Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft

Bei der Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft stellt sich die Frage besonders deutlich, in welchen Rollen Forschende angemessen dazu beitragen sollen.
Die Tragweite und Dringlichkeit der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen drängt die Wissenschaft dazu, sich stärker an der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Uno und der dazu notwendigen gesellschaftlichen Transformation zu beteiligen. Forschende müssen sich dabei klarmachen, welche Rollen sie in diesen gesellschaftlichen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen einnehmen (wollen).
Vom Verstehen bis zur Mitgestaltung
Forschung im Rahmen von Transformationsprozessen finden meist im Austausch oder in Zusammenarbeit mit anderen gesellschaftlichen Akteur:innen statt. In solchen Settings ist es besonders wichtig zu klären, welche Erwartungen diese an die Wissenschaft haben und in welcher Rolle Forschende sie unterstützen können.
Auch innerhalb inter- und transdisziplinären Forschungsteams ist es hilfreich, sich über die verschiedenen und sich ändernden Rollen zu verständigen. Es gilt, die Arbeitsteilung zu klären und auszuhandeln, wer zu welchem Zeitpunkt welche Rolle einnimmt. Klarheit über die Rollen hilft, um effektiv und effizient arbeiten zu können.
Transformative Forschung geht noch einen Schritt weiter: Sie beteiligt sich aktiv an gesellschaftlichen Transformationen, indem sie gemeinsam mit Akteur:innen ausserhalb der Wissenschaft Veränderungsprozesse gestaltet und begleitet. Sie initiiert damit Veränderungen mit.
Es stellen sich folgende Fragen
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