Prix Schläfli

Plume Grand Duc - Prix Schläfli
Bild: Caspar Klein
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Plume Grand Duc - Prix Schläfli
Plume Grand Duc - Prix Schläfli (Bild: Caspar Klein)

The Prix Schläfli rewards the best Swiss PhDs in the natural sciences. It is one of the oldest prizes in Switzerland. Since the first awarding in 1866, over hundred young talents in different natural science disciplines have been distinguished.

The prize has the following aims:

  • Promote young talents (promotion of young scientists and support of academic excellence) in the different natural science disciplines
  • Highlight the importance of young scientists in the Swiss research landscape

  • Meldungen

Sebastian Völkel, Brian Schmidt, Vivien Bonvin, Maria Cruces and Hester Schutte, 69th Lindau meeting
  • 09.07.2019
  • Meldung

69th Lindau Nobel Laureate Meeting 2019

The 69th Lindau Nobel Laureate Meeting dedicated to physics just ended. We had a great week of vivid discussions between 39 Nobel Laureates and 580 young scientists from 89 countries most of them Physicists but not only.
Rebekka Wild: Prix Schläfli Biologie 2019
  • 21.05.2019
  • SCNAT
  • Meldung

Rebekka Wild – Von Protein- und anderen Strukturen

Ein schöner Frühlingstag an der ETH Hönggerberg, man setzt sich draussen ins Café zum Gespräch. Rebekka Wild wirkt überaus entspannt, so als hätte sie gerade nichts Wichtigeres zu tun als die Sonne zu geniessen. Dabei arbeitet sie eher 150 Prozent, lese auch am Abend noch Fachliteratur – und ja, hin und wieder auch mal ein Buch.
Julie Zähringer (Prix Schläfli 2019) unterwegs ins Studiendorf Navana mit einer Piroge
  • 21.05.2019
  • SCNAT
  • Meldung

Julie Zähringer – Die Extreme zusammenbringen

Es gibt einen kleinen Irritationsmoment im Gespräch mit Julie Zähringer, der sehr viel über ihre Forschung und deren besondere Herausforderungen sagt. Sie habe «in einem Gebiet» Forschung gemacht, in dem es kaum Vorwissen gebe. Hier ist kein Gebiet des Denkens gemeint, sondern ein ganz konkretes: Zähringer hat an den Rändern verschiedener Naturreservate in Madagaskar gearbeitet, wo die lokale Bevölkerung häufig in ein Gemenge verschiedener nationaler und internationaler Interessen gerät. Es geht also um geografische Gefilde und damit auch um die Menschen, die in diesen leben. Es geht, mithin, um Politik, um Wirtschaft und um historisch aufgeladene Situationen.
Murielle Delley: Prix Schläfli Chemie 2019
  • 21.05.2019
  • SCNAT
  • Meldung

Murielle Delley – das Privileg, ein Leben lang zu lernen

Sie habe immer wissen wollen, wie Dinge funktionieren, sagt Murielle Delley, als man sie nach der Motivation fragt, Chemie zu studieren. Um zu verstehen, was um uns herum geschieht, gewissermassen als Alltagswissenschaft, habe es sie zur Chemie hingezogen, eher noch als zum Beispiel zur Physik. Gut, das war der ursprüngliche Anreiz. Über die Jahre hat sie sich dann natürlich auch spezifischeren, weniger alltäglichen Problemen zugewandt, zuletzt den Oberflächen von Katalysatoren.
Matteo Fadel: Prix Schläfli 2019 Physik
  • 21.05.2019
  • SCNAT
  • Meldung

Matteo Fadel – Paradoxe Verschränkungen

Ein Labyrinth von Spiegeln, ein glänzender Topf, zahllose Kabel und Digitalanzeigen. Besucht man Matteo Fadel an seinem Arbeitsplatz an der Universität Basel, nimmt er einen zuerst einmal ins Labor mit, da wo er eigenartigen Quantenphänomenen nachspürt. Irgendwo in der Mitte der Apparatur werden einige hundert Atome gefangen und in einen Zustand gebracht, der Physikerinnen und Physikern bis heute viel Kopfzerbrechen bereitet.
Pokale Prix Schläfli
  • 21.05.2019
  • SCNAT
  • Medienmitteilung

SCNAT zeichnet die vier besten naturwissenschaftlichen Dissertationen aus

Die Kontrolle der Phosphatmenge in Zellen, die Prozesse bei Katalysatoren, die Landnutzung in Madagaskar und ein Paradoxon der Quantenphysik – die Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) zeichnet die vier wichtigsten Einsichten von jungen Forschenden an Schweizer Hochschulen mit dem Prix Schläfli 2019 aus. Murielle Delley (Chemie), Matteo Fadel (Physik), Rebekka Wild (Biologie) und Julie Zähringer (Geowissenschaften) erhalten den Preis für Erkenntnisse im Rahmen ihrer Dissertationen. Erstmals wurden zudem sechs der Kandidierenden für den Prix Schläfli Physik ausgewählt, an der Lindauer Nobelpreisträgertagung teilzunehmen.

Ein Vermögen für die SNG

Alexander Friedrich Schläfli aus Burgdorf starb 1863 in Bagdad. Sein Vermögen hinterliess er der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG) mit der Bedingung, dass «die Gesellschaft einen alljährlichen Preis zu einer beliebigen Frage der Physikwissenschaft verleihen wird – Die Physikwissenschaft beinhaltete immer die Physik und die Naturwissenschaften (nach Verh. 1917, Seite 97). [...] Die Auswahl und die Höhe des Betrags sind der genannten Gesellschaft vorbehalten».

Lindau Nobel Laureate Meetings

Switzerland's candidates for the Lindau Nobel Laureate Meeting are now also selected from among the candidates for the Schläfli Prize