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Dreimal Bronze für Schweizer Physiktalente in Schweden

Die Europäische Physik-Olympiade (EuPho) versammelte vom 12. bis 16. Juni fast 200 junge Talente im schwedischen Göteborg. Der Wettbewerb, der aus einer Theorie- und einer Praxisprüfung besteht, testete ihr Wissen zu Themen wie Mechanik, Thermodynamik oder Akustik. Das fünfköpfige Schweizer Team genoss den Austausch mit Gleichgesinnten aus über 40 Ländern:

Von links nach rechts: Leon Zimmermann, Sania Gandbhir, David Reichmuth (Teamleiter), Luis Machado (Teamleiter), Charlotte Reymond, Elihu Bao, Anna Ineichen
Von links nach rechts: Leon Zimmermann, Sania Gandbhir, David Reichmuth (Teamleiter), Luis Machado (Teamleiter), Charlotte Reymond, Elihu Bao, Anna Ineichen
Von links nach rechts: Leon Zimmermann, Sania Gandbhir, David Reichmuth (Teamleiter), Luis Machado (Teamleiter), Charlotte Reymond, Elihu Bao, Anna IneichenBild: Physik-Olympiade
Bild: Physik-Olympiade
  • Leon Zimmermann, Paul Scherrer Institut/Technische Berufsschule Zürich (ZH)
  • Sania Gandbhir, Gymnasium Oberwil (BL)
  • Anna Ineichen, Kantonsschule Beromünster (LU)
  • Charlotte Reymond, Collège Calvin (GE)
  • Elihu Bao, Kantonsschule Wettingen (AG)

Leon Zimmermann, Sania Gandbhir und Anna Ineichen gewannen je eine Bronzemedaille. Charlotte Reymond wurde mit einer Ehrenmeldung ausgezeichnet. Die Teamleiter David Reichmuth und Luis Machado sind stolz auf die Ergebnisse. Besonders in der experimentellen Prüfung konnten die Schweizer Teilnehmenden durchaus mit dem Niveau der Goldmedaillen mithalten.

Sozialer Austausch als Highlight

“Der soziale Aspekt ist für mich das Beste an Wissenschafts-Olympiaden”, findet Elihu Bao, der die Schweiz diesen Sommer auch bei den internationalen Olympiaden in Wirtschaft und Linguistik international vertritt. “Meine Lieblingsmomente sind immer die Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen Ländern.” Das Rahmenprogramm der EuPhO bot viele Gelegenheiten, einander kennenzulernen. Die Teilnehmenden erkundeten die Stadt Göteborg, fuhren mit dem Schiff zu den umliegenden Inseln und hatten Spass in einem Freizeitpark.

Schwebende Tröpfchen und schwierige Theorie

Die zwei fünfstündigen Prüfungen fanden am 13. und 14. Juni statt. “Wir mussten die Eigenschaften einer Maschine untersuchen, die durch die Aussendung akustischer Schallwellen Tröpfchen zum Schweben bringen kann”, erklärt Elihu Bao die experimentelle Prüfung. “Mir persönlich hat das Experiment mehr Spass gemacht, da ich dort, wenn ich nicht weiter wusste, einfach mit den Utensilien spielen konnte. Die Theorieprüfung war auch interessant, jedoch kam ich dort sehr schnell an den Punkt, wo ich nichts mehr lösen konnte”, so erklärt Anna Ineichen. Auch Teamleiter David Reichmuth gefiel die experimentelle Aufgabe: “Vermutlich haben alle Teilnehmenden etwas komplett neues gelernt, aber der Versuch ist trotzdem sehr anschaulich. Etwas schweben zu lassen fasziniert, auch wenn man die zugrundeliegende Physik kennt”.

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Lara Gafner
Universität Bern
Wissenschafts-Olympiade
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