind Überschwemmungen belegt, und auch später «sprang» die Saltina immer wieder über ihre Ufer und richtete Schäden an Bauten und Gütern in Glis und Brig an. Prägend in Erinnerung bleibt indes die Katastrophe vom 24. September 1993 mit zwei Toten und einer Schadenssumme von rund 650 Mio Franken.
Blockgletscher Aletsch

Gletscher und Wasserversorgung (Riederalp – Fiescheralp)

Ausgangspunkt der Exkursion ist die Riederalp, wo die Zusammenhänge zwischen Klima, Trockenheit und Wassermangel aufgezeigt werden. Für die Bevölkerung des Alpplateaus stellt die Wasserversorgung seit Jahrhunderten ein grosses Problem dar. Eine Besiedlung und landwirtschaftliche Nutzung waren nur mit grossem Aufwand möglich. Seit 1950 erhöhte sich der Wasserbedarf durch das Aufkommen des Massentourismus im Aletschgebiet noch zusätzlich.
Stausee Gibidum

Gletscher und Wasserkraftnutzung (Belalp – Blatten bei Naters)

Die Exkursionsroute führt weiter talwärts zum Stausee Gibidum, wo das Thema der Wasserkraftnutzung behandelt wird. Gletscher sind eine wichtige Ressource für die Stromgewinnung im Alpenraum, da sie im Sommer riesige Wassermassen freisetzen. Um die Schwankungen des Abflusses auszugleichen, wird das Wasser gestaut und im Stausee zwischengespeichert. Es bietet sich an diesem Standort die Gelegenheit, Fragen rund um die Wasserkraftnutzung im Alpenraum zu diskutieren. Im Exkursionsführer wird dabei auf die Auswirkungen des Klimawandels und auf die Beeinflussung von Fliessgewässern durch Kraftwerke eingegangen. Am letzten Halt führt das meist völlig ausgetrocknete Flussbett der Massa unterhalb der Staumauer die Probleme rund um die Restwassermengen deutlich vor Augen.
Rotalgen und Schnee

Schnee und Lawinen

In der Region Klosters-Davos gehören Schnee und Lawinen zum Alltag. Schnee ist eine Ressource und bildet die zentrale Komponente für den Wintertourismus. Falls es für den Wintersport nicht genügend Schnee gibt, wird er künstlich produziert. Dies hat Einfluss auf die Umwelt. Als Lawine birgt Schnee andererseits ein hohes Gefahrenpotential. Die Bevölkerung von Davos wird deshalb durch Lawinenverbauungen unterschiedlichster Art vor dieser Gefahr geschützt.
Staublawine

Lawinen in der Landschaft Davos

Diese Winterexkursion führt von Davos Dorf ins Dischmatal bis zur Teufi. Die Schweiz wurde im Laufe der Zeit von etlichen Lawinenwintern heimgesucht. Ein Lawinenunglück mit mehreren Toten ereignete sich im Jahre 1951 auch im Dischmatal. Das Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos informiert die Bevölkerung im Winter täglich über die Lawinensituation.
Ausaperungsmuster im Hochgebirge

Alpine Hydrologie

Wasser und Alpen – zwei Begriffe, die untrennbar zusammengehören und deren Beziehung in diesem Exkursionsführer vorgestellt wird. Entlang einer landschaftlich wunderschönen Route vom Flüelapass über die einsame Fuorcla Radönt ins hintere Dischmatal werden Grundprinzipien der alpinen Hydrologie erläutert. Wie verändern sich Niederschlag und Abfluss mit zunehmender Höhe? Welche hydrologische Bedeutung haben Schnee und Gletscher?
Fribourg

Wasserwege

Drei Erlebniswanderungen zu verschiedenen Wasserwelten mit ihren Geschichten und Lebensräumen illustrieren eindrücklich die Bedeutung des Wassers für uns alle. Viel Spass bei Ihren Entdeckungen!
Sentiers découverte Valais

Szenen am Weg des Wassers (1)

Welche Beziehung pflegen wir zum Wasser? Dem Besucher wird auf der 21 km langen Wegstrecke von der Moosalp bis Visp, via Zeneggen und Stalden, das Phänomen Wasser in all seiner Vielfalt nähergebracht. Der Weg kann auch in Abschnitten begangen werden.

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