Einzugsgebietsmanagement

Leitbild für die integrale Bewirtschaftung des Wassers in der Schweiz

Der Druck auf die Wasserressourcen, die zunehmenden Interessenkonflikte und die komplexen Gewässersysteme sind eine grosse Herausforderung. Die kleinräumigen, sektoralen Strukturen der Wasserwirtschaft stossen heute an ihre Grenzen. Die integrale Bewirtschaftung des Wassers im Einzugsgebiet – kurz Einzugsgebietsmanagement – fordert eine neue Betrachtungsebene: Gewässer werden als Gesamtsystem verstanden und im Rahmen ihrer Einzugsgebiete als Einheit bewirtschaftet.

Einzugsgebietsmanagement

Dieses Leitbild stellt die Grundsätze vor. Es dient als Orientierungsrahmen für die Akteure der Wasserwirtschaft in Kantonen, Regionen und Gemeinden. Das Leitbild wurde durch das Akteurnetzwerk der Schweizer Wasserwirtschaft, die Wasser-Agenda 21, entwickelt und ist damit breit abgestützt. Es kann als Anstoss für eine moderne Gewässerbewirtschaftung dienen, die sowohl Schutz- als auch Nutzeninteressen einbezieht.

Quelle: Wasser-Agenda 21 (Hrsg.), 2011: Einzugsgebietsmanagement. Leitbild für die integrale Bewirtschaftung des Wassers in der Schweiz. Bern, 20 Seiten.

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  • Anpassung an die Klimaänderung
  • Wasserwirtschaft
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