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SWIFCOB 24 «Biodiversität integrieren - Wie setzen wir die neuen internationalen Ziele in der Schweiz um?»

Zeit

09:00 - 17:00

Veranstaltungsort

Bern, Schanzeneckstrasse 1

+ Livestream

Wie können wir in der Schweiz die neuen Ziele des Globalen Biodiversitätsrahmens erreichen und möglichst viele Menschen daran beteiligen? Die SWIFCOB vom 9. Februar 2024 begab sich auf die Suche nach integralen Lösungen, um bei der Erhaltung der Biodiversität und der Ökosystemleistungen und dem dafür nötigen transformativen Wandel der Gesellschaft einen Schritt weiterzukommen.

SWIFCOB 24 Puzzleteil
Bild: Schlorian

Nach der Verabschiedung des Globalen Biodiversitätsrahmens (GBF) der Biodiversitätskonvention im Dezember 2022 geht es jetzt um die Umsetzung in den einzelnen Ländern. Bis 2030 sollen die ambitionierten und umfassenden Ziele erreicht werden! Dabei ist die Zusammenarbeit mit vielen Sektoren gefordert. Wie können wir die Natur in der Schweiz auf der ganzen Fläche mitdenken? Welche Rolle spielt dabei die Strategie Biodiversität Schweiz? Wie beziehen wir die Wirtschaft und die Konsument:innen mit ein? Und welche Rolle spielt die Politik?

Diese Fragen standen im Zentrum der SWIFCOB 24, die das Forum Biodiversität Schweiz der SCNAT am 9. Februar 2024 an der UniS in Bern durchführte. SWIFCOB wurde von den Bundesämtern BAFU und BLW unterstützt.

Programm

08.30 EMPFANG

09.00 BEGRÜSSUNG | Florian Altermatt, Universität Zürich und Eawag und Lukas Berger, Forum Biodiversität Schweiz

9.15 DIE ZIELE IM GLOBALEN UND NATIONALEN KONTEXT

  • Umsetzung des «Global Biodiversity Framework (GBF)» in der Schweiz aus Sicht der Verwaltung | Katrin Schneeberger, BAFU
  • Die neuen internationalen Biodiversitätsziele im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik | Eva Spehn, SCNAT
  • Wie bringt man die Biodiversitätsbelange in die Schweizer Politik ein? | Ursula Schneider Schüttel, Pro Natura

10.40 KAFFEEPAUSE

11.10 DIREKTE URSACHEN MIT INTEGRALEN LÖSUNGEN ANGEHEN

  • Vergangenheit verstehen, Zukunft gestalten: Policy (Des-)Integration im Gewässermanagement von 1848 bis 2021 | Eva Lieberherr, ETH Zürich
  • Jenseits der Grenzen – Die Rolle der Landschaft in der Biodiversitätserhaltung | Adrienne Grêt-Regamey, ETH Zürich
  • Ökologische Infrastruktur: ein ganzheitlicher Ansatz für die Biodiversitätsförderung | Ursina Wiedmer, Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich

12.30 MITTAGESSEN

13.30 WORLD CAFÉ zu einzelnen GBF-Zielen

14.45 PAUSE

15.00 WIE GEHEN WIR DIE INDIREKTEN URSACHEN AN?

  • Unternehmen und Finanzen in die Verantwortung nehmen | Amandine Favier, WWF Schweiz
  • (Nicht-)nachhaltiger Konsum: Welche Herausforderungen, welche Chancen? | Marlyne Sahakian, Université de Genève
  • Wachstumsunabhängigkeit- Potentiale für die Förderung von Biodiversität | Irmi Seidl, WSL

16.20 Schlusspodium: Was nehmen wir mit vom Tag? Was werde ich in nächster Zeit umsetzen?

mit Ainhoa Martinelli, Tatjana von Steiger, Adina Arth und Clara Zemp

17.00 ENDE DER TAGUNG

Moderation: Manuel Fischer, Eawag

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