Teilchenphysik

Teilchenphysik erforscht die grundlegenden Bausteine der Materie und ihre Wechselwirkungen, die den Aufbau der Materie unseres Universums bestimmen. Auf dem Weg erklärt das Grundlagenfach, was die Welt «im Innersten zusammenhält».

Proton-Proton Kollision im LHC (CERN)
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Proton-Proton Kollision im LHC (CERN)
Proton-Proton Kollision im LHC (CERN)

Die moderne Physik beruht auf einer eleganten, auf drei Symmetrien und einer Symmetriebrechung basierenden relativistischen Quantenfeldtheorie, dem «Standardmodell der Teilchenphysik». Diese Theorie beschreibt und erklärt alle bisherigen experimentellen Resultate grandios. Mit der Entdeckung des Higgs-Teilchens im Jahr 2012 am Large Hadron Collider am CERN wurde der letzte noch fehlende Baustein des Standardmodells experimentell bestätigt. Experimente am CERN und an anderen internationalen Laboratorien testen die Gültigkeit und die Grenzen des Standardmodells in immer weiteren Bereichen. Für ein umfassendes Verständnis der Gesetzmässigkeiten im ganzen Universum muss künftig auch die Gravitation in ein erweitertes Standardmodell eingebettet werden, das zudem auch die Dunkle Materie sowie die Dunkle Energie erklären kann.

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Die Physikerin Dr. Marina Battaglia ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am FHNW-Institut für Data Science und arbeitet am STIX-Projekt mit.
  • 19.03.2020
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Fachhochschule Nordwestschweiz erforscht Astroteilchen der Sonne

Rund zehn Jahre haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) am Röntgenteleskop STIX (kurz für: Spectrometer / Telescope for Imaging X-rays) gebaut. Seit dem 10. Februar ist das Forschungsgerät nun mit einer Raumsonde auf der Reise zur Sonne. Es soll mithelfen, genaue Messungen der Sonnenatmosphäre sowie des Sonnenwindes zu liefern und dabei auch die von der Erde aus nicht beobachtbaren Polarregionen der Sonne abzudecken.
Wandert von einem Teilchenphysik-Experiment zum nächsten: Dr. François Drielsma.
  • 04.03.2020
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François Drielsma erforscht von Kalifornien aus Neutrinos

Genf lockt mit dem Europäischen Teilchenphysik-Labor CERN viele Forscherinnen und Forscher in die Schweiz. So war es auch bei François Drielsma (28). In einer von Prof. Alain Blondel (Universität Genf) betreuten Doktorarbeit hat der geborene Belgier einen völlig neuen Weg untersucht, um einen Teilchenbeschleuniger zu bauen.
2020
Mai 1
2020
Mai 2
International Jost-Bürgi-Symposium Lichtensteig
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4. Internationales Jost-Bürgi Symposium 2020

Das vierte Jost-Bürgi-Symposium findet vom 1.-2. Mai 2020 im toggenburgischen Lichtensteig im Kanton St. Gallen, dem Geburtsort Bürgis, statt.
2020
Mai 21
2020
Mai 22
CYSENI 2020
  • Konferenz
  • Kaunas 44403

CYSENI 2020

The two-day conference is an annual event aimed at young researchers and professionals from Europe and worldwide dealing with various aspects of energy-related issues. It is a good opportunity for undergraduate, MSc, PhD students, postdocs, entrant engineers and other young scientists to develop communication skills, make new contacts and forge durable scientific relationships.
Prof. Rainer Wallnt (ETHZ)
  • 31.01.2020
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Rainer Wallny zum CERN-Zukunftsprojekt Future Circular Collider (FCC)

Teilchenphysikerinnen und Teilchenphysiker aus ganz Europa diskutieren zur Zeit über die Zukunft der europäischen Teilchenphysik, wenn der aktuelle Ringbeschleuniger LHC um das Jahr 2035 ausser Betrieb gehen wird. Im kommenden Mai könnte der Entscheid zugunsten von Machbarkeitsstudien, technischer und finanzieller Natur, für den Bau eines neuen, nochmals leistungsfähigeren Teilchenbeschleunigers fallen.

Schweizer Teilchenphysiker im Dialog mit der Gesellschaft

Das Teilchenphysik-Portal ist eine Initiative des Swiss Institute of Particle Physics (CHIPP) und ist aus dem durch den SNF finanzierten Agora-Projekt ‚Interactions’ sowie aus dem davor laufenden und durch das SBFI unterstützte Projekt ‚Das verflixte Higgs’ hervorgegangen.