NCCS-Impacts: Erste Ergebnisse zu Hitze und Gesundheit
Hitze kann unser Wohlbefinden beeinträchtigen und unsere Gesundheit gefährden. Dabei sind nicht alle Menschen gleich betroffen. Ein Forschungsprojekt liefert erste Ergebnisse und Produkte, die helfen, besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen besser zu erkennen und gezielt zu schützen.

Hitzetage und Hitzeperioden treten in der Schweiz immer häufiger auf. Hohe Temperaturen können die menschliche Gesundheit belasten. Im Rahmen des NCCS-Impacts-Projekts «Gesundheit von Mensch und Tier»
wurde untersucht, wie sich zunehmende Hitze auf die Gesundheit auswirkt und welche Bevölkerungsgruppen besonders vulnerabel sind. Die erarbeiteten Ergebnisse und Produkte liefern Entscheidungsgrundlagen für Akteure aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Forschung und Politik, um besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen besser zu erkennen und gezielt zu schützen.
Was wurde erarbeitet?
Eines der Produkte ist ein Webtool mit interaktiver Karte. Es kombiniert Daten zur räumlichen Verteilung von Hitzeintensität mit Informationen zu besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen, exemplarisch für die Städte Basel, Bern und Zürich. Damit lassen sich räumliche Unterschiede sichtbar machen und Gebiete mit erhöhtem Gesundheitsrisiko identifizieren.
Zudem wurde ein weiteres Webtool entwickelt, das Notfallkonsultationen in Spitälern während Hitzeperioden abschätzt. Diese Anwendung basiert auf Daten aus Bern. Akteure aus anderen Institutionen haben dabei die Möglichkeit, ihre eigenen Daten einzuspeisen und damit individuelle Prognosen zu treffen.
Weitere Arbeiten umfassen Fachberichte zu klinischen Profilen vulnerabler Personen auf Basis von Hospitalisierungs- und Spitex-Daten sowie zur künftigen temperaturbedingten Sterblichkeit in 143 Regionen der Schweiz. Ergänzende Faktenblätter mit Empfehlungen für die Praxis fassen die Inhalte übersichtlich und einfacher verständlich zusammen.

