Mikroorganismen

Mikroskopisch kleine Grünalgen der Gattung Gloeocystis.
Mikroskopisch kleine Grünalgen der Gattung Gloeocystis. (Bild: Proyecto Agua, Espagne / Proyecto Agua, Spanien)
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Mikroskopisch kleine Grünalgen der Gattung Gloeocystis.
Mikroskopisch kleine Grünalgen der Gattung Gloeocystis. (Bild: Proyecto Agua, Espagne / Proyecto Agua, Spanien)

Die Synthetische Biologie arbeitet zur Zeit fast ausschliesslich mit Mikroorganismen.

Mikroorganismen sind mikroskopisch kleine Lebewesen. Zu den Mikroorganismen gehören unter anderem Bakterien, Mikroalgen und viele Pilze wie die Bäckerhefe. Manchmal werden auch Viren zu den Mikroorganismen gezählt.

Bakterien sind einzellige Mikroorganismen ohne Zellkern. Viele Bakterienarten sind für den Menschen harmlos oder sogar nützlich, z.B. die Darmbakterien. Andere Arten hingegen verursachen Krankheiten. In der Biotechnologie werden Bakterien vielfältig genutzt, z.B. um bestimmte Stoffe herzustellen.

Mikroalgen sind mikroskopisch kleine Algen. Sie leben im Wasser und betreiben Photosynthese. In der Biotechnologie werden Möglichkeiten untersucht, um mit Hilfe von Mikroalgen Energie zu gewinnen, z.B. in Form von Algentreibstoff.

Hefen sind einzellige Pilze. In der Biotechnologie werden sie gerne genutzt, um Eiweisse herzustellen.

Viren sind biologische Partikel, die meist aus einem Erbgut und einer Protein-Hülle bestehen. Viren besitzen keinen eigenen Stoffwechsel und können sich deshalb nur vermehren, indem sie geeignete Zellen infizieren. Deshalb werden Viren allgemein nicht zu den Lebewesen gezählt. In der Biotechnologie werden Viren oft dazu genutzt, um Gene in Zellen zu übertragen, z.B. in der Gentherapie.

Anwendungen

Algen

Mit Algenzellen Energie gewinnen

Umweltverschmutzung erkennen

Mit Bakterien Arsen im Trinkwasser erkennen

Spritze Medikamente Anwendung Synthetische Biologie

Mit Viren ein Therapiegen in ein erkranktes Organ einbringen

Grundlagen

Fragezeichen

Wichtige Begriffe und Konzepte einfach erklärt.