Touristische Wertschöpfung in Schweizer Pärken
Der stetige Verlust von Arbeitsplätzen in der Land- und Forstwirtschaft führt in vielen ländlichen Regionen zum Rückgang der regionalen Wertschöpfung, zu verstärkter Pendlertätigkeit und Abwanderung. Ein Instrument gegen diese negativen Auswirkungen des Strukturwandels kön- nen Naturpärke, Biosphärenreservate oder Nationalpärke sein, die mit ihren breiten Aktivitätsfeldern Arbeitsplätze in allen Sektoren schaffen. Davon geht auch die Schweizer Pärkeverordnung aus, die für Naturpärke neben der Erhal- tung von Natur und Landschaft explizit die Stärkung der regionalen Wirtschaft vorsieht.
Ein wichtiges Aktivitätsfeld der Pärke ist der Tourismus, da in diesem Bereich eine über die Branchen verteilte Wertschöpfung erzielt werden kann. Darüber hinaus können Massnahmen zur Förderung des Tourismus ohne grosse gesellschaftliche oder politi- sche Widerstände und mit relativ geringen technischen und finanziellen Mitteln umgesetzt werden. Wie gross die regionalwirtschaftlichen Wirkungen der Pärke im Touris- mus jedoch sind, bleibt häufig unklar. Dieses Factsheet soll dazu beitragen, solche Lücken zu schliessen. Auf Basis bestehender Wertschöpfungsstudien werden dazu Empfehlungen gemacht.
Autor:innen Florian Knaus, Prof. Dr. Norman Backhaus
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- Wie kann die lokale Bevölkerung für Pärke gewonnen werden?
- Akzeptanz, Identifikation und Engagement: Ansichten und Mitwirkung der Bevölkerung in UNESCO Biosphärenreservaten (AkIdEn)
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