
Sauberes Trinkwasser: Wie sich die Ewigkeitschemikalien PFAS wirklich eindämmen lassen
8.1.2026 –Wie gelangen PFAS in Umwelt und Trinkwasser? Und was hilft dagegen? Eine Biologin und ein Kantonschemiker zeigen, warum Grenzwerte nicht reichen und wo wir früher ansetzen müssen.

Abstract Volume Swiss Geoscience Meeting 2025, Bern
Realigning within Planetary Boundaries: Equity and Sustainability in Resource exploration

Wasser in Bern: Ein hydrologischer Rundgang entlang der Aare
Die Audioguide-Wassertour durch die Stadt Bern erstreckt sich über eine Länge von ca. 5 km und wird zu Fuss zurückgelegt. Auf einem anderthalbstündigen Rundgang erfährt man, wie die Aare die Entwicklung der Stadt sowie deren Landschaft und Kultur beeinflusst hat. Es gibt viele Informationen zur Wasserkraft, zu den Herausforderungen des Hochwasserschutzes und zur Bedeutung der Aare für den Transport. Die Tour beginnt beim Bundeshaus und endet beim Meret-Oppenheim Brunnen.
Bild: Edith Oosenbrug
SGHL Poster Award 2025 für die zwei besten Poster-Präsentationen
Junu Maharjan (Universität Genf) mit dem Beitrag «Influence of Substrates and Biological Activity on Microbialite Formation: A Case Study of Lake Kournas, Greece» und Fernando Gutiérrez (Universität Neuchâtel) mit dem Beitrag «Understanding the dynamics of a pre-alpine alluvial system (Röthenbach valley, BE) using hydro-gravimetry and traditional hydrological monitoring» wurden am Swiss Geoscience Meeting mit dem SGHL Poster Award 2025 ausgezeichnet. Herzliche Gratulation!
Bild: Edith Oosenbrug
Neue Restwasser-Datenbank
Die Nutzung der Wasserkraft steht in einem komplexen Spannungsfeld zwischen Energieproduktion und ökologischer Funktionen von Fliessgewässern sowie weiteren Gewässernutzungen. Die neue Restwasser-Datenbank, entstanden im Rahmen der ETH-Initiative SPEED2ZERO, schafft erstmals eine öffentlich zugängliche, robuste Datengrundlage zu 252 Schweizer Wasserkraftanlagen. Dank ihrer kraftwerksspezifischen Struktur ermöglicht die Datenbank eine effiziente Analyse hydro-energetischer Fragestellungen und die Verknüpfung mit der Statistik der Wasserkraftanlagen der Schweiz (WASTA). Vor dem Hintergrund des Klimawandels unterstützt sie eine faktenbasierte Abwägung unterschiedlicher Nutzungsinteressen und fördert damit eine zukunftsorientierte Wasserwirtschaft.
Bild: Edith Oosenbrug
Und die Schweizer Gletscher schmelzen weiter
Die Gletscherschmelze in der Schweiz war 2025 einmal mehr enorm. Ein schneearmer Winter kombiniert mit Hitzewellen im Juni und August führte zu einem Verlust von drei Prozent des Gletschervolumens. Das ist der viertgrösste Schwund seit Messbeginn. Die Eismasse nahm damit in den letzten zehn Jahren um ein Viertel ab. Das berichten das Schweizerische Gletschermessnetz (GLAMOS) und die Schweizerische Kommission für Kryosphärenbeobachtung der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz.
Bild: Matthias Huss
